E.ON Aktie: 48 Milliarden bis 2030
25.02.2026 - 09:09:20 | boerse-global.deE.ON legt heute die Karten auf den Tisch: Bis 2030 will der Essener Energiekonzern 48 Milliarden Euro in die Energieinfrastruktur stecken. Der Löwenanteil von 40 Milliarden Euro fließt in den Ausbau und die Modernisierung des Verteilnetzes. Für 2026 allein sind Investitionen von 8,7 Milliarden Euro geplant, nach 8,5 Milliarden Euro in 2025.
Die Zahlen für das abgelaufene Jahr überzeugen: Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) kletterte um 9 Prozent auf 9,85 Milliarden Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss verbesserte sich um 6 Prozent auf 3,02 Milliarden Euro. "Unsere guten finanziellen Ergebnisse sind die Voraussetzung für diese Investitionen", erklärt Finanzchefin Nadia Jakobi.
Prognose enttäuscht Analysten
Für 2026 erwartet E.ON ein bereinigtes Ebitda zwischen 9,4 und 9,6 Milliarden Euro – im schlechtesten Fall ein Stillstand gegenüber 2025. Der bereinigte Konzernüberschuss soll bei 2,7 bis 2,9 Milliarden Euro landen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie wird auf 1,03 bis 1,11 Euro taxiert, nach 1,16 Euro in 2025.
JPMorgan-Analyst Pavan Mahbubani zeigt sich skeptisch: Die geplanten Investitionen entsprächen seinem Negativszenario und deuteten auf eine begrenzte Beschleunigung nach 2028 hin. Der Grund: E.ON wartet auf Klarheit über die nächste Regulierungsperiode für deutsche Stromnetze ab 2029. Die Bundesnetzagentur hat einige Aspekte noch nicht final festgelegt – ein entscheidender Faktor für das künftig regulierte Geschäft des Konzerns.
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Dividende steigt moderat
Bis 2030 peilt E.ON ein bereinigtes Ebitda von 13 Milliarden Euro und einen bereinigten Konzernüberschuss von 3,8 Milliarden Euro an. Aktionäre dürfen sich über eine Dividendenerhöhung auf 0,57 Euro je Aktie freuen – 2 Cent mehr als für 2024. Das entspricht der angekündigten Politik, die Ausschüttung bis 2030 jährlich um bis zu 5 Prozent zu steigern.
Die Aktie gab vorbörslich nach. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen nach den durchwachsenen Aussichten für 2026. RBC Capital Markets hält an seinem "Sector Perform"-Rating mit einem Kursziel von 15 Euro fest – deutlich unter dem Schlusskurs von 18,81 Euro vom 24. Februar.
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