EON, Marktanteil

E.ON: 28 Prozent Marktanteil mit OVO-Deal

29.04.2026 - 13:40:42 | boerse-global.de

E.ON führt fortgeschrittene Gespräche zum Kauf des angeschlagenen britischen Versorgers OVO Energy. Ein Zusammenschluss könnte den Konzern zum Marktführer im Vereinigten Königreich machen.

E.ON: 28 Prozent Marktanteil mit OVO-Deal - Foto: über boerse-global.de
E.ON: 28 Prozent Marktanteil mit OVO-Deal - Foto: über boerse-global.de

E.ON greift auf dem britischen Energiemarkt an. Der Konzern verhandelt laut Sky News über den Kauf des kriselnden Versorgers OVO Energy. Ein Abschluss könnte den deutschen Riesen zur neuen Nummer eins auf der Insel machen.

Marktmacht durch Übernahme

Sky News meldet fortgeschrittene Gespräche zwischen den beiden Unternehmen. OVO Energy sucht demnach seit Monaten nach frischem Kapital. Alternativ steht das Einzelhandelsgeschäft zum Verkauf. Eine Einigung rückt offenbar näher.

Ein Zusammenschluss hätte enorme Ausmaße. E.ON versorgt in Großbritannien bereits 5,7 Millionen Haushalte. OVO bringt weitere vier Millionen Kunden mit. Die kombinierte Gruppe käme auf einen Marktanteil von 28 Prozent.

Die Folge: E.ON würde den aktuellen Spitzenreiter Octopus Energy vom Thron stoßen. Dieser hält derzeit 25 Prozent des Marktes. Neben E.ON prüfen offenbar auch EDF Energy und Telecom Plus ein Angebot.

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Sanierungsfall zum Schnäppchenpreis

OVO Energy steht finanziell massiv unter Druck. Der Versorger wies für das Jahr 2024 einen Verlust von 135 Millionen Pfund aus. Dazu drohen Probleme mit den regulatorischen Vorgaben der britischen Aufsicht.

Die US-Bank JPMorgan rechnet daher mit einem günstigen Kaufpreis. Auch die Analysten von Barclays bewerten das mögliche Vorhaben positiv. Sie trauen E.ON die Sanierung zu. Der Konzern habe diese Fähigkeit bereits bei der Restrukturierung von npower bewiesen. Barclays belässt das Kursziel für E.ON bei 19 Euro.

Blick auf die Aktie und Quartalszahlen

Die E.ON-Aktie hält sich an der Börse stabil. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von rund 14 Prozent auf dem Kurszettel. Am Dienstag schloss das Papier bei 18,80 Euro.

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Ein technischer Indikator weckt derweil Aufmerksamkeit. Der Relative-Stärke-Index liegt bei 23,4. Das signalisiert eine stark überverkaufte Situation. Am 13. Mai legt E.ON die Zahlen für das erste Quartal vor.

Dann dürfte das Management auch einen Ausblick auf 2026 geben. Neue Vorgaben der Bundesnetzagentur zur Verzinsung der Netzentgelte belasten voraussichtlich das Ergebnis. Analysten erwarten einen vorübergehenden Rückgang des operativen Gewinns auf rund 9,5 Milliarden Euro. Nimmt der OVO-Deal bis dahin Form an, rücken die Integrationskosten sofort in den Fokus.

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