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DuPont Tyvek 500: Schutzanzug für Arbeitssicherheit im Fokus

12.06.2026 - 22:17:08 | ad-hoc-news.de

Der Einweg-Schutzanzug DuPont Tyvek 500 richtet sich an professionelle Anwender in Industrie, Handwerk und Gesundheitswesen. Was der Overall beim Partikel- und Spritzschutz leistet, wie er klassifiziert ist und wo er in Deutschland erhältlich ist, zeigt unser kompakter Überblick.

Festivalbühne von oben mit riesiger Menschenmenge im türkisblauen Nachtlicht
DuPont - Beeindruckende Kulisse: Aus der Vogelperspektive füllt eine gewaltige Menge in kühlem Türkisblau den Platz vor der Festivalbühne. 12.06.2026 - Bild: THN

Verantwortlich: ad hoc news Fachredaktion B2B & Profi. Vor der Veroeffentlichung am 12.06.2026, 22:16:14 Uhr geprueft. Details im Impressum.

Der Einweg-Overall DuPont Tyvek 500 gehört zu den bekanntesten Schutzanzügen des US-Konzerns im professionellen Arbeitsschutz und ist auf den Bedarf von Industrie, Handwerk und Gesundheitswesen zugeschnitten. Er kombiniert eine partikeldichte Barriere mit begrenztem Spritzschutz gegen bestimmte flüssige Chemikalien und ist dadurch für viele Wartungs-, Reinigungs- und Mischarbeiten einsetzbar. Laut Hersteller erfüllt der Anzug unter anderem die Chemikalienschutz-Kategorie III für Typ 5 und Typ 6 und ist antistatisch ausgerüstet, wenn er korrekt geerdet wird. Für den deutschen Markt wird der Tyvek 500 typischerweise im 25er-Karton angeboten und ist über Fachhändler, PSA-Distributorensowie Online-Plattformen erhältlich.

Was der DuPont Tyvek 500 im Arbeitsalltag leisten soll

Der Tyvek 500 basiert auf dem bekannten Tyvek-Material, einem leichten, hochdichten Polyethylenvlies, das Partikel bis in den Feinstaubbereich wirksam zurückhalten soll. DuPont gibt an, dass das Material in alle Richtungen atmungsaktiv ist, also Wasserdampf nach außen lässt, gleichzeitig aber partikeldicht bleibt und Flüssigkeit nur eingeschränkt durchlässt. Damit zielt der Overall vor allem auf Arbeitsumgebungen, in denen trockene Partikel, Staub oder Fasern anfallen und gelegentlich Spritzer wässriger Lösungen auftreten, etwa bei Isolierarbeiten, beim Pulverhandling oder in bestimmten Reinigungsprozessen.

Zur Schutzklassifizierung verweist DuPont auf die Norm EN 14325 sowie auf die Typen 5 und 6 der Kategorie III für Chemikalienschutzkleidung. Typ 5 steht dabei für Schutz gegen luftgetragene feste Partikel, Typ 6 für begrenzten Schutz gegen flüssige Chemikalien in Form leichter Spritzer. Zusätzlich erfüllt der Tyvek 500 laut Datenblatt die Anforderungen der Norm EN 1073-2 für Schutz gegen radioaktive Kontamination (ohne Strahlenschutz) sowie antistatische Anforderungen nach EN 1149-5, sofern der Träger ordnungsgemäß geerdet ist. Für Betriebe mit strengen Hygienevorgaben kann zudem die Partikelfreisetzung des Materials eine Rolle spielen: DuPont weist auf eine geringe Linting-Eigenschaft hin, was für kontrollierte Umgebungen relevant ist.

Auch beim Design setzt der Hersteller auf Details, die die Schutzwirkung und den Tragekomfort verbessern sollen. Der Anzug verfügt über eine dreiteilige Kapuze, die auf das Tragen von Atemschutzmasken ausgerichtet ist, sowie elastische Abschlüsse an Kapuze, Handgelenken und Knöcheln. Ein Reißverschluss mit Abdeckleiste vorn reduziert das Eindringen von Partikeln im Frontbereich. Ergonomisch geformte Ärmel und Beine sowie zusätzliches Material im Rücken sollen Bewegungsfreiheit ermöglichen, etwa beim Arbeiten über Kopf oder beim Knien. Trotz der Einwegnutzung zielt DuPont damit auf eine Tragezeit, die ganze Schichten in der Produktion oder Wartung abdecken kann, ohne dass der Anzug frühzeitig unkomfortabel wird.

Beim Größenspektrum deckt der Tyvek 500 laut Produktinformationen mehrere Konfektionsbereiche ab, typischerweise von Größe S bis 3XL. Die Standardfarbe ist Weiß, was visuelle Sauberkeitskontrollen ermöglicht und in vielen regulierten Bereichen gefordert ist. Der Anzug ist für den Einmalgebrauch konzipiert und soll nach Kontamination fachgerecht entsorgt werden, wodurch der Aufwand für Dekontamination entfällt, während allerdings laufende Materialkosten im Betrieb berücksichtigt werden müssen. Für deutsche Anwender liegen bunte Piktogramme und Kennzeichnungen nach EN-Normen direkt auf dem Anzug, was die Zuordnung zur passenden Gefährdungsklasse vor Ort erleichtert.

DuPont positioniert den Tyvek 500 im eigenen Portfolio zwischen einfachen leichten Overalls und höher klassifizierten Modellen wie Tyvek 600 und Tychem-Anzügen. Ziel ist ein Kompromiss aus Schutzleistung, Tragekomfort und Kosten pro Einsatz, der etwa für Pharmahilfsdienste, Laborhilfsarbeiten ohne Hochrisiko-Chemikalien, Gebäudereinigung, Wartung in der Prozessindustrie oder Baugewerbe attraktiv sein soll. Für Anwender mit höherem Flüssigkeits- oder Chemikalienkontakt verweist DuPont im Produktumfeld auf Alternativen mit verstärktem oder flüssigkeitsdichterem Materialaufbau.

Für die deutsche Beschaffung ist relevant, dass der Tyvek 500 über verschiedene PSA-Großhändler, technischen Handel und Online-Fachplattformen verfügbar ist; konkrete Verbraucherpreise variieren je nach Abnahmemenge und Vertriebskanal, orientieren sich aber in der Regel an Kartonpreisen mit 25 Overalls. Unternehmen, die den Overall im Rahmen ihrer Gefährdungsbeurteilung einsetzen wollen, müssen die Schutzklasse mit den vorliegenden Gefahrstoffen und Arbeitsprozessen abgleichen und gegebenenfalls zusätzliche PSA wie Handschuhe, Atemschutz oder Augenschutz kombinieren. Die Aktie von DuPont (US26614N1028) notiert auf Xetra; zuletzt wurden dort Kurse im Bereich von rund 70 Euro je Anteilsschein registriert.

DuPont Tyvek 500 im Kurzprofil

  • Produkt: DuPont Tyvek 500 Schutzanzug
  • Hersteller: DuPont de Nemours Inc.
  • Kategorie: B2B/Profi-Arbeitsschutz (Schutzkleidung, Einweg-Overall)
  • Markteinfuehrung: im Markt für Schutzkleidung seit mehreren Jahren etabliert (Tyvek-Linie)
  • UVP / Preis: kartonweise (typisch 25 Stueck) im Fachhandel, Endpreise abhaengig von Haendler und Abnahmemenge
  • Verfuegbarkeit: u.a. technischer Fachhandel, PSA-Distributorensowie verschiedene Online-Haendler im deutschen Markt
  • Zielgruppe: Industrie, Handwerk, Wartung, Reinigung, bestimmte Bereiche im Gesundheitswesen und Laborumgebungen
  • Besonderheit / USP: leichter, atmungsaktiver Typ-5/6-Schutzanzug aus Tyvek-Material mit Partikel- und begrenztem Spritzschutz

Mehr Hintergruende zu DuPont de Nemours

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