Dual-Tasking revolutioniert Sturzprävention im Alter
17.01.2026 - 09:29:12Neue globale Gesundheitsrichtlinien setzen auf das gleichzeitige Training von Körper und Geist. Das sogenannte Dual-Tasking wird zum zentralen Element der Sturzprophylaxe und verdrängt reines Krafttraining. Aktuelle Studien belegen die drastisch höhere Wirksamkeit dieses kombinierten Ansatzes.
Warum das Gehirn mitlaufen muss
Die Forschung hat einen Paradigmenwechsel eingeleitet. Nicht mehr nur Muskelschwund, sondern vor allem die neurologische Steuerung gilt heute als Schlüsselfaktor für Stürze. Ein Team um Dr. Yves-Alain Kuhn von der Universität Freiburg zeigte kürzlich, dass gezieltes Gleichgewichtstraining spezifische Funktionsstörungen im alternden Gehirn korrigieren kann.
Im Fokus steht der Neurotransmitter GABA. Seine Fehlfunktion führt oft zu Kontrollverlusten. Das Schweizer Forschungsteam fand Hinweise darauf, dass Training diese neurochemischen Prozesse positiv beeinflusst. Es stärkt so die „Bremsfunktion“ im Gehirn, die für sichere Bewegungen unerlässlich ist.
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Aktuelle randomisierte Studien aus dem späten Jahr 2025 stützen diese These. Senioren, die während Balanceübungen Rechenaufgaben lösten, profitierten deutlich mehr:
* Sie litten signifikant seltener unter Sturzangst.
* Sie erreichten eine höhere funktionelle Unabhängigkeit.
* Ihre Ergebnisse übertrafen die von Gruppen mit herkömmlichem Training.
Smarte Schuhe und spielerisches Training
Die Wissenschaft treibt die Technologie voran. Auf der CES 2026 und in den Monaten zuvor präsentierten Hersteller Lösungen für den Alltag.
Ein Durchbruch sind intelligente „Smart Shoes“. Entwickelt von der Liverpool John Moores University und Partnern wie der schwedischen Marke Monitor, gehen diese Schuhe über reine Sturzerkennung hinaus. Sie analysieren Gangunregelmäßigkeiten, noch bevor ein Unfall passiert, und messen kritische Parameter wie die Fußhebung beim Treppensteigen.
Parallel erobert „Exergaming“ die Therapie. Apps und Plattformen wie Clock Yourself oder NeuroTrackerX verbinden körperliche Übungen mit kognitiven Herausforderungen. Nutzer müssen etwa visuelle Reize verarbeiten, während sie auf einem Balance-Brett stehen. Der spielerische Ansatz erhöht die Motivation und Therapietreue – ein entscheidender Faktor für den langfristigen Erfolg.
Neue globale Leitlinien fordern den Wandel
Die Erkenntnisse schlagen sich nun in offiziellen Empfehlungen nieder. Die kürzlich aktualisierten World Guidelines for Falls Prevention sowie die neuesten NICE-Richtlinien haben ihre Protokolle verschärft.
Reines Krafttraining gilt nun als unzureichend. Die Leitlinien fordern explizit multimodale Programme mit Dual-Task-Komponenten für alle gefährdeten Personen. Das Training muss das Gehirn zwingen, seine Ressourcen aufzuteilen – genau wie im echten Leben, wenn man etwa geht und gleichzeitig ein Gespräch führt.
Der nächste Schritt: KI passt das Training an
Die Personalisierung steht bereits vor der Tür. Entwickler arbeiten an KI-gestützten Systemen, die die kognitive und motorische Belastung in Echtzeit anpassen. Ist die Rechenaufgabe zu leicht, wird sie schwieriger. Wackelt der Nutzer zu stark, vereinfacht sich die Balance-Übung.
Diese adaptiven Systeme sollen noch dieses Jahr den Weg aus den Spezialkliniken in Fitnessstudios und Wohnzimmer finden. Das Ziel ist klar: eine Gesellschaft, die nicht nur körperlich stark, sondern auch kognitiv widerstandsfähig altert.
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