DSV: Goldman Sachs senkt Ziel auf 2.200 DKK
05.05.2026 - 13:34:04 | boerse-global.deAmazon greift den Logistikmarkt an. Der Vorstoß trifft DSV an einer empfindlichen Stelle. Innerhalb einer Woche verlor die Aktie des dänischen Logistikriesen fast 14 Prozent an Wert. Marktteilnehmer bewerten derzeit neu, wie stark der Einstieg des E-Commerce-Giganten das traditionelle Speditionsgeschäft verändern wird.
Mit den "Amazon Supply Chain Services" bietet der US-Konzern nun Fracht- und Distributionsleistungen für externe Unternehmen an. Analysten von Morgan Stanley sehen darin einen Wendepunkt für den nordamerikanischen Markt. Die DSV-Aktie quittierte die Nachricht mit einem Tagesverlust von 7,6 Prozent.
Experten der Jyske Bank dämpfen die Sorgen. Da das US-Geschäft nur einen kleineren Teil des globalen Portfolios von DSV ausmacht, dürften die unmittelbaren Folgen begrenzt bleiben. Parallel dazu belasteten Berichte über Zwischenfälle in der Straße von Hormus kurzzeitig die Stimmung am dänischen Aktienmarkt.
Integration von DB Schenker im Plan
Während die Kurse schwanken, treibt CEO Jens Lund die Integration von DB Schenker voran. In über 50 Ländern ist der Prozess bereits abgeschlossen. Bis Ende 2026 soll die weltweite Zusammenführung stehen.
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Das Management setzt auf eine schlankere Struktur, um die Effizienz im fusionierten Konzern zu steigern. Der Umbau fordert jedoch personelle Einschnitte. Nach 7.000 bereits gestrichenen Stellen folgen im zweiten Quartal weitere 1.000 Entlassungen. Das Management strebt dabei milliardenschwere Synergien bis zum Jahr 2027 an.
Während der Rohertrag in der Luft- und Seefracht um 20 Prozent stieg, belasteten die hohen Integrationskosten das Gesamtergebnis erheblich. Der Nettogewinn brach im Vergleich zum Vorjahr um 42 Prozent ein. Der Quartalsumsatz belief sich auf 11 Milliarden US-Dollar.
Goldman Sachs passte die Bewertung am Dienstag an. Die Bank senkte das Kursziel auf 2.200 Dänische Kronen, hält aber an der Kaufempfehlung fest.
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Mit 192,00 Euro notiert die Aktie deutlich unter ihrem Jahreshoch. Ein RSI von 22,4 signalisiert zudem eine technisch überverkaufte Lage.
Die Integration von DB Schenker bleibt das entscheidende Gegengewicht. Bis zum Jahresende soll der globale Rollout abgeschlossen sein, um die angestrebten Kostenvorteile gegen die neue Konkurrenz auszuspielen.
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