DroneShield, Aktie

DroneShield Aktie: 29. Mai entscheidend für Bean und McLennan

16.05.2026 - 05:51:47 | boerse-global.de

Die australische Börsenaufsicht untersucht fehlerhafte Meldungen von DroneShield. Der neue CEO treibt parallel den Wandel zum Softwarehaus voran.

DroneShield Aktie: 29. Mai entscheidend für Bean und McLennan - Foto: über boerse-global.de
DroneShield Aktie: 29. Mai entscheidend für Bean und McLennan - Foto: über boerse-global.de

DroneShield steht vor entscheidenden Wochen. Eine formelle Untersuchung der australischen Börsenaufsicht ASIC überschattet den anstehenden Führungswechsel. Der Drohnenabwehr-Spezialist muss sich Ende Mai auf der Hauptversammlung beweisen. Aktionäre fordern Antworten.

Altlasten und Kursrutsch

Die ASIC prüft Unternehmensmeldungen aus dem November des Vorjahres. Damals veröffentlichte DroneShield fehlerhafte Vertragszahlen. Parallel dazu verkauften der damalige CEO Oleg Vornik und Aufsichtsratschef Peter James eigene Aktien. Die Behörde nimmt nun den damaligen Handel unter die Lupe. Bislang gibt es keine formellen Vorwürfe. Das Unternehmen kooperiert.

Der Markt reagierte nervös auf die Ermittlungen. Auf Wochensicht verlor die Aktie fast zehn Prozent und schloss am Freitag bei 1,97 Euro. Damit notiert der Titel deutlich unter seinem Rekordhoch vom vergangenen Oktober.

Die Aufarbeitung fällt nun Angus Bean zu. Er leitet den Konzern seit April. Auf der Hauptversammlung tritt er erstmals vor die Aktionäre. Hamish McLennan soll dort den Vorsitz des Aufsichtsrats übernehmen. Die Agenda umfasst auch die Vergütung des neuen Chefs. Der Vorstand schlägt erfolgsbasierte Aktienpakete vor. Diese fließen, wenn der Umsatz rollierende Hürden von bis zu 500 Millionen Australischen Dollar erreicht.

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Vom Hardware-Bauer zum Software-Haus

Bean muss nicht nur Vertrauen zurückgewinnen. Er treibt auch einen tiefgreifenden strategischen Umbau voran. DroneShield will sich zum margenstarken Software-Anbieter wandeln. Das Ziel: ein Drittel des Gesamtumsatzes bis zum Ende des Jahrzehnts.

Im ersten Quartal verdreifachte sich der Software-Erlös auf gut fünf Millionen Australische Dollar. Das entspricht aktuell sieben Prozent der Einnahmen. Ein Vorstoß in Europa soll das Wachstum weiter stützen. Eine neue Zentrale in Amsterdam steht bereits. Ab Mitte des Jahres sollen erste Abwehrsysteme in Europa vom Band rollen.

Solide Bilanz trifft auf hohe Erwartungen

Finanziell steht der Konzern robust da. DroneShield meldet Barreserven von knapp 223 Millionen Australischen Dollar bei null Schulden. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt. Die jährliche Produktionskapazität soll bis Ende 2026 massiv steigen.

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Analysten bewerten die Lage unterschiedlich. Jefferies rät zum Halten mit einem Kursziel von 3,70 Australischen Dollar. Bell Potter empfiehlt die Aktie zum Kauf und sieht den fairen Wert bei 4,80 Dollar. Am 29. Mai muss das neue Führungsduo beweisen, dass das operative Wachstum die regulatorischen Risiken überwiegt.

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