DroidUp: 100 Millionen Yuan für menschenähnlichen Roboter Moya
06.02.2026 - 21:04:12Das chinesische Robotik-Unternehmen DroidUp hat eine bedeutende Finanzierungsrunde abgeschlossen. Fast 100 Millionen Yuan (rund 12,8 Millionen Euro) fließen in die Entwicklung des täuschend echten humanoiden Roboters Moya. Das Geld soll den Markteintritt beschleunigen – vor allem in den Bereichen Pflege und persönliche Dienstleistungen.
Die Finanzierung unter Führung staatlicher Shanghaier Fonds signalisiert starkes Vertrauen in die Vision des Unternehmens: die Schaffung von Robotern mit „Wärme“ und „Seele“. DroidUp setzt auf hochentwickelte bionische Technik und emotionale Interaktionsmodelle. Der Roboter soll menschliche Gefühle nicht nur verstehen, sondern aktiv darauf eingehen können. Damit adressiert das Unternehmen einen wachsenden gesellschaftlichen Bedarf, insbesondere nach emotionaler Begleitung.
Moya: Ein neuer Maßstab für bionischen Realismus
Der Roboter Moya stellt einen Quantensprung in der Humanoid-Forschung dar. DroidUp bezeichnet ihn als weltweit ersten vollständig verkörperten intelligenten bionischen Roboter. Mit einer Größe von 1,65 Metern und 32 Kilogramm Gewicht sind seine Proportionen einem erwachsenen Menschen nachempfunden.
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Ein proprietäres Temperaturkontrollsystem hält die „Körpertemperatur“ zwischen 32 und 36 Grad Celsius. Das soll physische Interaktionen natürlicher wirken lassen. Spezielle weiche Materialien imitieren zudem das Gefühl von menschlicher Haut, Muskeln und Fettgewebe.
Die Bewegungsfähigkeit ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal. Die Gehbewegung erreicht laut Hersteller eine 92-prozentige Übereinstimmung mit dem menschlichen Gang. Ein hochgradig anpassbarer Kopf kann zudem feine Mikroexpressionen zeigen und so Freude, Trauer oder andere Emotionen natürlich vermitteln.
Fokus auf Pflege, Bildung und emotionale Dienstleistungen
DroidUp zielt mit Moya bewusst nicht auf industrielle Anwendungen oder den allgemeinen Haushaltsgebrauch ab. Stattdessen konzentriert man sich auf Sektoren, in denen realistische Erscheinung und soziale Interaktion entscheidend sind: das Gesundheitswesen, die Bildung und kommerzielle Umgebungen mit hohem Kundenkontakt.
Der Roboter könnte als Guide im Museum, als Bildungsassistent oder als Begleiter für ältere Menschen eingesetzt werden. Das Unternehmen gibt an, bereits über 1.000 Kaufabsichten in drei Kernbereichen gesammelt zu haben: Rollenspiel, Bildungsunterstützung und emotionale Interaktion.
Der Marktstart ist für Ende 2026 geplant. Moya wird ein Premium-Produkt für Institutionen und Unternehmen sein. Der voraussichtliche Startpreis liegt bei etwa 1,2 Millionen Yuan (ca. 154.000 Euro).
Die Herausforderung des „Unheimlichen Tals“
Die Enthüllung eines so lebensechten Roboters löst automatisch Diskussionen über das „Unheimliche Tal“ aus. Dieses psychologische Phänomen beschreibt das unbehagliche Gefühl, das entsteht, wenn ein künstliches Wesen fast, aber nicht ganz menschlich wirkt. Während einige von den technologischen Fortschritten fasziniert sind, bereitet anderen der Hyperrealismus Unbehagen.
Damit positioniert sich DroidUp strategisch anders als viele bekannte Humanoid-Hersteller. Während Unternehmen wie Tesla oder Boston Dynamics auf mechanische Stärke und Aufgabenbewältigung setzen, erschließt DroidUp eine Nische im Bereich „emotionaler Wertdienstleistungen“. Dieser Fokus auf verkörperte KI, die sozial intelligent in der physischen Welt agieren kann, könnte dem Unternehmen einen Vorteil im globalen Wettbewerb verschaffen.
Ausblick: Vom Prototyp zum gesellschaftlichen Begleiter
Mit der frischen Finanzierung will DroidUp Moya von der Technologiedemonstration zu einer kommerziell verfügbaren Plattform entwickeln. Die nächsten Schritte sind die Verfeinerung der Produktionsprozesse und die Vertiefung der Marktpräsenz in den Zielbranchen.
Die Entwicklung von Moya ist Teil eines breiteren Trends: Die Robotik-Branche wird massiv durch KI und Automatisierung transformiert. DroidUp zeigt mit seinem Ansatz, dass die nächste Robotergeneration nicht nur für uns arbeiten, sondern auf einer persönlicheren Ebene mit uns verbunden sein soll. Die Frage bleibt, wie die Gesellschaft auf diese neuen Begleiter reagieren wird.
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