Driventic, DIWA

Driventic: DIWA NXT als Brücke zur E-Mobilität

22.03.2026 - 00:00:37 | boerse-global.de

Die Voith-Ausgründung Driventic bietet mit dem DIWA NXT Getriebe eine sofort einsetzbare Brückentechnologie für den Nahverkehr, die bis zu 16 Prozent Kraftstoff spart.

Driventic: DIWA NXT als Brücke zur E-Mobilität - Foto: über boerse-global.de
Driventic: DIWA NXT als Brücke zur E-Mobilität - Foto: über boerse-global.de

Die globale Busbranche sucht nach pragmatischen Lösungen für die Verkehrswende. Mit der Ausgründung von Driventic und dem Mild-Hybrid-System DIWA NXT positioniert sich ein deutscher Technologiekonzern als Schlüsselpartner für Nahverkehrsbetriebe.

Strategische Neuaufstellung: Voith gründet Driventic

Seit dem 1. November 2025 ist die ehemalige Commercial-Vehicles-Sparte des Heidenheimer Konzerns Voith ein eigenständiges Unternehmen. Driventic mit Sitz in Heidenheim und rund 1.400 Mitarbeitern an 26 Standorten soll agiler auf die dynamischen Märkte für Nutzfahrzeugantriebe reagieren. Während sich Voith auf Energie, Schiffs- und Industrieantriebe konzentriert, verfolgt das neue Unternehmen eine klare Wachstumsstrategie im öffentlichen Verkehr.

Die Strategie ist zweigleisig: Einerseits treibt Driventic mit seinem Vehicle Electrical Drive System (VEDS) die langfristige Elektrifizierung voran. Andererseits optimiert das Unternehmen mit der DIWA NXT Getriebegeneration konventionelle und hybride Antriebe für die Übergangszeit. Für 2026 plant Driventic eine Expansion des Servicegeschäfts und des Wachstums in Amerika, Asien-Pazifik und Europa.

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So funktioniert die Mild-Hybrid-Technologie

Das Herzstück der Strategie ist die automatische Siebengang-Getriebeplattform DIWA NXT. Sie integriert ein 48-Volt-Mild-Hybrid-System, das Kraftstoff spart, ohne den Platz- und Gewichtsnachteil großer Batteriepakete zu haben. Kern der Effizienz ist die Central Recuperation Unit (CRU).

Diese Einheit, direkt im Schwungradgehäuse verbaut, liefert eine Dauerleistung von 25 kW und eine Spitzenleistung von 35 kW. Sie gewinnt Bremsenergie zurück, speichert sie in einer Dachbatterie und unterstützt später den Antrieb oder die Bordnetze. Zudem trennt die Architektur Drehmomentwandler und Retarder, was Traktion und Bremsleistung verbessert. Der integrierte Sekundärretarder ermöglicht nahezu verschleißfreies Bremsen.

Bis zu 16 Prozent weniger Kraftstoff im Praxiseinsatz

Für Verkehrsbetriebe zahlt sich die Technologie direkt aus. Je nach Topografie und Streckenprofil kann der Kraftstoffverbrauch um bis zu 16 Prozent sinken. Das reduziert nicht nur die Betriebskosten, sondern auch CO?- und Schadstoffemissionen – ein wichtiger Beitrag zur Einhaltung verschärfter Umweltvorgaben.

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Die DIWA NXT ist für den harten Alltag gemacht: Sie ermöglicht das sanfte Anfahren im Stadtverkehr, bewältigt aber auch anspruchsvolle Landstraßen. Busse bis 19 Tonnen können laut Hersteller sogar Steigungen von bis zu zwölf Prozent im zweiten Gang meistern. Besonders flexibel ist das System bei den Kraftstoffen. Es ist kompatibel mit Diesel, erdgas (CNG), hydriertem Pflanzenöl (HVO) und sogar wasserstoffbetriebenen Verbrennungsmotoren.

Warum die Übergangstechnologie so gefragt ist

Der Druck auf den öffentlichen Verkehr, zu dekarbonisieren, ist enorm. Doch der komplette Umstieg auf Batterie- oder Wasserstoffbusse ist teuer und langwierig. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur, die Netzbelastung und die Batterielogistik stellen viele Betriebe vor große Herausforderungen, besonders im ländlichen Raum.

Genau hier setzt Driventic mit der DIWA NXT an. Sie bietet eine sofort umsetzbare Brückentechnologie. Verkehrsbetriebe können ihre vorhandene Flotte nachrüsten, um sofort Emissionen und Kosten zu senken, während die vollelektrische Infrastruktur entsteht. Experten gehen davon aus, dass optimierte Verbrenner- und Hybridbusse noch mindestens ein Jahrzehnt lang ein unverzichtbarer Teil des Verkehrsmixes bleiben werden.

Ausblick: Lokale Produktion und digitale Weiterentwicklung

Für 2026 und 2027 kündigt Driventic weitere Verbesserungen der digitalen und mechanischen Fähigkeiten der DIWA NXT an. Ein strategischer Fokus liegt auf der Erweiterung des Anwendungsspektrums und dem Aufbau lokaler Produktionsstätten für kritische Elektrokomponenten in Märkten wie China und Amerika.

Die Zukunft des Busantriebs besteht nicht nur im Ersetzen des Verbrenners. Sie liegt in der intelligenten Optimierung jedes Antriebsstrangs. Driventic zeigt mit der DIWA NXT, wie nachhaltige Mobilität schon heute pragmatisch erreicht werden kann.

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