Drillisch-Marken, Tarife

Drillisch-Marken starten mit neuen 5G-Kinderuhren durch

08.02.2026 - 10:52:11

Die Drillisch-Marken winSIM, sim.de und sim24 führen neue Tarife mit deutlich mehr Datenvolumen und moderner Hardware ein. Damit erhöhen sie den Wettbewerbsdruck auf etablierte Anbieter im Markt für Familien.

Deutsche Mobilfunk-Discounter rüsten ihre Kinder-Smartwatch-Angebote mit mehr Datenvolumen und neuer Hardware auf. Die Marken winSIM, sim.de und sim24 führen pünktlich zum Schuljahresbeginn Tarife mit 5 GB 5G-Daten monatlich ein und kombinieren sie mit Geräten der nächsten Generation. Damit setzen sie neue Maßstäbe im hart umkämpften Markt für familienfreundliche Mobilfunklösungen.

5 GB Datenvolumen wird neuer Standard

Der auffälligste Schritt ist die deutliche Aufstockung des inkludierten Datenkontingents. Bislang waren in den speziellen Kids-Watch-Tarifen oft nur 1 oder 2 GB enthalten. Jetzt bieten die Drillisch-Marken einheitlich 5 GB monatliches Highspeed-Volumen inklusive 5G-Nutzung. Dieser Schritt reagiert auf den gestiegenen Datenbedarf für zuverlässige GPS-Ortung in Echtzeit und Sprach-Nachrichten.

Die neuen Tarife starten mit einer Einsteigerpreis von 2,99 Euro in den ersten sechs Monaten, danach liegen sie bei 4,99 Euro monatlich. Die Pakete beinhalten eine Allnet-Flat für Telefonie und SMS. Um unerwartete Kosten zu vermeiden, sind Roaming und die Datenautomatik standardmäßig deaktiviert. Eltern können diese Einstellungen jedoch individuell über die Service-Apps anpassen.

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Neue Hardware: TCL MT48X und Xplora X6Play Gen2

Parallel zum Tarif-Update kommen zwei neue Geräte auf den Markt. Die TCL Movetime Family Watch MT48X löst das Vorgängermodell MT42X ab und positioniert sich als robuste Einsteigeruhr. Im Bundle mit dem 5-GB-Tarif beginnen die monatlichen Kosten bei etwa 6,99 Euro in der ersten Vertragshälfte.

Im Premium-Segment erscheint die Xplora X6Play Gen2. Der Hersteller ist bekannt für seine „Goplay“-Plattform, die spielerisch zu Bewegung animiert. Das neue Modell verspricht eine verbesserte Leistung. Die monatlichen Bundle-Kosten starten hier bei rund 8,99 Euro in der Einführungsphase. Beide Uhren unterstützen 4G- und 5G-Konnektivität für präzises Tracking.

Sicherheit steht im Vordergrund

Das entscheidende Verkaufsargument bleibt die kontrollierte und sichere Nutzung. Die Tarife und die dazugehörigen Apps sind gezielt auf die Bedürfnisse von Familien zugeschnitten.

  • Gebührenfallen blockiert: Sondernummern (wie 0900 oder 0137) und Drittanbieterdienste sind von vornherein gesperrt.
  • Schulmodus per App: Eltern können feste Zeiten einstellen, in denen die Uhr nur die Uhrzeit anzeigt. Spiele und Anrufe sind in dieser Zeit deaktiviert.
  • SOS-Funktion: Eine Notruftaste sendet sofort den Standort an vorher festgelegte Kontakte.

Diese Features adressieren das zentrale Anliegen vieler Eltern: den Kontakt zum Kind zu halten, ohne ihm ein vollwertiges Smartphone mit unkontrolliertem Internetzugang zu geben.

Druck auf Telekom und Vodafone

Der Vorstoß der Discounter erhöht den Wettbewerbsdruck auf die Netzbetreiber. Telekom und Vodafone haben seit langem eigene Ökosysteme für Kinderuhren.

Telekom wirbt aktuell mit der Xplora X6 Play eSIM (2025 Edition) und reduzierten Einmalkosten für das Gerät. Vodafone bietet sein Smart Tech M-Paket weiterhin mit TCL- oder Xplora-Uhren an. Der Wettbewerb verlagert sich nun zunehmend auf den monatlichen Preis und den Wert in Form des Datenvolumens. Während die Discounter langfristig 5 GB für unter 5 Euro anbieten, müssen die etablier ten Player möglicherweise ihre traditionell niedrigeren Datenlimits für Wearables überdenken.

eSIM und Video-Telefonie als nächster Schritt

Branchenbeobachter rechnen zum nächsten Schuljahresstart mit weiteren Rabattaktionen. Langfristig wird sich die eSIM-Technologie als Standard durchsetzen, was schlankere Designs und einfacheren Anbieterwechsel ermöglicht.

Die Einführung des 5-GB-Basiskontingents könnte eine marktweite Anhebung der Datenvolumina auslösen. Davon würden Features profitieren, die mehr Daten benötigen – wie etwa Video-Telefonie, die bei hochwertigeren Kinder-Smartwatches immer häufiger angeboten wird. Für Eltern bedeutet die aktuelle Welle an neuen Angeboten mehr Auswahl zwischen Connectivity, Sicherheit und Bezahlbarkeit denn je.

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