DRDGold Aktie: 32 Prozent Minus trotz 21%-EBITDA-Sprung
15.05.2026 - 20:23:29 | boerse-global.deStarke Bilanz, schwächelnder Kurs – DRDGold ist ein Widerspruch in sich. Das Unternehmen meldet steigende Gewinne und Schuldenfreiheit. Die Aktie fällt trotzdem auf ein 52-Wochen-Tief.
Starke Zahlen, schwache Börse
DRDGold hat das März-Quartal solide abgeschlossen. Der Umsatz stieg um 6 Prozent auf knapp 3 Milliarden Rand. Die Goldproduktion legte ebenfalls um 6 Prozent auf 1.219 Kilogramm zu. Noch deutlicher fiel der operative Gewinn aus: Das EBITDA kletterte um 21 Prozent auf 1,81 Milliarden Rand.
Gleichzeitig senkte das Unternehmen die Kosten. Die Cash-Betriebskosten je Kilogramm fielen um 4 Prozent auf rund 960.000 Rand. Der Cash-Bestand wuchs um 582 Millionen Rand auf 2,32 Milliarden. Zudem ist DRDGold schuldenfrei – ein seltenes Polster im Minensektor.
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Das sind Zahlen, die Anleger normalerweise belohnen. Nicht dieses Mal. Seit Jahresbeginn hat der Kurs 32 Prozent verloren. Am Freitag fiel er mit 2,22 Euro auf den tiefsten Stand seit zwölf Monaten. Der RSI liegt bei 72 – der Abverkauf ist also noch nicht überdreht.
Marktumfeld belastet
Der Druck kommt von außen. Gold-Futures sind zuletzt abgekühlt, ausgelöst durch internationale Handelsentwicklungen. Das drückt auf den gesamten Sektor. Analysten sehen darin den Hauptgrund für die jüngste Volatilität. Die Fundamentaldaten des Unternehmens spielen dabei kaum eine Rolle.
CEO Niël Pretorius setzt unterdessen auf die Langfriststrategie. Die „Vision 2028" soll die Lebensdauer der Projekte Far West Gold Recoveries und ERGO verlängern. Die Investitionen dafür sind leicht gesunken: 683 Millionen Rand flossen ins Wachstum, 16 Prozent weniger als zuvor. Dennoch will das Unternehmen die Produktion am oberen Ende der Spanne erreichen – 140.000 bis 150.000 Unzen.
Ausblick
Die entscheidenden Termine liegen im Sommer. Im August veröffentlicht DRDGold die Jahreszahlen. Dann zeigt sich, ob die operativen Fortschritte auch das Gesamtjahr prägen. Parallel prüft der Vorstand eine mögliche Dividende. Anleger warten ab. Die Bilanz spricht für das Unternehmen. Der Markt spricht dagegen.
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