Dow Jones: Spektakuläre Wende
10.03.2026 - 04:40:22 | boerse-global.deErst sah es nach einem schwarzen Tag für die Wall Street aus, getrieben von explodierenden Ölpreisen und geopolitischen Ängsten. Doch dann sorgte eine einzige politische Aussage für eine dramatische Kehrtwende im späten Handel. Was genau löste diese wilde Achterbahnfahrt aus, bei der der US-Leitindex ein massives Minus von fast 900 Punkten komplett aufholte?
Ölpreis-Schock sorgt für Panik
Gestern startete der Handelstag extrem angespannt. Der Preis für die US-Rohölsorte WTI durchbrach kurzzeitig die Marke von 119 US-Dollar pro Barrel – der höchste Stand seit dem Jahr 2022. Verantwortlich dafür waren akute Sorgen über eine faktische Schließung der Straße von Hormus und einen damit verbundenen globalen Angebotsschock. Infolgedessen stürzte der Dow Jones im Tagesverlauf massiv ab. Marktbeobachter sahen in der steilen Talfahrt die schnelle Einpreisung eines Worst-Case-Szenarios für die weltweite Energieversorgung.
Ein Halbsatz dreht den Markt
In der letzten Handelsstunde drehte sich die Stimmung jedoch komplett. Auslöser war ein Kommentar von US-Präsident Trump, der in einem Interview andeutete, der Konflikt mit dem Iran sei "so gut wie beendet". Diese Aussicht ließ die Risikoprämien an den Energiemärkten sofort kollabieren. Der WTI-Ölpreis gab seine extremen Gewinne ab und schloss letztlich deutlich tiefer bei 94,77 US-Dollar.
Der Aktienmarkt reagierte mit einer aggressiven Erholung. Käufer kehrten zurück und hievten den Dow Jones noch in die Gewinnzone. Der Index beendete den Tag mit einem Plus von 0,50 Prozent bei 47.740,80 Punkten. Auch der Volatilitätsindex VIX, der anfangs noch stark nach oben geschossen war, schloss den Tag mit einem Minus von 14 Prozent ab. Die Erholung zog weite Teile des Marktes mit sich: Der technologielastige Nasdaq und der breiter gefasste S&P 500 verbuchten am Ende solide Kursgewinne von 1,38 beziehungsweise 0,83 Prozent.
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Aus technischer Sicht hat der Dow damit einen massiven Stresstest bestanden. Dass der Index nach dem heftigen Ausverkauf am Morgen, bei dem er bis auf 46.651 Punkte abrutschte, die Marke von 47.700 Punkten zurückerobern konnte, zeugt von einer bemerkenswerten kurzfristigen Widerstandskraft. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen blieb derweil mit 4,10 Prozent stabil.
Fokus rückt auf Inflationsdaten
Der Blick der Marktteilnehmer richtet sich nun auf die anstehenden makroökonomischen Daten. Später in dieser Woche stehen die wichtigen US-Inflationsindikatoren CPI und PCE zur Veröffentlichung an. Gleichzeitig arbeiten die Finanzminister der G7-Staaten an konkreten Maßnahmen gegen mögliche weitere Angebotsschocks, wozu auch die geplante Freigabe strategischer Ölreserven gehört. Da der globale wirtschaftliche Einfluss der Lage im Nahen Osten hoch bleibt – wie der vorherige Rückgang des japanischen Nikkei um 5,2 Prozent verdeutlichte –, wird die Stabilisierung der Energie-Lieferketten den Takt an den Börsen in den kommenden Tagen maßgeblich vorgeben.
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