Dow Jones: Nur ein Plus im Blutbad
02.03.2026 - 07:21:10 | boerse-global.deDer Februar 2026 war ein brutaler Monat für die Wall Street. Während Nasdaq und S&P 500 tief im Minus landeten, konnte sich nur ein Index behaupten: der Dow Jones. Doch die Erleichterung könnte nur von kurzer Dauer sein. Denn bereits am Freitag dieser Woche steht mit dem US-Arbeitsmarktbericht eine Bewährungsprobe an, die das fragile Gleichgewicht kippen könnte.
KI-Euphorie dreht ins Gegenteil
Was ist passiert? Die Nasdaq verlor im Februar über 3 Prozent – ein herber Rückschlag nach der monatelangen KI-Rallye. Anleger, die blind in alles mit KI-Bezug investiert hatten, stellen sich nun unbequeme Fragen: Sind die enormen Ausgaben für künstliche Intelligenz überhaupt zu rechtfertigen? Und noch brisanter: Wird KI vom Heilsbringer zum Jobkiller?
Diese Sorge ist nicht aus der Luft gegriffen. Wenn künstliche Intelligenz tatsächlich massenhaft Arbeitsplätze vernichtet, könnte das die gesamte Konjunktur abwürgen. Genau deshalb richten sich alle Augen auf Freitag, 14.30 Uhr deutscher Zeit.
Arbeitsmarktdaten als Lackmustest
Analysten erwarten für Februar die Schaffung von 60.000 zusätzlichen Stellen außerhalb der Landwirtschaft – ein deutlicher Rückgang gegenüber den 130.000 neuen Jobs im Januar. Die Arbeitslosenquote soll bei 4,3 Prozent stagnieren, während die Stundenlöhne um 0,3 Prozent zulegen dürften.
Klingt unspektakulär? Ist es nicht. Denn schwächelnde Jobzahlen könnten die KI-Ängste befeuern und weitere Abverkäufe an der Wall Street auslösen. Der Dow Jones profitierte im Februar vor allem davon, dass er weniger technologielastig ist als seine Indexkollegen. Doch diese Schutzwirkung könnte schnell verpuffen, wenn sich die Konjunktursorgen ausweiten.
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Politische Unsicherheit verschärft die Lage
Erschwerend kommt hinzu: Die geopolitischen Spannungen nehmen zu. Nach den US-israelischen Angriffen auf den Iran am Wochenende schnellten die Versicherungskosten für Schiffe durch den Persischen Golf um bis zu 50 Prozent in die Höhe. Für ein Schiff im Wert von 100 Millionen Dollar bedeutet das einen Anstieg von 250.000 auf 375.000 Dollar pro Fahrt.
Durch die Straße von Hormus fließt etwa ein Fünftel des weltweiten Rohöls. Sollte der Iran diese Passage sperren oder seine Stellvertreter Schiffe kapern, drohen massive Verwerfungen an den Energiemärkten – mit unabsehbaren Folgen für die ohnehin nervösen Börsen.
Der Dow Jones steht damit vor einer kritischen Woche: Einerseits die Hoffnung auf solide Arbeitsmarktdaten, andererseits die Gefahr einer weiteren Eskalation im Nahen Osten. Die relative Stärke des Index im Februar könnte sich schnell als trügerisch erweisen.
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