Dow Jones: Energie-Schock trifft Wall Street
13.03.2026 - 05:33:29 | boerse-global.deEine drastische Eskalation im Nahen Osten hat die Wall Street am Donnerstag kalt erwischt. Die Ankündigung der iranischen Führung, die Straße von Hormus zu blockieren, trieb die Ölpreise schlagartig über die Marke von 100 US-Dollar. Aus Sorge vor einer globalen Energiekrise und neuem Inflationsdruck zogen sich Anleger aus dem Dow Jones zurück.
Auslöser für den Rücksetzer unter die psychologisch wichtige Marke von 47.000 Punkten war die Nachricht, dass Irans neues Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei die strategisch wichtige Schifffahrtsroute als Druckmittel einsetzen will. Die Internationale Energieagentur (IEA) stufte die Lage als größte Angebotsstörung der Geschichte ein. Selbst die koordinierte Freigabe von 400 Millionen Barrel aus weltweiten strategischen Reserven konnte den Markt nicht beruhigen. Der Dow Jones schloss den Handelstag bei 46.677 Punkten und verzeichnete damit seinen tiefsten Stand im Jahr 2026.
Sektorrotation und Zinsängste
Die geopolitische Zuspitzung trennte den Markt strikt in Gewinner und Verlierer. Während Energiekonzerne profitierten, gerieten transportabhängige Unternehmen tief ins Minus:
- Carnival: -7,9 % (Sorge vor explodierenden Treibstoffkosten)
- United Airlines: -4,6 % (Margendruck durch Kerosinpreise)
- Chevron: +3,1 % (Profiteur der steigenden Ölpreise)
- Exxon Mobil: +2,8 % (Rückenwind durch WTI-Preissprung)
Parallel dazu sprang die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen auf 4,26 Prozent. Investoren preisen nun eine länger anhaltende Inflation ein, womit sich die Hoffnungen auf eine Zinssenkung der US-Notenbank in der ersten Jahreshälfte 2026 vorerst zerschlagen haben. Der US-Dollar-Index erreichte zeitgleich ein Zweimonatshoch, was multinationale Konzerne mit hohen Auslandsumsätzen zusätzlich belastet.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Dow Jones?
Warnsignale aus dem Finanzsektor
Abseits der Energiepreise sorgten Entwicklungen im Finanzsektor für Verunsicherung. Morgan Stanley begrenzte die Auszahlungen aus seinen Private-Credit-Fonds auf fünf Prozent. Dieser Schritt weckte im Markt sofort Sorgen vor einem Liquiditätsengpass, der auf den breiteren Bankensektor übergreifen könnte. Nachbörslich geriet zudem Adobe unter Druck und verlor sieben Prozent an Wert, nachdem CEO Shantanu Narayen überraschend seinen Rücktritt eingereicht und einen verhaltenen Ausblick für den Rest des Jahres gegeben hatte.
Sollte die Blockade im Persischen Golf anhalten, rechnen Analysten von Morgan Stanley mit einem Ölpreis von bis zu 150 US-Dollar. Ein solches Szenario würde den Dow Jones unweigerlich einem Test seiner 200-Tage-Linie bei rund 46.580 Punkten aussetzen.
Dow Jones-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Dow Jones-Analyse vom 13. März liefert die Antwort:
Die neusten Dow Jones-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Dow Jones-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Dow Jones: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt anmelden.
Für. Immer. Kostenlos

