Done-Listen: Das simple Tool gegen das Gefühl, nie fertig zu werden
30.01.2026 - 23:00:12In einer von endlosen To-Do-Listen geprägten Arbeitswelt setzt sich ein simpler Gegentrend durch: die Done-Liste. Statt auf Ausstehendes fokussiert sie sich auf das bereits Erreichte. Arbeitspsychologen sehen darin eine wirksame Methode, um Motivation zu steigern und Burnout vorzubeugen.
Die Wirkung ist tief in der Psychologie verankert. Jedes Abhaken einer Aufgabe setzt Dopamin frei – der Neurotransmitter für Freude und Belohnung. Das stärkt die Motivation für die nächste Herausforderung. Herkömmliche To-Do-Listen können dagegen den Zeigarnik-Effekt verstärken: Unerledigtes bleibt im Kopf und erzeugt Stress. Die Done-Liste macht Fortschritte sichtbar und fördert so Stolz und Selbstwirksamkeit.
So funktioniert die Umsetzung im Alltag
Die Anwendung ist denkbar einfach und braucht keine spezielle Software:
* Führen Sie die Liste in einem Notizbuch, digitalen Dokument oder als Teil eines Kanban-Boards.
* Tragen Sie nicht nur große Projekte, sondern auch kleine, spontane Erfolge ein.
* Schauen Sie am Ende des Tages oder der Woche darauf zurück.
Diese Routine hilft, die eigene Produktivität realistisch einzuschätzen und bekämpft das frustrierende Gefühl, trotz vollem Tag nichts geschafft zu haben.
Burnout vorbeugen beginnt mit kleinen Gewohnheiten — und die Done‑Liste ist ein guter Start. Wenn Sie konkrete Schritte suchen, um dauerhaft ausgeglichener und trotzdem produktiver zu sein, bietet das kostenlose E‑Book „Stressfrei produktiv“ praxisnahe Übungen: 2 Achtsamkeitspraktiken, 6 Lösungen gegen Zeitdiebe und 5 Sofortmaßnahmen für den Alltag. Es ist ideal für Berufstätige und Führungskräfte, die weniger Stress bei gleicher Leistung wollen. Jetzt kostenloses Work‑Life‑Balance E‑Book sichern
Vom persönlichen Tool zur Team-Strategie
Der Nutzen geht über den Einzelnen hinaus. Eine gemeinsame Done-Liste im Team macht Beiträge sichtbar und stärkt die Wertschätzung. Das ist besonders in agilen Umgebungen oder bei Remote-Arbeit ein Vorteil. Führungskräfte können so unsichtbare Arbeit anerkennen – ein wichtiger Faktor im Kampf gegen Burnout.
Ein Gegentrend zur Selbstoptimierungswut
Die Popularität der Done-Liste ist eine Reaktion auf den Druck zur ständigen Optimierung. Während komplexe Tools immer mehr Effizienz versprechen, steigen die Stresslevel. Die Done-Liste setzt einen bewussten Gegenpol: Sie lenkt den Fokus von dem, was fehlt, auf das, was da ist. Das ist gelebte Achtsamkeit und reduziert nachweislich Stress.


