Done-Liste, Gegenmittel

Done-Liste: Das Gegenmittel zum To-Do-Listen-Stress

18.01.2026 - 22:09:11

Immer mehr Menschen tauschen ihre überfordernden To-Do-Listen gegen eine einfache „Done-Liste“. Statt Unerledigtem rückt diese Methode die bereits erbrachten Leistungen in den Fokus. Psychologen sehen darin einen entscheidenden Schritt zu mehr Zufriedenheit und weniger Stress.

Klassische To-Do-Listen haben einen großen Nachteil: Sie zeigen nur das, was noch fehlt. Dieses Prinzip verstärkt den Zeigarnik-Effekt – unser Gehirn erinnert sich besser an unerledigte Aufgaben. Die Folge ist ein permanentes Gefühl, nicht genug geschafft zu haben. Selbst das Abhaken von Punkten bringt oft nur kurze Erleichterung, bevor der Blick auf den nächsten Berg an Verpflichtungen fällt.

So funktioniert die Erfolgsliste

Die „Done-Liste“ dreht den Spieß einfach um. Am Ende des Tages notieren Sie alles, was Sie erledigt haben. Das reicht vom großen Projektabschluss bis zur beantworteten E-Mail. Dieser Akt der bewussten Selbst-Anerkennung macht die eigene Produktivität erst sichtbar. Psychologen betonen: Diese Wertschätzung stärkt das Selbstbewusstsein und kann sogar die Motivation für morgen steigern.

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Konkrete Vorteile für den Arbeitsalltag

Die Methode bietet handfeste Vorteile:
* Realistische Selbstwahrnehmung: Sie erkennen, wie viel Sie tatsächlich leisten.
* Sichtbarkeit für „Unsichtbares“: Routinearbeiten werden als Leistung anerkannt.
* Bessere Kommunikation: Die Liste dient als konkreter Leistungsnachweis gegenüber Vorgesetzten.

Karriereberaterin Simone Cardoso de Oliveira bestätigt: Eine solche Liste schafft eine solide Grundlage für Mitarbeitergespräche und fördert eine Kultur der Anerkennung.

Trend zu nachhaltiger Produktivität

Das wachsende Interesse an der „Done-Liste“ spiegelt einen größeren Trend wider: die Abkehr von reiner Effizienzsteigerung hin zu einem psychologisch nachhaltigeren Ansatz. Während klassische Methoden wie die Eisenhower-Matrix nur die Abarbeitung optimieren, adressiert die Erfolgsliste die emotionale Komponente der Arbeit. Sie wird so zu einem Werkzeug der Achtsamkeit, das hilft, einer Überforderung vorzubeugen.

Die Zukunft: Automatisierte Erfolgsmeldungen

Experten gehen davon aus, dass das Prinzip stärker in digitale Tools einfließen wird. Denkbar sind automatisierte „Done-Reports“ in Projektmanagement-Software, die tägliche oder wöchentliche Erfolge zusammenfassen. Die einfache Verlagerung des Fokus vom „Noch-zu-tun“ zum „Bereits-getan“ könnte sich als einer der nachhaltigsten Produktivitätstrends der kommenden Jahre erweisen.

@ boerse-global.de