DocMorris, EBITDA-Verlust

DocMorris: EBITDA-Verlust auf 6,3 Millionen reduziert

28.04.2026 - 04:48:48 | boerse-global.de

DocMorris reduziert operativen Verlust im ersten Quartal 2026 deutlich. Der Umsatz mit rezeptpflichtigen Medikamenten wächst stark, der angestrebte Break-even rückt näher.

DocMorris: EBITDA-Verlust auf 6,3 Millionen reduziert - Foto: über boerse-global.de
DocMorris: EBITDA-Verlust auf 6,3 Millionen reduziert - Foto: über boerse-global.de

Wachstumssprung beim E-Rezept, aber die schwarze Null lässt noch auf sich warten. DocMorris hat im ersten Quartal 2026 die Verluste deutlich eingegrenzt und profitiert massiv vom Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Trotz der operativen Fortschritte reagierten die Anleger an der Schweizer Börse zunächst zurückhaltend.

Dynamik im Geschäft mit Medikamenten

Der Außenumsatz kletterte im Auftaktquartal auf 318,1 Millionen CHF. Währungsbereinigt entspricht dies einem Plus von 10,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders der Bereich für rezeptpflichtige Medikamente trieb die Entwicklung mit einem Zuwachs von 30,4 Prozent an.

Die Strategie, verstärkt auf digitale Dienstleistungen zu setzen, scheint Früchte zu tragen. Segmente wie TeleClinic und Retail Media verzeichneten ein Wachstum von über 60 Prozent. Dieser Fokus auf margenstärkere Services wirkt sich positiv auf die Kostenstruktur aus.

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Das bereinigte EBITDA verbesserte sich signifikant auf minus 6,3 Millionen CHF. Im Vorjahreszeitraum lag das Defizit noch bei 16,1 Millionen CHF. Parallel dazu wuchs die Zahl der aktiven Kunden um eine Million auf insgesamt 12,6 Millionen Nutzer.

Weg zur Gewinnschwelle bleibt das Ziel

Das Management hält an seiner Prognose für das laufende Jahr fest. Der Vorstand plant weiterhin, im Geschäftsjahr 2026 den EBITDA-Breakeven zu erreichen. Ein positiver freier Cashflow ist für das Jahr 2027 anvisiert.

An der Schweizer Börse SIX zeigte sich die Aktie derweil schwankungsanfällig. Nach einem Handelsstart bei 7,10 CHF notierte das Papier am Nachmittag leicht im Minus. Der Kurs bewegt sich damit weiterhin deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 12,26 CHF, das im Mai des Vorjahres markiert wurde.

Analysten kalkulieren für das Gesamtjahr 2026 mit einem Verlust von 1,79 CHF je Aktie. Die Erreichung des operativen Breakeven bleibt der entscheidende Meilenstein für die kommenden Monate. Nächster wichtiger Termin für die Verifizierung dieses Pfades ist die Vorlage der Halbjahreszahlen.

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