DocMorris Aktie: CEPD scheitert auf Generalversammlung
13.05.2026 - 12:02:58 | boerse-global.deDocMorris hat den Machtkampf auf der Generalversammlung klar für sich entschieden. Der Vorstoß des Großaktionärs CEPD scheiterte auf breiter Front. Für den Online-Apothekenkonzern zählt nun vor allem eines: Ruhe im Verwaltungsrat, damit der operative Plan weiterlaufen kann.
CEPD findet keine Mehrheit
Auf der Generalversammlung am 12. Mai in Zürich folgten die Aktionäre in allen Abstimmungen den Vorschlägen des Verwaltungsrats. CEPD wollte drei von sechs Sitzen im Verwaltungsrat besetzen und auch das Präsidium übernehmen. Dafür gab es keine Mehrheit.
Der von Jacek Szwajcowski kontrollierte Investor war im Frühjahr 2025 bei DocMorris eingestiegen. Seit April hält CEPD rund 15 Prozent der Anteile und ist damit der größte Aktionär.
Der Verwaltungsrat hatte vor der Abstimmung wichtige Rückendeckung erhalten. Unter anderem unterstützten der Aktionär Sterling und der Stimmrechtsberater ISS die Linie des Gremiums. Das half, den Machtwechsel abzuwehren.
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Neue Gesichter im Gremium
Die Aktionäre wählten Andréa Belliger, Walter Oberhänsli und Florian Seubert erneut in den Verwaltungsrat. Neu hinzu kommen Thomas Bucher, Nicole Formica-Schiller und Thomas U. Reutter. Alle drei gelten als unabhängige Experten.
Walter Oberhänsli bleibt Präsident des Verwaltungsrats. Auch im Vergütungs- und Nominationsausschuss setzte sich der Vorschlag des Verwaltungsrats durch. Nicole Formica-Schiller zieht dort neu ein.
Damit erhält DocMorris Kontinuität an der Spitze und zugleich frisches Know-how im Gremium. Für ein Unternehmen in einer laufenden Ergebniswende ist das ein wichtiges Signal. Kein Wunder, dass die Abstimmung auch als Votum für die aktuelle Strategie gelesen wird.
Operativer Plan bleibt im Mittelpunkt
Trotz der klaren Niederlage für CEPD schließt DocMorris die Tür nicht. Oberhänsli erklärte, das Unternehmen bleibe offen für einen konstruktiven Dialog mit dem größten Aktionär. Dabei geht es auch um eine mögliche Vertretung im Verwaltungsrat.
Operativ bleibt das Ziel unverändert. DocMorris will im Lauf von 2026 den EBITDA-Breakeven erreichen. Rückenwind liefert die bisher positive Entwicklung im zweiten Quartal.
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Die Basis dafür legte ein stärkeres erstes Quartal. Der Umsatz stieg um 10,7 Prozent zum Vorjahr. Das Rezeptgeschäft legte um 30,4 Prozent zu, das bereinigte EBITDA verbesserte sich auf minus 6,3 Millionen Franken.
Nach dem Managementplan soll das zweite Quartal ähnlich laufen wie das erste. Im dritten Quartal peilt DocMorris ein nahezu ausgeglichenes EBITDA an. Im vierten Quartal soll der Breakeven erreicht werden.
Der nächste Prüfpunkt kommt im August mit dem Halbjahresergebnis. Im Oktober folgt das Trading Update zum dritten Quartal. Für das vierte Quartal plant DocMorris außerdem einen Capital Markets Day.
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