DKB-Kunden, Visier

DKB-Kunden im Visier: Neue Phishing-Welle nutzt falsche Dringlichkeit

02.02.2026 - 22:53:12

Betrüger nutzen gefälschte DKB-E-Mails mit angeblichen Sicherheitsupdates, um Kontodaten zu stehlen. Verbraucherschützer warnen vor der ausgeklügelten Kampagne und geben Schutzempfehlungen.

Eine neue, besonders hinterhältige Phishing-Kampagne zielt aktuell auf Kunden der Deutschen Kreditbank (DKB). Die Betrüger verschicken gefälschte E-Mails, die unter dem Vorwand eines dringenden Sicherheitsupdates zur Preisgabe von Kontodaten verleiten sollen. Verbraucherschützer warnen vor dieser ausgeklügelten Attacke, die gezielt die menschliche Psyche angreift.

Gefälschte „Sicherheitsaktualisierung“ erzeugt Druck

Im Kern der Attacke steht eine professionell gestaltete, aber komplett erfundene Aufforderung. Die E-Mails behaupten fälschlicherweise, ein dringendes Update sei nötig, um die volle Funktionalität des DKB-Kontos zu erhalten. Um die angebliche Notwendigkeit zu untermauern, berufen sich die Angreifer auf nicht-existierende „deutsche Verifizierungsrichtlinien“.

Ein zentrales Druckmittel ist eine knapp gesetzte Frist. Die Nachrichten drohen mit einer vorübergehenden Kontosperrung, sollte der Nutzer nicht sofort handeln. Diese künstlich erzeugte Dringlichkeit ist eine bekannte Strategie von Cyberkriminellen. Sie soll verhindern, dass Opfer die Nachricht genau prüfen oder ihre Echtheit über offizielle Kanäle bestätigen. Die Kombination aus plausiblen Gründen, einer ernsten Drohung und Zeitdruck macht die Attacke besonders gefährlich.

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So erkennen Sie die Betrugsversuche

Trotz des professionellen Erscheinungsbildes enthalten die gefälschten E-Mails klassische Warnsignale. Laut Verbraucherschützern und der DKB selbst sollten Kunden bei jeder unaufgeforderten E-Mail mit Aufforderung zur sofortigen Handlung misstrauisch werden.

Zu den typischen Merkmalen dieser Kampagne gehören:
* Eine unpersönliche Anrede wie „Sehr geehrter Kunde“.
* Eine Absenderadresse, die bei genauer Prüfung nicht zur DKB gehört.
* Der zentrale Warnhinweis: Ein Link oder Button, der zum sofortigen „Update“ oder zur „Kontoverifizierung“ auffordert.

Die DKB betont: Sie wird Kunden niemals per E-Mail-Link zur Eingabe sensibler Daten wie PIN oder TAN auffordern. Nutzer sollten niemals auf solche Links klicken.

Das Ziel der Kriminellen: Der Zugriff auf Ihr Konto

Hinter der Kampagne steckt ein klares Ziel: der Diebstahl von Bankzugangsdaten. Klickt ein Nutzer auf den Link, landet er auf einer täuschend echten Nachbildung des DKB-Onlinebankings. Auf dieser gefälschten Seite wird er zur Eingabe von Login-Daten und oft auch weiteren TANs aufgefordert.

Mit diesen Informationen erhalten die Kriminellen vollen Zugriff auf das Bankkonto des Opfers. Sie können in kürzester Zeit unautorisierte Überweisungen tätigen, Geld stehlen oder die Daten für Identitätsdiebstahl nutzen. Die Schäden entstehen oft innerhalb weniger Minuten.

So schützen Sie sich richtig – die offizielle DKB-Empfehlung

Als Reaktion auf die anhaltende Bedrohung geben die DKB und Cybersicherheitsexperten klare Handlungsempfehlungen. Die wichtigste Regel lautet: Klicken Sie niemals auf Links in unerwarteten E-Mails, insbesondere nicht bei Nachrichten, die Druck erzeugen.

So handeln Sie richtig:
1. Manuell navigieren: Öffnen Sie bei einer verdächtigen E-Mail ein neues Browserfenster und geben Sie die offizielle DKB-Webadresse (dkb.de) von Hand ein. Oder nutzen Sie die offizielle Banking-App.
2. Sofort löschen: Verdächtige E-Mails sollten umgehend und ohne Antwort gelöscht werden.
3. Schnell reagieren: Falls Sie versehentlich Daten auf einer Phishing-Seite eingegeben haben, kontaktieren Sie die DKB sofort zur Sperrung von Konto und Karten.
4. Meldung machen: Verdächtige E-Mails können zur Verfolgung der Täter an phishingverdacht@dkb.de gemeldet werden.

Die Bank weist darauf hin, dass sie legitime Sicherheitshinweise ausschließlich über die gesicherten Kanäle der eigenen Website oder App kommuniziert.

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