District Metals Aktie: 2,9 Milliarden NPV für Viken
24.06.2026 - 20:20:02 | boerse-global.de
District Metals startet die Bohrer auf dem Österkälen-Projekt. Inmitten der schwedischen Alum-Schiefer-Vorkommen sucht das Unternehmen nach Uran und strategischen Metallen. Es ist der erste Test einer gewaltigen Anomalie, die bisher unberührt blieb.
An der Börse sorgt die Nachricht zunächst nicht für Begeisterung. Die Aktie verliert heute 7,31 Prozent und notiert bei 0,43 Euro.
Fokus auf unberührte Anomalie
Das Bohrprogramm konzentriert sich auf eine geophysikalische Leitfähigkeitsanomalie. Diese erstreckt sich über 8 Kilometer Länge und 3,5 Kilometer Breite. Geologische Daten deuten auf eine vielversprechende Stratigraphie hin.
Bisher wurde dieses Zielgebiet noch nie durch Bohrungen untersucht. Die Geologen kombinieren nun Bodenproben mit den neuen Messwerten, um die Bohrstellen präzise zu setzen.
Budget für 2026 steht
District Metals hat für das laufende Jahr ein Budget für insgesamt 5.000 bis 7.000 Bohrmeter festgesetzt. Diese Kapazitäten verteilen sich auf die Projekte Viken und Österkälen. Die genaue Anzahl der Bohrlöcher richtet sich nach den radiometrischen Messungen während der Arbeiten.
Parallel dazu treibt das Unternehmen die Entwicklung des Viken-Depots voran. Eine aktuelle Wirtschaftlichkeitsstudie bescheinigt dem Projekt einen Nettobarwert von rund 2,9 Milliarden US-Dollar. Die interne Verzinsung wird mit 45,9 Prozent angegeben.
Das Viken-Vorkommen gilt als eine der weltweit größten unerschlossenen Uranressourcen. Neben Uran finden sich dort signifikante Mengen an Vanadium, Nickel und Kupfer. Die aktuellen Arbeiten in Österkälen sollen nun zeigen, ob das Portfolio weiteres Potenzial dieser Größenordnung birgt.
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