Discord, Update

Discord: Neuer Update beendet Lags und bringt Streaming-Tools

07.02.2026 - 08:22:12

Discord behebt Performance-Probleme durch CSS-Optimierung und führt neue Funktionen wie Zoom für Streams und intelligente Zeitstempel ein.

Discord startet eine Offensive gegen ruckelnde Oberflächen und schleppt lang erwartete Features nach. Ein großes Update für die Desktop-App soll die Performance auf Windows, macOS und Linux revolutionieren. Der Fokus liegt auf der Beseitigung von lästigen Verzögerungen beim Wechsel zwischen Servern und Kanälen – ein Problem, das selbst Nutzer mit leistungsstarker Hardware plagte.

Das Ende der Ruckler: CSS-Problem gelöst

Der Kern des Updates ist eine dramatische Verbesserung der Render-Performance. Die Entwickler fanden die Ursache für die Trägheit überraschend im eigenen Code: Ineffiziente CSS-Selektoren bremsten die Oberfläche aus. Durch eine Optimierung dieser grundlegenden Prozesse reagiert die Anwendung nun spürbar schneller und flüssiger.

Besonders profitieren dürften Nutzer, die Discord parallel zu ressourcenhungrigen Anwendungen wie modernen Videospielen laufen lassen. „Jedes bisschen Rechenleistung zählt“, so die Logik hinter dem Fix. Damit adressiert Discord eine der hartnäckigsten Beschwerden seiner Community und zeigt, dass das Unternehmen die Performance der Desktop-App wieder in den Fokus rückt.

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Neue Features: Zoom für Streams und intelligente Zeitstempel

Neben der Performance bringt das Update auch handfeste Neuerungen. Ein lange geforderter Feature-Wunsch wird erfüllt: Zuschauer können nun in Screenshares und Game-Streams zoomen und schwenken. Per Mausrad oder Trackpad lässt sich so ein Detail genauer betrachten, was die Interaktivität von Livestreams erhöht.

Eine weitere praktische Innovation sind dynamische Zeitstempel. Mit dem neuen @time-Befehl können Nutzer eine Uhrzeit in eine Nachricht einfügen, die für jeden Empfänger automatisch in die lokale Zeitzone umgerechnet wird. Das soll die Planung von Events in globalen Communities enorm vereinfachen. Ein Hover-Effekt zeigt zur Sicherheit immer das vollständige Datum an.

Kleine Helfer und plattformweite Fixes

Das Update rundet eine Sammlung kleinerer Verbesserungen ab. Desktop-Nutzer können jetzt auf eine Rollenerwähnung (z.B. @Moderator) klicken, um alle Mitglieder mit dieser Rolle angezeigt zu bekommen. Ein weiteres Ärgernis wurde beseitigt: Der Inhalt der Zwischenablage wird nicht mehr gelöscht, wenn man versehentlich „Nichts“ kopiert.

Die Patches betreffen auch andere Plattformen. Für Android werden Probleme bei der Videowiedergabe von Clips mit mehreren Audiospuren behoben. Gruppen-Direktnachrichten zeigen nun korrekt den Gruppennamen statt des Absenders an – so wie es bereits in der iOS-App der Fall ist. Weitere kleinere Fixes verbessern das Layout auf Mobilgeräten und die Barrierefreiheit für Screenreader-Nutzer.

Strategische Wende: Fokus auf das Kernerlebnis

Das Update markiert eine strategische Neuausrichtung für Discord. Die auf dem Electron-Framework basierende App stand historisch in der Kritik, ressourcenintensiv zu sein – ein typisches Problem für Desktop-Anwendungen, die auf Web-Technologien setzen. Statt nur neue Features zu stapeln, zeigt Discord mit dieser technischen Grundsanierung ein klares Bekenntnis zur User Experience.

Indem das Unternehmen das Performance-Problem öffentlich als CSS-Ineffizienz benennt und behebt, demonstriert es Transparenz gegenüber seiner technikaffinen Community. Für die Hauptzielgruppe aus Gamern und Power-Usern ist App-Performance ein entscheidendes Kriterium. Eine lahme Chat-App kann ablenken und wertvolle Systemressourcen binden. Dieses Update ist eine direkte Antwort auf diese Bedenken.

Ausblick: Der Optimierungskurs geht weiter

Die erfolgreiche Auslieferung dieses Performance-Patches legt nahe, dass Discords Ingenieurteams den Optimierungskurs fortsetzen werden. Das Unternehmen hat mit früheren technischen Weichenstellungen – wie dem Umstieg auf einen 64-Bit-Client für Windows zur Reduzierung von Abstürzen – bereits bewiesen, dass es grundlegende Änderungen für den Nutzen der Community umsetzt.

Angesichts einer globalen Community, die trillionenfach Nachrichten verschickt, ist die Effizienz der Infrastruktur entscheidend. Die jetzige Fokussierung auf die Desktop-Performance könnte den Weg für weitere Optimierungsprojekte ebnen. Das Ziel ist klar: Discord soll für seine Millionen Nutzer auf allen Plattformen schnell und zuverlässig bleiben.

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