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DigitalPakt Alter startet neue Phase mit kommunalen Förderungen

19.03.2026 - 00:00:21 | boerse-global.de

Die Bundesregierung stärkt die digitale Teilhabe älterer Menschen mit einem neuen kommunalen Förderprogramm ab 2027. Aktuelle Studien zeigen hohen Bedarf an Schulungen trotz wachsender Internetnutzung.

DigitalPakt Alter startet neue Phase mit kommunalen Förderungen - Foto: über boerse-global.de
DigitalPakt Alter startet neue Phase mit kommunalen Förderungen - Foto: über boerse-global.de

Die Bundesregierung stellt die Weichen für mehr digitale Teilhabe im Alter. Ab 2027 startet ein neues Förderprogramm für Kommunen. Parallel läuft in Schleswig-Holstein eine große Aktionswoche mit über 110 Workshops.

Unterstützt wird die landesweite Initiative „Eingeloggt! SH“ vom Sozialministerium und dem Sparkassenverband. Sozialministerin Aminata Touré betont die Bedeutung solcher gebündelten Hilfsangebote. Ihre Kollegin für ländliche Räume, Cornelia Schmachtenberg, verweist auf die besondere Wichtigkeit digitaler Kenntnisse außerhalb der Städte.

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Digitale Kompetenz hält geistig fit

Eine aktuelle Studie von Bitkom und dem Bundesseniorenministerium zeigt: Das Internet wird für Senioren immer wichtiger. Mittlerweile sind 74 Prozent der über 65-Jährigen online. Vor sechs Jahren waren es nur 48 Prozent.

78 Prozent der befragten Seniorinnen und Senioren nutzen das Netz gezielt, um geistig fit zu bleiben. Die digitale Vernetzung bekämpft zudem soziale Isolation. 72 Prozent haben durch sie mehr Kontakt zu Familie und Freunden.

Trotz der Offenheit für neue Technologien – die Hälfte hat bereits KI-Anwendungen genutzt – bewerten die Älteren ihre eigene Digitalkompetenz nur mit der Note 3,2. Das verdeutlicht den großen Bedarf an Schulungen.

Bund legt neuen Fokus auf Kommunen

Der bestehende „DigitalPakt Alter“ tritt in eine neue, breiter angelegte Phase. Das bestätigte die Bundesregierung kürzlich in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage. Ab 2027 soll ein spezifisches Förderprogramm die digitale Daseinsvorsorge in den Städten und Gemeinden stärken.

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Solche Hilfen sind dringend nötig. Ein Fachbericht zeigt, dass viele Menschen digitale Behördengänge als überfordernd empfinden. Experten sprechen von einer „Digitalisierungsparadoxie“. KI-gestützte Assistenten wie „BUKI“ werden derzeit erprobt, um komplexe Forumulare verständlicher zu machen.

Marktpotenzial für intuitive Technik

Auf Fachmessen werden bereits hochkomplexe Innovationen für Senioren gezeigt, von KI-Überwachungssystemen bis zu Roboterbegleitern. Doch die praktische Umsetzung im Alltag hinkt oft hinterher.

Experten sehen eine wachsende Kluft zwischen dem technisch Machbaren und der tatsächlichen Nutzung. Der Erfolg von Gesundheitstechnologien hängt maßgeblich von intuitiver Bedienbarkeit und guten Begleitangeboten ab. Fast alle älteren Internetnutzer wünschen sich mehr Unterstützung – ein riesiges Marktpotenzial für altersgerechte Schulungen und Designs.

Erfahrungsorte sollen verdoppelt werden

Für die kommenden Monate ist ein Ausbau der lokalen Infrastruktur geplant. Durch Partnerschaften mit Unternehmen und Stiftungen will der DigitalPakt Alter seine sogenannten „Erfahrungsorte“ in diesem Jahr auf 50 verdoppeln.

In diesen lokalen Anlaufstellen können Senioren den Umgang mit digitalen Geräten in sicheren Räumen erproben. Mit dem Start des neuen kommunalen Programms 2027 wird die Verantwortung für digitale Inklusion stärker bei den Städten und Gemeinden liegen. Die Aktionswochen sind damit nur der Auftakt für eine langfristige Strategie.

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