DIfE-Studie entzaubert One-Meal-A-Day-Hype
09.01.2026 - 14:31:12Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) stellt den Nutzen der extremen OMAD-Diät in Frage. Die Forscher fanden heraus: Ohne Kalorienreduktion bringt das Fasten kaum Stoffwechselvorteile.
Gerade zum Jahresstart boomt die radikale “One Meal A Day”-Methode (OMAD) in den sozialen Medien. Influencer preisen sie als ultimativen Schlüssel zum Abnehmen. Doch parallel zu diesem Hype veröffentlichten Wissenschaftler um Prof. Olga Ramich ernüchternde Daten. Ihre “ChronoFast”-Studie zeigt, dass der reine Zeitplan nicht ausreicht.
Viraler Trend trifft auf harte Wissenschaft
Auf Plattformen wie TikTok wird OMAD derzeit oft mit dem “Oatzempic”-Trend kombiniert – Haferdrinks sollen den Effekt verstärken. Versprochen werden rapiden Fettabbau und mehr mentale Klarheit. Doch die neue Studie aus Potsdam und Berlin zieht die wissenschaftliche Grundlage dieser Versprechen in Zweifel.
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Unter streng kontrollierten Bedingungen untersuchten die Forscher das zeitlich begrenzte Essen (Time-Restricted Eating). Das Ergebnis ist klar: Ein verkürztes Essensfenster allein verbessert weder die Insulinsensitivität noch die Blutfettwerte, solange die übliche Kalorienmenge gegessen wird. Der Zeitpunkt der Mahlzeit beeinflusst zwar die innere Uhr, aber er ersetzt nicht das notwendige Kaloriendefizit.
Experten warnen vor gesundheitlichen Risiken
Neben dem fehlenden Wundereffekt sehen Ernährungsexperten konkrete Gefahren in der extremen Diätform. Die massive Einschränkung auf eine tägliche Mahlzeit kann ernste Folgen haben:
* Muskelabbau: Ohne ausreichende und über den Tag verteilte Proteinzufuhr droht der Verlust von Muskelmasse.
* Nährstoffmangel: Es ist praktisch unmöglich, den gesamten Tagesbedarf an Vitaminen und Mineralstoffen in einer Portion unterzubringen.
* Heißhunger: Die große Kalorienmenge auf einmal kann zu starken Blutzuckerschwankungen und späteren Fressattacken führen.
Besonders kritisch bewerten Fachleute die Kombination mit nährstoffarmen Haferdrinks. Sie liefern oft nicht genug Substanz, um den Körper angemessen zu versorgen.
Die Zukunft gehört der personalisierten Ernährung
Der aktuelle OMAD-Hype steht im Kontrast zu den Entwicklungen in der Ernährungsforschung. Während die Wissenschaft auf individuelle Lösungen setzt – in der Studie wurde etwa ein “BodyTime”-Assay zur Analyse der inneren Uhr verwendet –, propagieren soziale Medien eine einfache Allzwecklösung.
Die Diskussion markiert einen Wendepunkt. Die Daten legen nahe, dass künftige Konzepte stärker auf die Synchronisation von Ernährung und Biorhythmus setzen werden, anstatt auf radikales Weglassen. Für alle, die 2026 abnehmen wollen, bleibt die Botschaft: Auf die Kalorienbilanz kommt es an. Das Fastenfenster ist nur ein Werkzeug von vielen.
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