Aktien Wien Schluss: ATX tritt praktisch auf der Stelle
26.02.2026 - 18:09:43 | dpa.deDer ATX AT0000999982 schloss mit minus 0,04 Prozent auf 5.763,61 Punkte nur wenig verändert, nachdem der Leitindex seine Abschläge kurz vor dem Sitzungsende weitgehend eingedämmt hat. An den europäischen Leitbörsen ging es mit den Aktienkursen hingegen mehrheitlich nach oben, die Indizes gingen aber klar unter den Tageshöchstständen aus dem Tag.
Im Späthandel lieferte eine verhaltene Stimmung an der Wall Street auch in Europa etwas Belastung für die Aktienkurse. In New York war vor allem an der technologielastigen Nasdaq Gegenwind aufgekommen, da die Aktie des gewichtigen Chipriesen Nvidia US67066G1040 trotz beeindruckender Quartalszahlen und starker Geschäftsziele schwach in den Handel gestartet war.
In Wien rückte auf Unternehmensebene das Schwergewicht Erste Group AT0000652011 mit einer Zahlenvorlage ins Blickfeld der Akteure. Der Nettogewinn der Bank stieg im vierten Quartal zum Vorjahreszeitraum um 55 Prozent auf 944 Millionen Euro und lag damit etwa 15 Prozent über den Marktprognosen. Wegen des Kaufs der Santander Bank Polska PLBZ00000044 wird die Dividende aber geringer ausfallen. Die Erste-Aktie reagierte mit minus 1,2 Prozent. Der Konzern präsentierte starke Quartalsergebnisse, schrieben die Analysten der Baader Bank in einer ersten Einschätzung.
Bei den Branchenkollegen Bawag AT0000BAWAG2 und Raiffeisen Bank International AT0000606306 gab es hingegen Kursgewinne. BAWAG-Titel verteuerten sich um 1,7 Prozent und die Aktionäre der Raiffeisen Bank International konnten ein Plus von 0,6 Prozent verbuchen. Unter den weiteren Schwergewichten büßte die Verbund-Aktie 1,3 Prozent ein. Wienerberger AT0000831706 fielen um 1,5 Prozent.
FACC-Papiere gewannen weitere 6,7 Prozent, nachdem die Titel des Luftfahrtzulieferers bereits am Vortag in Reaktion auf eine Zahlenvorlage 7,5 Prozent gewonnen hatten.
Voestalpine AT0000937503 schlossen mit minus 0,3 Prozent auf 48,88 Euro. Die Analysten der Wiener Privatbank haben ihr Anlagevotum für die Aktie des Stahlkonzerns von "Halten" auf "Verkaufen" gesenkt. Das Kursziel ("Fairer Wert") wurde hingegen von 36,50 auf 41,50 Euro erhöht.
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