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New York: Weitere Verluste - Bankenwerte nach Zahlen unter Druck

14.01.2026 - 16:43:13

Die US-Aktienmärkte haben zur Wochenmitte an ihre Abwärtstendenz vom Vortag angeknüpft.

Dabei führten Technologiewerte die Verlierer an. Ebenfalls in schwacher Verfassung zeigten sich einige Bankenaktien nach der Bekanntgabe von Quartalszahlen. Leicht belastend auf die Börsen wirkten die US-Erzeugerpreise, die im November stärker als erwartet zulegten. Die Einzelhandelsumsätze stiegen im November etwas mehr als prognostiziert.

Der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 sank im frühen Handel um 0,5 Prozent auf 49.051 Punkte, nachdem er tags zuvor bereits nachgegeben hatte. Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 fiel am Mittwoch um 0,8 Prozent auf 6.907 Zähler. An der Technologiebörse Nasdaq verlor der Nasdaq 100 US6311011026 1,2 Prozent auf 25.427 Punkte.

In die Saison der Quartalsbilanzen großer US-Banken kommt Schwung. So legten die Bank of America US0605051046, die Citigroup US1729674242 und Wells Fargo US9497461015 ihre Geschäftsberichte vor. Bei der Bank of America übertrafen der wichtige Zinsüberschuss und das Ergebnis die Erwartungen. Dies wurde aber von der Besorgnis über den Kostenausblick des Geldhauses überlagert. Der Kurs fiel um 4,3 Prozent.

Wells Fargo blieb dagegen beim Zinsüberschuss hinter der Konsensschätzung zurück. Die Aktie büßte 5,2 Prozent ein. Die Citigroup verzeichnete im vierten Quartal einen deutlichen Anstieg der Finanzberatungsgebühren, rechnet für 2026 aber mit höheren Ausgaben. Die Citigroup-Titel fielen um 2,6 Prozent.

Gegen den allgemeinen Markttrend legten die Titel des Mischkonzerns Honeywell US4385161066 um 0,7 Prozent zu. Das Quantencomputer-Unternehmen Quantinuum, das mehrheitlich im Besitz von Honeywell ist, plant in Kürze den Gang an die Börse. Im September hatte Honeywell bekanntgegeben, neues Kapital für Quantinuum beschafft zu haben, wodurch das Unternehmen eine sogenannte Post-Money-Bewertung von fast 11 Milliarden US-Dollar erhalten habe.

Die Papiere des E-Fahrzeugherstellers Rivian US76954A1034 verbilligten sich um 7,7 Prozent. Die Großbank UBS stufte die Aktien von "Neutral" auf "Sell" ab und begründete dies mit einem nicht mehr attraktiven Verhältnis von Anlagechancen zu -risiken.

@ dpa.de

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