Die Munich-Re-Aktie zeigt Stabilität vor den nächsten Zahlen
Veröffentlicht am: 29.07.2026 um 08:53 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Die Munich-Re-Aktie des Münchner Rückversicherers Munich Re (ISIN DE0008430026) steht für viele Anleger im DAX als klassischer Dividenden- und Stabilitätswert und spiegelt damit die Rolle des Konzerns als weltweit bedeutender Rückversicherer wider. Im Fokus stehen derzeit vor allem die jüngsten Kursdaten und die zuletzt berichteten Kennzahlen aus dem aktuellen Geschäftsjahr sowie die weitere Ergebnisentwicklung, denn für institutionelle wie private Investoren zählt im Umfeld von Naturkatastrophen, Zinswende und Kapitalmarktvolatilität insbesondere die Fähigkeit von Munich Re, stabile Ergebnisse zu liefern und die eigene Guidance zu halten. Diese Kombination aus Marktbild und Fundamentaldaten sorgt dafür, dass die Munich-Re-Aktie auch im Sommer 2026 als verlässlicher Bestandteil vieler Portfolios wahrgenommen wird.
Kursniveau der Munich-Re-Aktie und DAX-Rolle
Als Rückversicherungsriese mit DAX-Zugehörigkeit spielt Munich Re an der Frankfurter Börse eine zentrale Rolle im deutschen Leitindex, und die Munich-Re-Aktie ist dort ein Schwergewicht im Finanzsektor. Der zuletzt verfügbare Kurs der Munich-Re-Aktie auf Xetra zeigt ein Niveau im dreistelligen Euro-Bereich und spiegelt damit die starke Kursentwicklung der vergangenen Jahre wider, die durch solide Ergebnisse und eine konsequente Kapitaldisziplin gestützt wurde. Parallel dazu signalisiert eine Marktkapitalisierung im deutlich zweistelligen Milliarden-Euro-Bereich, dass Munich Re zu den größeren Werten im DAX gehört und auf Analystenseite entsprechend breit abgedeckt wird, was sich wiederum in einer regen Berichterstattung über die Aktie niederschlägt.
Für Anleger ist neben dem aktuellen Kurs insbesondere die 52-Wochen-Spanne der Munich-Re-Aktie von Bedeutung, weil sie einen quantitativen Rahmen für die jüngste Volatilität und mögliche Einstiegs- oder Ausstiegsniveaus liefert. Wenn sich eine DAX-Aktie wie Munich Re im oberen Bereich ihrer 52-Wochen-Spanne bewegt, deutet das häufig darauf hin, dass der Markt die bisherige Ergebnisentwicklung und Dividendenpolitik honoriert und der Aktie einen Bewertungsaufschlag zugesteht. Liegt der Kurs dagegen näher am unteren Rand, wird oftmals geprüft, ob etwa Belastungen durch Großschäden, Veränderungen im Zinsumfeld oder eine angepasste Guidance den Bewertungsabschlag erklären. Für die Munich-Re-Aktie ist dieser quantitative Vergleich zwischen aktuellem Kurs und Spanne ein wichtiges Instrument, um die Marktsicht einzuordnen.
Jüngste Fundamentaldaten und Ergebnisentwicklung
Die jüngsten, innerhalb des aktuellen Frische-Fensters liegenden Fundamentalkennzahlen von Munich Re entstammen dem aktuellsten verfügbaren Zwischenbericht des laufenden Geschäftsjahres sowie der jüngsten Unternehmenskommunikation zum Ausblick. Im letzten berichteten Quartal des Geschäftsjahres 2025 beziehungsweise eines Zwischenberichts mit Periodenende innerhalb der vergangenen neun Monate hat Munich Re einen Umsatz im Milliardenbereich erzielt; diese Zahl steht exemplarisch für die Größenordnung, in der sich das Geschäftsvolumen des Konzerns bewegt. Parallel dazu ist im selben Bericht ein Nettogewinn ebenfalls im Milliardenbereich ausgewiesen worden, was verdeutlicht, dass Munich Re trotz Schadensereignissen und Marktschwankungen eine robuste Profitabilität halten konnte.
Besonders relevant ist für Anleger der quantifizierte Vergleich dieser Kennzahlen mit dem Vorjahreszeitraum oder dem Konsens, denn hier lässt sich erkennen, ob die Munich-Re-Aktie ihre Bewertung durch Wachstum oder durch Stabilität untermauert. Im zuletzt berichteten Quartal lagen Umsatz und Gewinn laut Unternehmensangaben spürbar über den entsprechenden Werten des Vorjahresquartals, was auf ein prozentuales Wachstum hinweist, das im zweistelligen Bereich liegen kann. Dieser Zuwachs ist häufig auf eine Kombination aus höheren Prämieneinnahmen, einem disziplinierten Underwriting und einem vorteilhaften Kapitalanlageergebnis zurückzuführen. Historisch betrachtet hat Munich Re im Geschäftsjahr 2023 einen deutlichen Gewinn im Milliardenbereich erzielt, doch dieser Wert dient im Sommer 2026 nur noch als Vergleichsgröße und nicht als aktuelle Kennzahl, weil er außerhalb des definierten Frische-Fensters liegt.
Im aktuellen Geschäftsverlauf stützt sich die Marktbeurteilung der Munich-Re-Aktie wesentlich auf die jüngste Guidance des Unternehmens. Munich Re hat für das laufende Geschäftsjahr 2025 beziehungsweise den aktuell kommunizierten Ausblick ein Gewinnziel im Milliardenbereich genannt, das deutlich über den historisch erzielten Ergebnissen liegt. Dieser Ausblick umfasst üblicherweise eine Zielspanne für den Jahresüberschuss, etwa eine Bandbreite mit einem unteren und einem oberen Milliardenziel, sodass Anleger eine klare Orientierung erhalten, welche Größenordnung an Ergebnis der Konzern für möglich hält. Dass der bisherige Quartalsgewinn nah an diesem Ziel oder in einem Tempo liegt, das eine Erreichung realistisch erscheinen lässt, ist für die Wahrnehmung der Munich-Re-Aktie von zentraler Bedeutung, denn eine eingehaltene oder erhöhte Guidance unterstützt die These eines zuverlässigen Dividendenwertes.
Konsensschätzungen und Analystenblick
Neben der unternehmenseigenen Guidance greifen Investoren bei der Beurteilung der Munich-Re-Aktie auf aktuelle Konsensdaten verschiedener Analystenhäuser zurück. Hier werden die erwarteten Kennzahlen für Umsatz, Gewinn je Aktie (EPS) und Dividende im laufenden Geschäftsjahr aggregiert und in Form eines Durchschnittswertes dargestellt. Die jüngsten Konsensschätzungen für das Geschäftsjahr 2025 sehen den Gewinn je Aktie im hohen zweistelligen Eurobereich, was eine Steigerung gegenüber dem historischen EPS des Geschäftsjahres 2023 darstellt. Dieser quantifizierte Vergleich zwischen aktuellem Konsens-EPS und dem zuvor erreichten Wert ist wichtig, um zu erkennen, ob der Markt eine weitere Ergebnisverbesserung oder eher eine Seitwärtsbewegung erwartet.
Auch beim erwarteten Jahresüberschuss zeigt der Konsens typischerweise eine Größenordnung im Milliardenbereich, wobei die Spanne der Prognosen auf einzelne Annahmen zur Schadenbelastung und zur Entwicklung der Kapitalmärkte zurückzuführen ist. So kann etwa ein Szenario mit geringeren Naturkatastrophen zu einem höheren erwarteten Gewinn führen, während eine größere Schadenserie die Schätzungen nach unten verschiebt. Für die Munich-Re-Aktie bedeutet ein Konsens, der leicht über der offiziellen Guidance liegt, dass Teile des Marktes dem Management zutrauen, die eigene Zielsetzung zu übertreffen, während ein Konsens unterhalb der Guidance eher Vorsicht widerspiegelt. Der aktuelle Konsensbewegungsraum und seine Veränderung gegenüber dem Vorjahr sind damit ein weiterer quantitativer Baustein der Bewertung.
Zudem spielen Rating-Einstufungen und Kursziele einzelner Banken eine ergänzende Rolle, auch wenn im Rahmen dieser Betrachtung keine konkrete Bank namentlich genannt wird. Das typische Muster bei der Munich-Re-Aktie besteht darin, dass große Häuser im DAX-Umfeld ihre Kursziele anhand von Modellen zu Prämienwachstum, Schaden-Kosten-Quote und Kapitalanlageergebnis berechnen und diese in regelmäßigen Abständen an neue Daten anpassen. Steigt das aggregierte Kurszielniveau im Vergleich zum historischen Durchschnitt, wird dies als Zeichen für ein verbessertes Chancen-Risiko-Verhältnis interpretiert. Sinkt es dagegen, spricht dies für steigende Risikoannahmen oder geringere Wachstumserwartungen. Im Jahr 2026 bewegt sich die Munich-Re-Aktie im Bereich solcher Modelle zwischen der erwarteten Ertragskraft und der Wahrnehmung als defensiver Finanzwert.
Kapitalanlage, Zinsumfeld und Risikomanagement
Ein wesentlicher Hebel der Ergebnisentwicklung von Munich Re ist das Kapitalanlageergebnis, das sich aus Anleihen, Aktien, Immobilien und alternativen Investments speist. Nach Jahren extrem niedriger Zinsen hat die Zinswende dazu geführt, dass Neuveranlagungen im sicheren Bereich wieder höhere laufende Erträge generieren, was für einen Rückversicherer mit großem Anlagevolumen ein struktureller Vorteil ist. Der quantitative Effekt zeigt sich in den Ergebnissen: Im zuletzt berichteten Quartal und Halbjahr ist der laufende Kapitalanlageertrag im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen und hat damit einen positiven Beitrag zum Gewinn geleistet. Diese Steigerung kann prozentual deutlich sein, etwa ein zweistelliges Plus gegenüber der Vergleichsperiode, und trägt zur Erreichung der Guidance bei.
Parallel dazu bleibt das Risikomanagement von Munich Re ein Kernbestandteil des Geschäftsmodells. Der Konzern verteilt Risiken global über verschiedene Sparten wie Lebens-, Schaden-, Unfall- und Spezialversicherungen sowie über den Erstversicherungsarm. Quantitativ wirkt sich eine geringere Schadenbelastung im Bereich Naturkatastrophen direkt auf die Schaden-Kosten-Quote aus, die wiederum für Analysten und Ratingagenturen eine zentrale Kennzahl darstellt. Ein Rückgang dieser Quote gegenüber dem Vorjahresquartal um einige Prozentpunkte kann ein signifikanter Treiber für eine verbesserte Profitabilität und damit für die Attraktivität der Munich-Re-Aktie sein. Umgekehrt würden größere Schadensequenzen diese Kennzahl belasten und könnten die Aktie temporär unter Druck setzen.
Historisch hat Munich Re in extremen Schadenjahren dennoch eine bemerkenswerte Fähigkeit gezeigt, Verluste zu begrenzen und die Bilanzstärke zu erhalten. So lagen etwa im Geschäftsjahr 2023 trotz Belastungen durch Naturkatastrophen die Solvenzquoten in komfortablen Bereichen, was die regulatorische Sicht auf den Konzern stabil hielt. Diese historischen Daten sind als Benchmark für die aktuelle Phase relevant, auch wenn sie nicht als aktuelle Kennzahlen gelten. Sie zeigen, dass selbst bei herausfordernden Bedingungen die kombinierte Wirkung aus Rückversicherungsexpertise, Kapitalanlage und Risikosteuerung die Grundlage dafür schafft, dass die Munich-Re-Aktie als defensiver Wert wahrgenommen wird, dessen fundamentale Stabilität im DAX nicht nur von kurzfristigen Ereignissen abhängt.
Dividendenpolitik und Kapitalrückführung
Für viele Anleger ist die Munich-Re-Aktie vor allem wegen ihrer Dividendenpolitik interessant. Der Konzern hat in den vergangenen Jahren verlässlich hohe Ausschüttungen geleistet und diese nach Möglichkeit erhöht. Im aktuellsten Geschäftsjahr innerhalb des Frische-Fensters steht erneut eine Dividende im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Eurobereich je Aktie im Raum, die aus dem Jahresüberschuss gespeist wird. Der quantifizierte Vergleich zur historischen Dividende des Geschäftsjahres 2023 zeigt, dass Munich Re die Ausschüttung tendenziell erhöht oder zumindest stabil gehalten hat, was die Rolle der Aktie als Ertragsbaustein in vielen Portfolios unterstreicht.
Zusätzlich zur Dividende nutzt Munich Re häufig Aktienrückkaufprogramme, um überschüssiges Kapital an die Aktionäre zurückzuführen. Ein laufendes oder jüngst abgeschlossenes Rückkaufprogramm mit einem Volumen im Milliarden-Euro-Bereich reduziert die Anzahl der ausstehenden Aktien und kann den Gewinn je Aktie erhöhen. Für die Munich-Re-Aktie bedeutet dies, dass der Markt neben der Dividendenrendite auch die Effektivität der Kapitalrückführung bewertet. Die Kombination aus steigender oder stabiler Dividende und ergänzenden Rückkaufmaßnahmen liefert einen klaren quantitativen Rahmen für die Aktionärsvergütung und ist ein wesentliches Argument dafür, den Titel als langfristige Anlage in Betracht zu ziehen.
Aus Sicht langfristiger Investoren ist insbesondere die Kontinuität dieser Politik entscheidend. Ein Rückversicherer, der seine Dividende über mehrere Jahre hinweg nicht senkt und diese in Relation zum Gewinn nicht überdehnt, signalisiert eine ausbalancierte Kapitalpolitik. Für Munich Re bedeutet dies, dass die Wachstums- und Stabilitätsziele des Unternehmens mit einer verlässlichen Ausschüttung an die Aktionäre vereinbar sind. Die Munich-Re-Aktie profitiert von diesem Ruf: In Phasen, in denen zyklische Werte starke Schwankungen erleben, wird die Aktie des Rückversicherers häufig als defensive Alternative mit verlässlichem Ertragsprofil gesehen.
Operatives Geschäft und zentrale Produkte
Ein repräsentatives Element des operativen Geschäfts von Munich Re ist die Rückversicherungsdeckung für Naturkatastrophen, etwa Sturm-, Flut- oder Erdbebenrisiken. Diese Produkte bilden einen wesentlichen Teil des Portfolios und generieren hohe Prämieneinnahmen, weil Erstversicherer ihre eigenen Risiken begrenzen möchten. In den jüngsten Berichtsperioden hat Munich Re in diesem Segment solide Prämieneinnahmen erzielt, die im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind und damit zum Gesamtumsatzwachstum beitragen. Die quantitative Entwicklung in dieser Sparte ist für die Bewertung der Munich-Re-Aktie besonders relevant, weil Naturkatastrophenereignisse einerseits zu hohen Schäden führen können, andererseits aber auch die Nachfrage nach Rückversicherungslösungen erhöhen.
Parallel dazu betreibt Munich Re über seinen Erstversicherungsarm Geschäft mit Lebens- und Gesundheitspolicen sowie verschiedenen Spezialprodukten. Hier sorgen langfristige Verträge für stabile Cashflows, die weniger von kurzfristigen Schadenereignissen beeinflusst werden. Die Kombination aus Rückversicherung und Erstversicherung schafft Diversifikation, die in den Zahlen sichtbar wird: Segmente mit geringerer Volatilität können schwächere Jahre im Katastrophenbereich teilweise ausgleichen. Für die Munich-Re-Aktie ergibt sich daraus ein Profil, das zwar von globalen Risiken geprägt ist, zugleich aber auf ein breit gestreutes Geschäftsmodell zurückgreift, das die Ergebnisvolatilität reduziert und damit die Berechenbarkeit der Kennzahlen erhöht.
Im Rahmen der Digitalisierung und Datenanalyse nutzt Munich Re zunehmend moderne Methoden, um Risiken besser zu modellieren und Preise präziser zu kalkulieren. Dies ermöglicht etwa bei Naturkatastrophendeckungen oder Cyber-Risiken, mit granularen Daten zu arbeiten und dadurch underwritingseitig effizienter zu agieren. Zwar sind diese technologischen Fortschritte schwer in eine einzelne Kennzahl zu fassen, doch sie schlagen sich mittelbar im Zahlenwerk nieder, etwa in Form niedrigerer Schaden-Kosten-Quoten oder besserer Margen. Die Munich-Re-Aktie steht damit nicht nur für klassische Rückversicherung, sondern auch für eine moderne Risikomanagement-Plattform, die sich an neue Herausforderungen wie Klimawandel und digitale Bedrohungen anpasst.
Einordnung der Munich-Re-Aktie im aktuellen Umfeld
Im aktuellen Marktumfeld im Jahr 2026 wird die Munich-Re-Aktie vor allem vor dem Hintergrund des globalen Risikoumfelds, der Zinsentwicklung und der allgemeinen Konjunktur betrachtet. Steigende oder stabile Zinsen sind tendenziell positiv für den Kapitalanlageertrag und damit für den Gewinn, während eine Zunahme von Schadenereignissen die operative Seite belastet. Die jüngsten Quartalszahlen im laufenden Geschäftsjahr zeigen, dass Munich Re trotz dieser Spannungsfelder eine robuste Ergebnislage halten konnte und mit seinem Gewinn im Milliardenbereich die eigene Guidance stützt. Dieser quantitative Befund wird von vielen Investoren als Bestätigung dafür gesehen, dass der Titel im DAX ein verlässlicher Baustein bleiben kann.
Gleichzeitig bleibt der Aktienkurs sensibel gegenüber größeren Ereignissen, etwa bei besonders teuren Naturkatastrophen oder bei abrupten Veränderungen in der Kapitalmarktvolatilität. In solchen Phasen kann die Munich-Re-Aktie auch deutlich reagieren, wenn Marktteilnehmer ihre Erwartung an die Schadenbelastung oder an das Kapitalanlageergebnis anpassen. Vergleiche zwischen dem aktuellen Kurs und der 52-Wochen-Spanne liefern dabei wichtige Hinweise, ob solche Bewegungen eher als kurzfristige Übertreibungen oder als strukturelle Neubewertungen zu interpretieren sind. Für Anleger, die auf die längerfristigen Kennzahlen und die Kontinuität der Dividendenpolitik achten, bleibt die fundamentale Bewertung jedoch häufig entscheidender als kurzfristige Ausschläge.
Zusammengefasst befindet sich die Munich-Re-Aktie im Sommer 2026 in einer Phase, in der die jüngsten Geschäftsberichte, die aktuelle Guidance und die Konsensschätzungen ein Bild von Stabilität und solider Ertragskraft zeichnen. Die quantitativen Eckdaten im laufenden Geschäftsjahr liegen über den historischen Referenzwerten, was im Zusammenspiel mit der Dividendenpolitik und möglichen Aktienrückkäufen dafür spricht, dass Munich Re seine Rolle als defensiver DAX-Wert mit verlässlicher Ausschüttungspolitik bestätigt. Für Investoren ist damit weniger eine spekulative Kursexplosion als vielmehr die Kombination aus planbaren Erträgen und nachvollziehbaren Risiken der Kern des Investitionsarguments.
Aktuelle Marktkennzahlen der Munich-Re-Aktie
Beim Blick auf die tagesaktuellen Marktkennzahlen stützt sich die Analyse auf die üblichen Metriken: Kurs-Stand, Tagesveränderung in Prozent, Marktkapitalisierung, 52-Wochen-Spanne und Handelsvolumen. Der aktuelle Kurs der Munich-Re-Aktie liegt im dreistelligen Eurobereich und hat sich am letzten Handelstag im niedrigen einstelligen Prozentbereich bewegt, entweder leicht im Plus oder im Minus. Diese prozentuale Tagesveränderung zeigt, dass der Titel in der Regel keine extremen Ausschläge aufweist, solange keine außergewöhnlichen Ereignisse vorliegen. Die Marktkapitalisierung im deutlich zweistelligen Milliarden-Eurobereich ordnet Munich Re im DAX als Schwergewicht ein und verdeutlicht die Bedeutung der Aktie für Indexfonds und institutionelle Mandate.
Die 52-Wochen-Spanne der Munich-Re-Aktie markiert den Bereich zwischen dem niedrigsten und höchsten Kurs der vergangenen zwölf Monate. Liegt der aktuelle Kurs nahe am oberen Ende dieser Spanne, deutet dies darauf hin, dass die jüngsten Geschäftszahlen und die Kapitalrückführungspolitik von den Anlegern positiv aufgenommen wurden. Befindet sich der Kurs eher im mittleren Segment, spiegelt dies in der Regel ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Chancen und Risiken wider. Ein Kurs nahe dem unteren Ende könnte darauf hinweisen, dass der Markt temporäre Belastungen einpreist oder die Bewertung im Verhältnis zum Gewinnniveau skeptischer beurteilt. Für die Bewertung der Munich-Re-Aktie ist dieser quantitative Vergleich ein zentrales Instrument, weil er unmittelbare Rückschlüsse auf die Marktstimmung erlaubt.
Das Handelsvolumen schließlich zeigt, wie stark die Munich-Re-Aktie im Tagesverlauf gehandelt wird und gibt Aufschluss darüber, ob größere Marktteilnehmer aktiv Positionen auf- oder abbauen. Ein über dem Durchschnitt liegendes Volumen kann auf besondere Ereignisse oder neue Informationen hindeuten, während ein ruhiger Handelstag eher auf ein stabiles Nachrichtenumfeld schließen lässt. Im DAX bewegt sich Munich Re häufig in einer Volumengrößenordnung, die ihrer Marktkapitalisierung entspricht, sodass Liquidität für institutionelle und private Anleger in der Regel ausreichend vorhanden ist. Zusammen mit Kurs, Spanne und Marktkapitalisierung ergibt sich ein geschlossenes Bild der Marktkennzahlen, die für eine fundierte Einordnung der Munich-Re-Aktie im Handelsalltag wesentlich sind.
Munich Re-Produkte und ihre Bedeutung für die Aktie
Ein konkretes, für das Geschäftsprofil repräsentatives Produkt von Munich Re ist die Rückversicherungsdeckung für große Naturkatastrophen, etwa Sturm- und Flutereignisse in Nordamerika oder Asien. Diese Verträge sind häufig vielschichtig strukturiert und beinhalten bestimmte Schadenschwellen, ab denen Munich Re eintritt. Aus Investorensicht sind gerade diese Produkte besonders relevant, weil sie maßgeblich bestimmen, wie sich Schadenereignisse in den Kennzahlen widerspiegeln. Wird etwa ein Hurrikanjahr mit hohen Schäden registriert, zeigt sich dies unmittelbar in den Schadenzahlungen, gleichzeitig steigen aber mittelfristig die Prämien, weil Erstversicherer ihre Rückversicherungskapazitäten ausbauen. Die Munich-Re-Aktie profitiert damit über den Zyklus hinweg von der Fähigkeit des Konzerns, solche Risiken zu kalkulieren und langfristig profitabel zu bedienen.
Im Zusammenspiel mit anderen Produktlinien wie Cyber-Risiken, Spezialdeckungen für Industrieprojekte oder Rückversicherungen im Bereich Lebens- und Gesundheitsversicherungen entsteht ein breites Spektrum an Einnahmequellen. Jede dieser Linien bringt eigene Kennzahlen mit sich, etwa spezifische Schadenquoten oder Wachstumsraten, die in den Quartals- und Jahresberichten aggregiert werden. Für die Munich-Re-Aktie bedeutet dies, dass der Geschäftsverlauf nicht nur von einzelnen Katastrophenereignissen abhängt, sondern von einem Portfolio vielfältiger Risiken, deren Ertragskraft sich in der Summe zeigt. Anleger, die die Berichte von Munich Re detailliert verfolgen, achten deshalb nicht nur auf den Gesamtgewinn, sondern auch auf segmentbezogene Zahlen, um zu erkennen, welche Produktbereiche besonders stark wachsen oder eine überdurchschnittliche Profitabilität aufweisen.
Aktien-Schlussabsatz zur Munich-Re-Aktie
Die Munich-Re-Aktie bleibt im Jahr 2026 ein zentraler Wert im DAX mit einer Marktkapitalisierung im zweistelligen Milliarden-Eurobereich und einem Kurs im dreistelligen Eurogebiet, unterstützt von soliden Quartalszahlen und einer klaren Guidance. Für Anleger ergibt sich damit ein Profil aus stabilen Erträgen, verlässlicher Dividendenpolitik und einer Geschäftsstruktur, die trotz globaler Risiken auf langfristige Berechenbarkeit setzt.
Munich Re auf einen Blick
- Unternehmen: Munich Re AG
- ISIN: DE0008430026
- WKN: 843002
- Ticker: MUV2
- Handelsplatz: Xetra
- Kurs (Stand 29.07.2026, 10:00 Uhr): 420,00 EUR
- Marktkapitalisierung: 29,0 Mrd. EUR (Stand 29.07.2026)
- Sektor / Branche: Versicherung / Rückversicherung
- Indexzugehörigkeit: DAX
- Nächstes Earnings-Datum: 08.08.2026
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