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New York: Energiepreis-Rally lässt den Dow weiter sinken

09.03.2026 - 16:13:15 | dpa.de

Die im Zuge des Iran-Kriegs erneut stark gestiegenen Öl- und Gaspreise haben am Montag einmal mehr Inflationssorgen geschürt und damit die US-Börsen abermals belastet.

Allerdings grenzten die wichtigsten Indizes ihre Verluste zuletzt ein.

Der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 sank noch um ein Prozent auf 47.018 Punkte. Zwischenzeitlich war das Börsenbarometer auf den tiefsten Stand seit Ende November abgesackt.

Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 fiel um 0,7 Prozent auf 6.692 Zähler. Für den technologielastigen und schwankungsanfälligen Nasdaq 100 US6311011026 ging es um 0,4 Prozent auf 24.541 Punkte nach unten.

Die Energiemärkte sind durch den Krieg im Nahen Osten stark beeinträchtigt. Der Transport von Energierohstoffen aus den Förderregionen am Persischen Golf durch die wichtige Straße von Hormus kam faktisch zum Erliegen. Aktuell kostet ein Fass (159 Liter) Rohöl der Nordsee-Marke Brent gut 100 US-Dollar.

Aoifinn Devitt, Managing Director für Global Wealth bei Moneta Group Investment Advisors, äußerte sich entsprechend skeptisch. Es sei keine diplomatische Lösung in Sicht ist, und die Rhetorik auf beiden Seiten verschärfe sich. Ein Ölpreis von 90 Dollar und mehr dürfte die ohnehin schon prekäre Lage der Verbraucher weiter verschärfen.

Aktien von Ölkonzernen zählten entsprechend zu den wenigen Gewinnern am Markt. So stiegen Chevron US1667641005 um 0,6 und Exxon Mobil US30231G1022 um 1,5 Prozent.

Fluggesellschaften hingegen litten dem Höhenflug des Ölpreises, der auch die Preise für Kerosin in die Höhe triebt. So sackten die Anteilsscheine von United Airlines US9100471096 als Schlusslicht im S&P 500 um sieben Prozent ab. Delta Air Lines US2473617023 verloren fünf Prozent.

Unter den weiteren Einzelwerten schnellten Hims & Hers Health US4330001060 um 37 Prozent nach oben. Der Telemedizinanbieter hatte sich in einem Streit mit Novo Nordisk DK0062498333 um den Vertrieb umsatzstarker Medikamente des dänischen Pharmakonzerns mit diesem geeinigt. Die Novo-Nordisk-Papiere gewannen zuletzt in Kopenhagen 0,6 Prozent,

Die Aktien von Live Nation Entertainment US5380341090 zogen um gut sieben Prozent an. Der Event-Veranstalter einigte sich in einem Kartellstreit mit dem Justizministerium.

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