Pfandbriefbank, Sanierung

Deutsche Pfandbriefbank sieht sich bei Sanierung auf Kurs

Veröffentlicht am: 13.08.2026 um 07:12 Uhr | dpa.de

Die Deutsche Pfandbriefbank DE0008019001 hat ein Jahr nach ihrem teuren Rückzug aus dem US-Geschäft wieder Fuß gefasst.

Im zweiten Quartal verdiente der Gewerbeimmobilien-Finanzierer vor Steuern und unter dem Strich 10 Millionen Euro, wie er am Donnerstag in Garching bei München mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte das Institut einen Nettoverlust von 266 Millionen Euro verbucht, weil der Abschied aus dem verlustreichen Geschäft in den USA mit immensen Abschreibungen auf Immobilienkredite einherging. Für 2026 peilt Bankchef Kay Wolf nun weiterhin einen Vorsteuergewinn von 30 bis 40 Millionen Euro an. Im Halbjahr waren es 16 Millionen Euro.

Im zweiten Quartal schlug sich der Wegfall des US-Geschäfts erneut in den Zinseinnahmen nieder: Der Zinsüberschuss schrumpfte im Jahresvergleich von 104 Millionen auf 81 Millionen Euro. Allerdings fielen keine weiteren Risikokosten in den USA an, wie es hieß. So legte die Bank insgesamt nur noch elf Millionen Euro für drohende Kreditausfälle zurück.

"Die Geschäftsentwicklung in den ersten beiden Quartalen dieses Jahres zeigt, dass die Transformation der Bank auf einem guten Weg ist", sagte Wolf. "Unser Neugeschäft wächst weiter deutlich und profitabel." Im ersten Halbjahr summierte sich das Neugeschäft auf 3,1 Milliarden Euro, 18 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Gesamtjahr sollen es weiterhin 7,5 bis 8,5 Milliarden Euro werden.

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