DBAG, DE000A1TNUT7

Die DBAG-Aktie bleibt vom Beteiligungsportfolio gestützt

Veröffentlicht: 11.07.2026 um 18:25 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Die DBAG-Aktie steht für ein breit gestreutes Beteiligungsportfolio an mittelständischen Unternehmen. Der Private-Equity-Investor setzt auf langfristige Wertsteigerung, was für Anleger vor allem die Entwicklung der Beteiligungen und der Gebühreneinnahmen in den Fokus rückt.

DBAG, DE000A1TNUT7, Illustration mit AI erstellt.
DBAG, DE000A1TNUT7, Illustration mit AI erstellt.

Die Deutsche-Beteiligungs-AG-Aktie (ISIN DE000A1TNUT7) steht für ein börsennotiertes Private-Equity-Haus, das sich auf mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Raum fokussiert. Die Gesellschaft investiert in Mehrheits- und Minderheitsbeteiligungen und erzielt Erträge aus Wertsteigerungen, Ausschüttungen und Managementgebühren. Für Anleger ist entscheidend, wie stabil und wachstumsstark sich das Portfolio über die Jahre entwickelt.

DBAG-Aktie als Zugang zum Private-Equity-Markt

Die Deutsche Beteiligungs AG ist einer der etablierten börsennotierten Private-Equity-Anbieter in Deutschland. Über die DBAG-Aktie erhalten Privatanleger indirekten Zugang zu Beteiligungen an nicht börsennotierten mittelständischen Unternehmen, die sonst meist nur institutionellen Investoren offenstehen. Das Geschäftsmodell kombiniert Eigeninvestments der AG mit der Rolle eines Fondsmanagers, der externe Private-Equity-Fonds betreut und dafür Gebühren vereinnahmt.

Im Kern nutzt die DBAG Kapital sowohl aus der eigenen Bilanz als auch aus verwalteten Fondsvehikeln, um Beteiligungen einzugehen, zu entwickeln und später wieder zu veräußern. Die Wertschöpfung entsteht über mehrere Jahre, typischerweise durch strategische Weiterentwicklung, operative Verbesserungen und Wachstumsschritte der Portfoliounternehmen. Aus Sicht von Anlegern ist diese langfristige Perspektive ein wesentlicher Unterschied zu klassischen Industrie- oder Dienstleistungskonzernen.

Schwerpunkt auf Beteiligungen im Mittelstand

Die DBAG konzentriert sich traditionell auf mittelständische Unternehmen mit Sitz überwiegend im deutschsprachigen Raum. Typische Zielunternehmen bewegen sich in Branchen wie industrielle Fertigung, Maschinenbau, Automatisierungstechnik, IT-Dienstleistungen, Spezialchemie oder Geschäftsmodellspezifische Services. Diese Firmen verfügen meist über etablierte Marktpositionen, aber noch beträchtliches Wachstumspotenzial durch Internationalisierung, Zukäufe oder digitale Transformation.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Unternehmen, die langfristig skalierbare Geschäftsmodelle besitzen und bei denen eine Beteiligung der DBAG dazu beitragen kann, strategische Veränderungen umzusetzen. Für Anleger, die in die DBAG-Aktie investieren, steht weniger der kurzfristige Gewinn einzelner Quartale im Vordergrund, sondern die Entwicklung des gesamten Beteiligungsportfolios über mehrere Jahre. Damit eignet sich die Aktie vor allem für Anleger mit einem mittel- bis langfristigen Anlagehorizont.

Ertragsquellen der DBAG: Wertsteigerungen und Gebühren

Die Ertragsstruktur der Deutschen Beteiligungs AG unterscheidet sich von klassischen Industrieunternehmen. Einerseits erzielt die Gesellschaft Gewinne aus der nachhaltigen Wertsteigerung der Eigenbeteiligungen, etwa durch gestiegene Unternehmenswerte bei einem späteren Verkauf. Andererseits generiert sie laufende Management- und Performancegebühren aus der Verwaltung externer Private-Equity-Fonds, an denen institutionelle Investoren beteiligt sind.

Für die Bewertung der DBAG-Aktie spielt daher sowohl die Entwicklung der bilanziellen Beteiligungswerte als auch der Umfang und die Rentabilität der verwalteten Fonds eine Rolle. Steigt das Volumen der Fonds und erhöht sich langfristig der Bestand an gemanagten Assets, wachsen potenziell die Gebühren- und Performanceeinnahmen. Gleichzeitig kann eine solide operative Entwicklung der Portfoliounternehmen höhere Exit-Erlöse ermöglichen, was sich in Form von Gewinnen und Ausschüttungsspielraum widerspiegelt.

Langfristige Einordnung und Vergleich

Im Vergleich zu klassischen börsennotierten Industrieunternehmen weist die DBAG strukturell stärker schwankende Ergebnisse auf, da Bewertungs- und Exit-Effekte die ausgewiesenen Jahresergebnisse beeinflussen können. Dafür bietet das Beteiligungsmodell die Chance, von überdurchschnittlichen Wertsteigerungen bei erfolgreichen Portfoliounternehmen zu profitieren. Im Mittel ist das Geschäftsmodell darauf angelegt, über mehrere Jahre eine attraktive Kombination aus Dividenden und Wertzuwachs zu ermöglichen.

Im weiteren europäischen Umfeld ist das Angebot börsennotierter Private-Equity-Gesellschaften überschaubar, sodass die DBAG-Aktie für Anleger mit Fokus auf den deutschsprachigen Mittelstand eine vergleichsweise spezifische Anlageoption darstellt. Anders als bei breit gestreuten Indexfonds hängt die Entwicklung hier stark von der Auswahl, der Weiterentwicklung und den Exits einzelner Beteiligungen ab. Der Schwerpunkt auf mittelständische Unternehmen mit industriellem und dienstleistungsorientiertem Profil sorgt dabei für eine klare Positionierung.

Produktfokus: Private-Equity-Fonds für den Mittelstand

Zentrales Produkt der Deutschen Beteiligungs AG sind mittelstandsorientierte Private-Equity-Fonds, über die institutionelle Anleger und teils auch andere Investoren gemeinsam mit der DBAG in Portfoliounternehmen investieren. Die Fonds strukturieren das Kapital, legen Zielgrößen und Investitionsstrategien fest und bilden die Grundlage für langfristige Beteiligungsprozesse. Die DBAG übernimmt dabei typischerweise die Rolle des Beraters und Managers und stellt das Team, das Deals identifiziert, prüft und begleitet.

Für die DBAG-Aktie ergibt sich daraus ein doppelter Hebel: Zum einen partizipiert die Gesellschaft mit Eigenkapital an den Wertsteigerungen der Portfoliounternehmen. Zum anderen erzielt sie laufende und erfolgsabhängige Gebühren aus der Fondsverwaltung, die ihr ein wiederkehrendes Ertragsprofil verschaffen. Auf diese Weise verbindet die DBAG das klassische Beteiligungsgeschäft mit einem Asset-Management-Ansatz, der die Wachstumsperspektiven zusätzlich stützen kann.

DBAG-Aktie im Börsenkontext

Die DBAG-Aktie ist an einem deutschen Handelsplatz gelistet und kann von Privatanlegern im regulierten Börsenhandel erworben und veräußert werden. Als Beteiligungsgesellschaft mit einem klaren Fokus auf den Mittelstand wird sie häufig im Kontext von Finanzwerten und Beteiligungsgesellschaften eingeordnet. Für Anleger ist neben der Kursentwicklung traditionell auch die Dividendenpolitik von Interesse, da Ausschüttungen aus realisierten Beteiligungsgewinnen die Gesamtrendite beeinflussen.

Im Rahmen der langfristigen Anlageperspektive spielt zudem die Stabilität des Geschäftsmodells eine Rolle. Die Tatsache, dass die DBAG über mehrere Fonds und Beteiligungen diversifiziert ist, kann dazu beitragen, Risiken einzelner Unternehmen im Gesamtportfolio zu glätten. Gleichzeitig bleibt die Entwicklung der DBAG-Aktie eng mit der wirtschaftlichen Lage der mittelständischen Industrie und dem generellen Private-Equity-Umfeld verbunden.

Geschäftsmodell und Qualität des Portfolios

Die Deutsche Beteiligungs AG verfolgt das Ziel, ihr Beteiligungsportfolio nicht nur durch Wachstum, sondern auch durch qualitative Weiterentwicklung zu stärken. Dazu gehören Investitionen in Unternehmen mit soliden Bilanzen, klaren Geschäftsmodellen und nachvollziehbaren Wachstumsstrategien. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die Fähigkeit des DBAG-Teams, passende Zielunternehmen zu identifizieren, Transaktionen zu strukturieren und die weitere Entwicklung nach dem Einstieg aktiv zu begleiten.

Für die Einordnung der DBAG-Aktie ist daher nicht nur die Zahl der Beteiligungen relevant, sondern auch deren Struktur und Branchenmix. Ein ausgewogener Mix aus zyklischen und weniger konjunkturabhängigen Geschäftsmodellen kann dazu beitragen, die Schwankungen bei Bewertungen und Erträgen zu begrenzen. Zusätzlich können internationale Wachstumsinitiativen einzelner Portfoliounternehmen den Gesamtwert des Portfolios erhöhen und damit langfristig die Ertragsperspektive der DBAG verbessern.

Operative Entwicklung und strategische Planung

Die DBAG arbeitet in einem Umfeld, in dem professionelle Transaktionsprozesse, sorgfältige Due-Diligence-Prüfungen und eine klare strategische Planung für jede Beteiligung essenziell sind. In der Praxis bedeutet dies, dass vor jedem Investment umfangreiche Analysen zu Markt, Wettbewerbsumfeld, Managementqualität und Finanzierungstruktur durchgeführt werden. Nach einem Einstieg begleitet die DBAG die Portfoliounternehmen bei wichtigen Entscheidungen wie Wachstumsprojekten, Akquisitionen, Digitalisierungsschritten oder Nachfolgeregelungen.

Langfristig kann eine erfolgreiche operative und strategische Weiterentwicklung der Portfoliounternehmen dazu führen, dass diese bei einem späteren Verkauf höhere Bewertungen erzielen. Dies schlägt sich im Beteiligungsergebnis der DBAG nieder und ist maßgeblich für die Wertentwicklung der DBAG-Aktie. Aus Sicht von Anlegern ist deshalb neben den veröffentlichten Finanzkennzahlen auch die Qualität der Transaktionen und das Renommee der Gesellschaft im Private-Equity-Markt von Bedeutung.

Kapitalstruktur und Ausschüttungspolitik

Die Kapitalstruktur der DBAG spielt für die Bewertung der Aktie eine wichtige Rolle. Eigenkapital, Fremdkapital und Fondsanteile müssen so austariert sein, dass die Gesellschaft langfristig handlungsfähig bleibt und gleichzeitig eine attraktive Ausschüttungspolitik verfolgen kann. Dividendenausschüttungen werden im Wesentlichen aus realisierten Gewinnen und verfügbaren freien Mitteln gespeist, wodurch sie von Jahr zu Jahr variieren können.

Für einkommensorientierte Anleger ist es entscheidend, wie verlässlich die DBAG über die Zeit Dividenden zahlt und in welcher Größenordnung diese im Verhältnis zum Aktienkurs liegen. Der potenzielle Gesamtertrag aus Kursentwicklung und Dividende ist daher ein zentrale Bezugspunkt. Gleichzeitig steht die Sicherung ausreichender Mittel für neue Beteiligungen im Vordergrund, um das Geschäftsmodell nachhaltig zu stützen und die Basis für zukünftige Erträge zu legen.

Bedeutung der Bewertung und des Net Asset Value

Ein zentrales Konzept bei Beteiligungsgesellschaften ist der sogenannte Net Asset Value (NAV), der den Wert der Beteiligungen und weiterer Vermögenspositionen abzüglich Schulden abbildet. Bei der DBAG dient der NAV als Orientierungspunkt für die Bewertung der Aktie, weil er einen Eindruck davon vermittelt, wie hoch der innere Wert des Portfolios im Verhältnis zur Marktkapitalisierung ist. Liegt die Marktkapitalisierung deutlich unter dem NAV, sprechen Marktteilnehmer häufig von einem Abschlag; liegt sie deutlich darüber, von einem Aufschlag.

Für Anleger ist der Vergleich zwischen NAV und Börsenbewertung eine wichtige Kennzahl, um die Relation von Marktpreis und Substanzwert zu überprüfen. Ein dauerhafter hoher Abschlag kann darauf hindeuten, dass der Markt Risiken sieht oder der Gesellschaft nicht zutraut, den Portfolio-Wert in vollem Umfang in nachhaltige Erträge umzusetzen. Ein geringer Abschlag oder ein Aufschlag deutet darauf hin, dass Anleger das Geschäftsmodell und die zukünftige Ertragskraft positiv einschätzen.

Risiken für die DBAG-Aktie

Die wichtigsten Risiken für die DBAG-Aktie liegen in der konjunkturellen Entwicklung, der Bewertungslandschaft für Unternehmensübernahmen und dem Erfolg einzelner Beteiligungen. Schwächephasen in der Industrie oder Finanzmarktstress können dazu führen, dass geplante Exits verschoben werden oder erzielbare Verkaufspreise unter zuvor erwarteten Niveaus liegen. Außerdem kann der Wettbewerb um attraktive Zielunternehmen die Einstiegspreise erhöhen, was die Renditeerwartung mindert.

Zusätzlich muss die DBAG damit umgehen, dass nicht jede Beteiligung wie geplant verläuft. Operative Probleme, Managementwechsel, Marktveränderungen oder technologische Umbrüche können dazu führen, dass einzelne Portfoliounternehmen hinter Erwartungen zurückbleiben. Diversifikation über mehrere Beteiligungen reduziert zwar das Risiko des Gesamtportfolios, schließt aber temporäre Wertberichtigungen und schwächere Ertragsphasen nicht aus.

Chancen durch Digitalisierung und Spezialisierung

Auf der Chancen-Seite bietet die fortschreitende Digitalisierung der Wirtschaft und die zunehmende Spezialisierung vieler Mittelständler interessante Ansatzpunkte für Private-Equity-Investitionen. Unternehmen, die digitale Plattformen, Softwarelösungen oder hoch spezialisierte industrielle Technologien entwickeln, können bei erfolgreicher Skalierung überdurchschnittliche Wachstumsraten erzielen. Für die DBAG bedeutet dies, dass ein fokussiertes Engagement in solchen Wachstumsthemen die langfristige Ertragsbasis stärken kann.

Gleichzeitig kann eine klare Branchenexpertise dazu beitragen, Risiken besser zu beurteilen und erfolgreiche Transaktionen zu realisieren. Wenn die DBAG bestimmte Sektoren über Jahre begleitet, entsteht ein Erfahrungsschatz, der in der Identifikation geeigneter Investitionschancen und in der Begleitung der Portfoliounternehmen wertvoll ist. Für die DBAG-Aktie kann sich dies langfristig in einer stabileren und attraktiveren Wertentwicklung niederschlagen.

Rolle der Corporate Governance

Als börsennotierte Beteiligungsgesellschaft unterliegt die Deutsche Beteiligungs AG den üblichen Corporate-Governance-Standards des regulierten Kapitalmarkts. Transparenz im Berichtswesen, eine klare Rollenverteilung zwischen Vorstand und Aufsichtsrat sowie eine nachvollziehbare Vergütungsstruktur sind wichtige Elemente, um das Vertrauen der Kapitalmarktteilnehmer zu sichern. Die Kommunikation über Beteiligungsstrategie, Portfolioentwicklung und Risikomanagement ist dabei zentral.

Für die Bewertung der DBAG-Aktie spielt auch die Wahrnehmung der Governance-Qualität eine Rolle. Anleger achten auf konsistente, nachvollziehbare Entscheidungen und eine klare Ausrichtung des Managements auf langfristige Wertschöpfung. Eine solide Governance-Struktur kann dazu beitragen, dass das Geschäftsmodell auch in Phasen mit Marktschwankungen als verlässlich eingeschätzt wird.

Langfristige Perspektive für Anleger

Insgesamt richtet sich die DBAG-Aktie primär an Anleger, die die Besonderheiten des Private-Equity-Geschäfts verstehen und eine mehrjährige Perspektive mitbringen. Kurzfristige Gewinnschwankungen sollten im Kontext der längerfristigen Portfolioentwicklung betrachtet werden. Wer die Aktie hält, partizipiert indirekt an der unternehmerischen Tätigkeit eines aktiven Beteiligungsmanagers, der Kapital mit Managementkompetenz verbindet, um mittelständische Unternehmen zu entwickeln.

Die Entscheidung für ein Engagement in die DBAG-Aktie kann damit Teil einer breiteren Anlagestrategie sein, die verschiedene Anlageklassen kombiniert. Neben klassischen Aktien und Anleihen fügt das Engagement in eine börsennotierte Private-Equity-Gesellschaft einen Baustein hinzu, der Chancen auf zusätzliche Wertsteigerung bietet, aber auch eigene, strukturtypische Risiken birgt. Die langfristige Qualität des Portfolios und die Fähigkeit des Managements, attraktive Investitionsgelegenheiten zu finden und umzusetzen, sind dabei entscheidend.

Produktfokus: Beteiligungsfonds der DBAG

Ein zentrales Element des Geschäftsmodells sind die von der DBAG aufgelegten und betreuten Beteiligungsfonds. Diese Fonds bündeln Kapital institutioneller Investoren und teilweise weiterer Kapitalgeber, um gemeinsam mit der DBAG in ausgewählte mittelständische Unternehmen zu investieren. Die Fonds folgen klar definierten Strategien hinsichtlich Zielsektoren, Größenklassen der Portfoliounternehmen und geographischer Ausrichtung, wodurch die Investitionstätigkeit strukturiert und planbar wird.

Für die DBAG-Aktie ergeben sich aus diesem Fondsmodell stabile Managementgebühren als laufende Einnahmequelle sowie potenzielle Performancegebühren bei erfolgreichen Fondsentwicklungen. Anleger, die die Aktie halten, profitieren indirekt von der Fähigkeit der DBAG, neue Fonds aufzulegen, das Volumen der verwalteten Mittel zu steigern und diese im Sinne eines attraktiven Rendite-Risiko-Profils zu investieren. Die Kombination aus Eigenbeteiligungen und Fondsmanagement bleibt damit ein wesentlicher Treiber der langfristigen Unternehmensentwicklung.

Kursentwicklung und Börsenbewertung

Die Kursentwicklung der DBAG-Aktie spiegelt die Erwartungen des Marktes an die künftigen Beteiligungsergebnisse und Gebühreneinnahmen wider. Neben allgemeinen Börsen- und Konjunkturtrends beeinflussen auch branchenspezifische Nachrichten aus dem Private-Equity-Umfeld sowie Meldungen zu Transaktionen und Portfolioveränderungen die Wahrnehmung der Aktie. Eine nachhaltig positive Entwicklung der Portfoliounternehmen kann dazu beitragen, dass die Börsenbewertung näher an den inneren Werten liegt oder diese sogar übertrifft.

Im Gegenzug können Phasen mit schwächeren Beteiligungsergebnissen oder eine geringere Transaktionsdynamik zu einem erhöhten Bewertungsabschlag führen. Hier kommt es darauf an, dass das Management der DBAG die Strategie klar kommuniziert und nachvollziehbar bleibt, wie die Gesellschaft auf Marktveränderungen reagiert. Für langfristig orientierte Anleger ist die Fähigkeit, auch durch anspruchsvollere Phasen hindurch eine konsistente Wertschöpfungsperspektive zu bestätigen, besonders wichtig.

Einordnung im Finanzsektor

Im Finanzsektor wird die DBAG häufig gemeinsam mit anderen Beteiligungsgesellschaften und Private-Equity-Anbietern betrachtet. Dabei unterscheidet sie sich von klassischen Banken oder Versicherern, deren Geschäftsmodelle stärker auf Zinsmargen beziehungsweise Prämieneinnahmen beruhen. Die DBAG-Aktie steht dagegen für unternehmerisch geprägte Beteiligungstätigkeit mit einem klaren Fokus auf operative und strategische Weiterentwicklung von Portfoliounternehmen.

Für einen Vergleich innerhalb des Finanzsektors kann neben Kurskennzahlen und Dividendenrenditen auch die Struktur der Erträge herangezogen werden. Während viele Finanzinstitute konstantere laufende Einnahmen verzeichnen, weist die DBAG in einzelnen Jahren höhere oder niedrigere Beteiligungsergebnisse aus, abhängig von Transaktionsaktivität und Bewertungen. Diese Besonderheit gehört zum Charakter einer Private-Equity-Gesellschaft und sollte bei einer längerfristigen Einordnung entsprechend berücksichtigt werden.

Fazit zur DBAG-Aktie

Die DBAG-Aktie bietet Anlegern die Möglichkeit, am Private-Equity-Geschäft mit Fokus auf den deutschsprachigen Mittelstand teilzuhaben. Das Geschäftsmodell kombiniert Eigeninvestments mit der Verwaltung von Beteiligungsfonds und zielt darauf ab, über mehrere Jahre Wertsteigerungen und Gebühreneinnahmen miteinander zu verbinden. Wer die Aktie hält, setzt darauf, dass die Gesellschaft attraktive Unternehmen findet, diese weiterentwickelt und mit einem langfristigen Blick erfolgreiche Exits realisiert.

Im Gegenzug sollten Anleger die spezifischen Risiken des Beteiligungsmodells und die mögliche Schwankungsbreite bei Ergebnissen und Kursen einplanen. Die Qualität des Portfolios, die Erfahrung und Strategie des Managements sowie die Marktbedingungen im Mittelstand und im Private-Equity-Sektor prägen die Perspektiven der DBAG-Aktie. Damit bleibt sie ein spezieller Baustein für Anleger, die über den klassischen Aktienmarkt hinaus eine zusätzliche unternehmerische Komponente in ihr Portfolio einbinden möchten.

Unternehmen und Aktie im Überblick

Die Deutsche Beteiligungs AG tritt am Kapitalmarkt als spezialisierter Finanzdienstleister mit klarer Ausrichtung auf mittelständische Beteiligungen auf. Die Börsennotierung ermöglicht es der Gesellschaft, Eigenkapital für weitere Wachstumsschritte aufzunehmen und gleichzeitig eine liquiden Handel der DBAG-Aktie sicherzustellen. Für institutionelle und private Anleger bildet die Aktie die Schnittstelle zwischen der internen Private-Equity-Tätigkeit und der Wertentwicklung am öffentlichen Kapitalmarkt.

Die Verbindung aus mittelständischem Fokus, aktiver Beteiligungsarbeit und börslicher Handelbarkeit macht die DBAG-Aktie zu einer besonderen Anlageoption im deutschen Finanzmarkt. Wer die Charakteristika dieses Geschäftsmodells kennt und ein langfristiges Verständnis für Beteiligungsgesellschaften mitbringt, kann die Entwicklung der Aktie im Kontext von Portfolioqualität, Ausschüttungen und strategischen Initiativen der Gesellschaft beobachten und entsprechend einordnen.

Aktuelle Notiz der DBAG-Aktie

Die DBAG-Aktie ist an einem deutschen Handelsplatz in Euro notiert und wird im regulierten Handel geführt. Der Kurs spiegelt die laufenden Einschätzungen des Marktes zur Substanz des Beteiligungsportfolios und zur Ertragskraft des Geschäftsmodells wider. Neben der täglichen Kursschwankung spielt für viele Anleger die Entwicklung über mehrere Jahre eine wichtigere Rolle, da sie die private-equity-typische Natur der Gesellschaft reflektiert.

DBAG-Aktie - Stammdaten

  • Unternehmen: Deutsche Beteiligungs AG
  • ISIN: DE000A1TNUT7
  • WKN: A1TNUT
  • Ticker: DBAN
  • Handelsplatz: Xetra
  • Kurs (Stand 11.07.2026, 16:00 Uhr): 30,00 EUR
  • Marktkapitalisierung: 580 Mio. EUR (Stand 11.07.2026)
  • Sektor / Branche: Finanzdienstleistungen / Private Equity
  • Indexzugehörigkeit: SDAX
  • Nächstes Earnings-Datum: 30.09.2026

DBAG-Aktie in sozialen Medien verfolgen

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

de | DE000A1TNUT7 | DBAG | boerse | 69746574 | bgmi