Chemie-Gewerkschaft prüft Sexismus-Vorwürfe
16.06.2026 - 14:41:42 | dpa.deEs gebe Hinweise auf "nicht zu akzeptierende Vorfälle von Fehlverhalten", berichtet die Gewerkschaft am Sitz in Hannover. Konkret geht es auch um den geäußerten Verdacht von "systematischem Sexismus und Belästigung durch Verantwortliche im Umfeld der IGBCE-Jugend".
"Diskriminierung, sexuelle Belästigung, Homophobie oder andere Formen grenzüberschreitenden Verhaltens stehen im klaren Widerspruch zu unseren Werten und unserem gewerkschaftlichen Leitbild", hieß es in der Mitteilung. "Vor diesem Hintergrund machen uns die an uns herangetragenen Sachverhalte sehr betroffen." Die Gewerkschaft habe daher eine unabhängige, externe Kanzlei damit beauftragt, die Vorfälle zu prüfen und aufzuarbeiten.
Gegenstand der Untersuchung seien "die der IGBCE bekannt gewordenen Vorwürfe gegen teils ehemalige, teils noch für die IGBCE tätige Mitarbeitende im Zusammenhang mit ihrer gewerkschaftlichen Tätigkeit", heißt es in einer von der Gewerkschaft veröffentlichten Mitteilung der beauftragten Kanzlei. Die Gewerkschaft machte keine näheren Angaben dazu, um welche Vorwürfe es konkret geht. Details sollen bis zum Abschluss der Aufarbeitung nicht genannt werden, hieß es.
