Burberry, GB0031743007

Die Burberry-Aktie zeigt Stabilität im Luxussegment

Veröffentlicht am: 12.07.2026 um 08:52 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Die Burberry-Aktie steht als britischer Luxuswert im Wettbewerb mit Konzernen wie LVMH und Hermès. Für Anleger ist die Positionierung im globalen Premiummarkt und die Entwicklung im wichtigen China-Geschäft zentral.

Burberry, GB0031743007, Illustration mit AI erstellt.
Burberry, GB0031743007, Illustration mit AI erstellt.

Die Burberry-Aktie des britischen Luxuskonzerns Burberry plc (ISIN GB0031743007) repräsentiert einen traditionsreichen Mode- und Accessoireanbieter, der im Premiumsegment mit globalen Wettbewerbern wie LVMH und Hermès steht. Für Anleger ist die Kombination aus Markenhistorie, Preissetzungsmacht und internationaler Präsenz ein entscheidender Faktor.

Burberry als börsennotierter Luxuskonzern

Burberry plc ist an der London Stock Exchange gelistet und zählt zum Umfeld der grossen europäischen Luxuswerte. Das Unternehmen erzielt seine Umsätze vor allem mit Bekleidung, Lederwaren, Schuhen und Accessoires im höheren Preissegment. Die Marke ist besonders für das charakteristische Karomuster und das ikonische Trenchcoat-Design bekannt.

Als börsennotierter Titel reflektiert die Burberry-Aktie die Erwartungen des Kapitalmarkts an das Wachstum im gehobenen Modebereich. Wichtig sind dabei Kennziffern wie Umsatzentwicklung, operative Marge und die geografische Verteilung der Erlöse. In Phasen solider Konsumnachfrage kann ein etablierter Luxuskonzern stabile oder steigende Durchschnittspreise durchsetzen.

Positionierung im globalen Wettbewerb

Im internationalen Vergleich steht Burberry im Wettbewerb mit deutlich grösseren Luxusgruppen, die ein breiteres Markenportfolio und oftmals höhere Marketingbudgets besitzen. Dennoch spielt Burberry durch seine eigenständige Markenidentität und die historische Verwurzelung im britischen Stil eine Rolle im globalen Markt für Premiummode.

Für Anleger ist ein quantifizierter Blick auf die Grössenordnung hilfreich: Während die ganz grossen Luxuskonzerne in der Regel eine deutlich höhere Marktkapitalisierung aufweisen, bewegt sich Burberry auf einem mittleren Grössenniveau innerhalb des europäischen Luxusuniversums. Diese Einordnung zeigt, dass Burberry zwar nicht die Masse an Marken hat wie ein Multi-Brand-Konzern, aber dennoch eine relevante Eigenposition im Sektor einnimmt.

Strategische Schwerpunkte und Regionen

Der Konzern fokussiert sich auf Kernmärkte wie Europa, Nordamerika und die Region Asien-Pazifik. Besonders bedeutend ist das Geschäft mit wohlhabenden Konsumenten in Metropolen wie London, Paris, Mailand, New York, Shanghai oder Hongkong. Der Anteil Asien-Pazifik an den Gesamtumsätzen ist ein wichtiger Gradmesser dafür, wie stark Burberry vom Wachstum asiatischer Mittelschichten und Luxusnachfrage profitieren kann.

Im Luxussegment spielt der Tourismus eine Rolle: Reisende Kunden erwerben häufig Mode und Accessoires in internationalen Shopping-Destinationen. Für Burberry ist es daher wichtig, sowohl im Heimatmarkt als auch in Reise-Hotspots präsent zu sein. Ladenkonzepte, Flagship-Stores und digitale Kanäle ergänzen sich zu einem integrierten Vertriebsmodell, das auf hohe Sichtbarkeit und Markenerlebnis abzielt.

Markenstrategie und Preisniveau

Burberry setzt auf eine Markenstrategie, die traditionelle Elemente wie das charakteristische Karomuster mit moderner Kollektionstiefe verbindet. Ziel ist es, den Spagat zwischen Heritage-Marke und zeitgemässer Mode zu bewältigen. Im Preisniveau bewegt sich Burberry im gehobenen Bereich, aber teilweise unter den Spitzenpreislagen mancher Ultra-Luxus-Häuser. Das eröffnet Spielraum, unterschiedliche Kundensegmente anzusprechen.

Ein zentraler Hebel für die Profitabilität ist die Preissetzungsmacht. Gelingt es, Preise im Jahresvergleich moderat zu erhöhen, ohne die Nachfrage stärker zu beeinträchtigen, kann die Bruttomarge tendenziell profitieren. In einem Umfeld mit Kostensteigerungen, etwa bei Material, Logistik oder Personal, ist die Fähigkeit, Preiserhöhungen durchzusetzen, ein wichtiger Indikator für die Stärke der Marke.

Einordnung im Luxussegment

Im Kontext des europäischen Luxussegments steht Burberry neben grossen französischen und italienischen Häusern sowie weiteren britischen Marken. Ein quantitativer Vergleich zeigt, dass die ganz grossen Luxuskonzerne häufig ein Vielfaches an Marken und Umsatzströmen vereinen, während Burberry als fokussierte Marke auf eine klarer definierte Identität setzt.

Für Anleger bedeutet dies: Das Risiko-Profil unterscheidet sich von breit diversifizierten Luxusgruppen, die einzelne Schwächen durch andere Marken kompensieren können. Burberry bietet hingegen eine Konzentration auf eine Kernmarke, was bei erfolgreicher Positionierung Vorteile in der Profilierung haben kann, aber auch eine stärkere Abhängigkeit von der Wahrnehmung dieser Marke im Markt mit sich bringt.

Operative Aspekte und Sortiment

Operativ erstreckt sich das Sortiment von klassischen Mänteln und Jacken über Ready-to-wear-Mode bis hin zu Taschen, Schuhen und Accessoires. Ergänzt wird dies durch bestimmte Lizenzbereiche wie Düfte. Die Breite des Sortiments erlaubt es, unterschiedliche Preislagen und Konsumanlässe abzudecken, von Alltagsmode im gehobenen Segment bis zu statement-orientierten Stücken.

Im stationären Handel spielen eigene Boutiquen und Shop-in-Shop-Flächen eine zentrale Rolle. Gleichzeitig ist der Online-Vertrieb für einen global tätigen Luxuskonzern zunehmend wichtig. Eine nutzerfreundliche digitale Plattform trägt dazu bei, dass Kunden weltweit auf Kollektionen zugreifen können, auch wenn kein physischer Store in unmittelbarer Nähe existiert.

Luxusnachfrage und Konjunkturzyklen

Die Nachfrage nach Luxusmode hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Einkommen, Vermögenslage und Konsumneigung der Zielgruppe. In Phasen solider oder steigender Einkommen und Vermögenswerte zeigt sich oft eine robustere Nachfrage nach Premiumprodukten. Umgekehrt kann eine schwächere Konjunktur gewisse Kundensegmente vorsichtiger werden lassen.

Langfristig ist zu beobachten, dass viele etablierte Luxusmarken über Konjunkturzyklen hinweg eine stabile oder wachsende Kundschaft anziehen. Gründe sind unter anderem die Rolle von Luxusartikeln als Statussymbol, Lifestyle-Element und Ausdruck persönlicher Präferenzen. Burberry ist in dieses Muster eingebettet und profitiert von der weltweiten Ausweitung von Zielgruppen mit hoher Kaufkraft.

Burberry und der chinesische Markt

China und die weitere asiatische Region gelten für viele Luxusunternehmen als struktureller Wachstumstreiber. Eine steigende Mittelschicht, wachsende Vermögen und die hohe Affinität zu internationalen Premiummarken bilden eine Basis für Nachfrage. Für Burberry ist der Zugang zu chinesischen Kunden ein wichtiger Bestandteil der langfristigen Wachstumsstrategie.

Ein quantifizierter Blick auf die globale Luxusbranche zeigt, dass ein signifikanter Anteil der weltweiten Luxusausgaben inzwischen auf asiatische Käufer entfällt. Unternehmen, die in dieser Region gut positioniert sind, können dadurch einen wesentlichen Teil ihrer Umsätze generieren. Für Burberry ist neben stationärer Präsenz auch die digitale Erreichbarkeit in asiatischen Märkten relevant, etwa über lokale Plattformen oder eigene Onlineangebote.

Nachhaltigkeit und Markenbild

Im Luxussegment gewinnt das Thema Nachhaltigkeit an Bedeutung. Konsumenten achten verstärkt auf Aspekte wie Herkunft der Materialien, Produktionsbedingungen und ökologische Auswirkungen. Unternehmen reagieren mit Initiativen zu verantwortungsvoller Beschaffung, Reduktion von Emissionen und transparenter Kommunikation über Nachhaltigkeitsziele.

Für Burberry ist eine stimmige Nachhaltigkeitsstrategie Teil des Markenbilds. Eine glaubhafte Positionierung kann dazu beitragen, langfristig Vertrauen aufzubauen, insbesondere bei jüngeren Kundengruppen, die eine hohe Sensibilität für Umwelt- und Sozialfragen zeigen. Im Wettbewerb mit anderen Luxusmarken kann Nachhaltigkeit somit ein differenzierendes Element werden.

Digitalisierung und Kundenerlebnis

Die Digitalisierung verändert das Kundenerlebnis im Luxusbereich. Online-Shopping, virtuelle Showrooms und die Verbindung von sozialen Medien mit Markenkommunikation spielen eine wachsende Rolle. Burberry integriert digitale Kanäle in die Gesamtstrategie, um ein konsistentes Markenbild über alle Kontaktpunkte hinweg zu schaffen.

Die Verknüpfung von stationären Geschäften mit Online-Funktionen, etwa Click-and-Collect oder personalisierte Empfehlungen, führt zu einem Omnichannel-Konzept. Für Anleger ist die Frage relevant, wie erfolgreich ein Unternehmen digitale Investitionen in Umsätze und Kundentreue übersetzen kann. Ein Konzern, der digitale Angebote und physische Stores effizient verzahnt, kann seine Reichweite erhöhen und zugleich Kostenstrukturen optimieren.

Langfristige Perspektiven der Burberry-Aktie

Langfristig hängt die Entwicklung der Burberry-Aktie von mehreren Faktoren ab: Markenstärke, geografische Expansion, Produktinnovationen und die Fähigkeit, Margen zu verteidigen oder zu steigern. Ein etablierter Name im Luxussegment bietet die Grundlage, um über Jahre hinweg Kollektionen und Kampagnen zu entwickeln, die an bestehende Markenerwartungen anknüpfen.

Die Bewertung eines Luxusunternehmens am Kapitalmarkt spiegelt in der Regel Einschätzungen über künftiges Gewinnwachstum wider. In Phasen, in denen der Markt von solidem Wachstum in wichtigen Regionen ausgeht, kann ein Luxuswert tendenziell mit höheren Multiplikatoren bewertet werden. Umgekehrt können Unsicherheiten, etwa in wichtigen Absatzmärkten, auf die Bewertung drücken.

Vergleich mit anderen Luxuswerten

Im Vergleich zu anderen Luxusaktien zeigt sich, dass Burberry in gewisser Hinsicht eine Zwischenposition einnimmt: Nicht so gross wie die ganz grossen Multi-Brand-Gruppen, aber zugleich bekannter und breiter aufgestellt als viele kleinere Designer-Marken. Dieses Profil ermöglicht eine eigenständige Wahrnehmung am Kapitalmarkt.

Ein quantifizierter Vergleich, etwa der Marktkapitalisierung oder des Umsatzvolumens, veranschaulicht den Abstand zu den Schwergewichten der Branche. Gleichzeitig wird deutlich, dass Burberry genügend Skalengrösse besitzt, um internationale Kampagnen zu fahren, ein globales Filialnetz zu betreiben und in digitale Plattformen zu investieren. Für Anleger ist diese Balance aus Grössenordnung und Markenfokus ein zentraler Aspekt der Einordnung.

Risiken und Herausforderungen

Wie jeder Luxuskonzern steht Burberry vor branchentypischen Herausforderungen. Dazu zählen Wechselkursbewegungen, konjunkturelle Schwankungen, veränderte Konsumtrends und Wettbewerb durch etablierte wie neue Marken. Ausserdem sind geopolitische Entwicklungen und regulatorische Veränderungen in wichtigen Absatzmärkten Faktoren, die das Umfeld beeinflussen können.

Hinzu kommen unternehmensspezifische Aufgaben wie die fortlaufende Weiterentwicklung des Designs, die Pflege des Markenimages und die Steuerung des weltweiten Vertriebsnetzes. Eine starke Marke muss in regelmässigen Abständen mit neuen Kollektionen und Kampagnen belebt werden, ohne ihre Kernidentität zu verlieren. Dieses Spannungsfeld prägt die Arbeit von Kreativteams und Management.

Chance durch Markenstärke

Eine etablierte Luxusmarke bietet die Chance, über längere Zeiträume hinweg stabile Kundschaft aufzubauen. Stammkunden, die wiederholt Produkte einer Marke kaufen, sind wesentlich für die Umsatzbasis. Gleichzeitig können neue Kundensegmente durch gezielte Kampagnen, Influencer-Kooperationen oder besondere Produktlinien angesprochen werden.

Für Burberry ist die Wahrnehmung als britische Traditionsmarke ein Asset, das im Marketing genutzt wird. Modeschauen, Kampagnen mit bekannten Persönlichkeiten und die Präsenz in Modemetropolen tragen dazu bei, die Marke emotional aufzuladen. Gelingt es, diese Positionierung konsistent fortzuführen, kann das Unternehmen seine Stellung im umkämpften Luxussegment festigen.

Burberry-Produkte im Fokus

Ein besonders repräsentatives Produkt ist der klassische Burberry-Trenchcoat, der seit Jahrzehnten mit der Marke verbunden wird. Das Design, das sich durch klare Linien, Gürtel, Doppelreiher und zeitlose Farbgebung auszeichnet, gilt als ikonisch im Bereich hochwertiger Outerwear. Der Trenchcoat ist in verschiedenen Varianten und Preislagen erhältlich und bildet einen zentralen Bestandteil des Markenimages.

Neben Mänteln und Jacken zählen Taschen, Geldbörsen, Schals und andere Accessoires zu den wichtigen Produktgruppen. Häufig tragen diese Artikel das charakteristische Karomuster, das sofort mit der Marke assoziiert wird. Die Verbindung aus Funktionalität und Modeanspruch macht sie für eine breite Kundengruppe attraktiv, die Wert auf Qualität und stilistische Wiedererkennbarkeit legt.

Die Burberry-Aktie als Luxusinvestment

Die Burberry-Aktie bietet Anlegern Zugang zu einem Unternehmen, das sich im gehobenen Mode- und Accessoiresegment positioniert und von globaler Nachfrage nach Luxusgütern abhängig ist. Die Kombination aus Markenstärke, internationaler Präsenz und Produktvielfalt macht den Titel zu einem typischen Vertreter des europäischen Luxusuniversums.

Für die Beurteilung eines solchen Investments sind neben der aktuellen Geschäftsentwicklung auch längerfristige Trends entscheidend. Dazu zählen der Ausbau asiatischer Märkte, die Rolle digitaler Vertriebskanäle und die Fähigkeit, Nachhaltigkeitsanforderungen zu integrieren. In diesem Umfeld zeigt die Burberry-Aktie ihre eigentliche Charakteristik: Sie steht für ein Unternehmen, das Tradition und Modernisierung im Luxusbereich verbindet.

Fakten zur Burberry-Aktie

Burberry plc ist als Aktiengesellschaft in Grossbritannien ansässig und an der London Stock Exchange notiert. Die ISIN lautet GB0031743007. Der Sektor lässt sich dem Luxus- und Konsumgüterbereich zuordnen, mit Schwerpunkt auf Bekleidung, Lederwaren und Accessoires. Burberry wird im Umfeld europäischer Konsumwerte und Luxusmarken gehandelt und ist Teil von Branchenindizes, die den Bereich gehobener Konsum abbilden.

Der Börsenticker für die Burberry-Aktie an der Heimatbörse ist BRBY. Die Handelbarkeit des Titels ist im Umfeld eines etablierten London-Listings als hoch einzustufen, da es sich um einen bekannten, mehrfach abgedeckten Konsumwert handelt. Für Anleger in der DACH-Region ist insbesondere die Möglichkeit relevant, den Titel über internationale Handelsplätze zu erwerben, die Zugang zum britischen Markt bieten.

Geschäftsmodell und Erlösquellen

Das Geschäftsmodell von Burberry basiert auf der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Mode- und Accessoire-Kollektionen im gehobenen Segment. Erlöse entstehen sowohl im eigenen Einzelhandel als auch über Wholesale-Partner, Franchise-Stores und digitale Plattformen. Die Mischung aus eigenen Boutiquen und Partnernetzen erlaubt eine breite weltweite Abdeckung.

Lizenzprodukte wie Düfte oder bestimmte Accessoires ergänzen das Kerngeschäft und ermöglichen zusätzliche Erlösquellen, ohne dass die gesamte Produktionskette im eigenen Haus liegen muss. Für die Marke kann dies eine effiziente Form sein, die Präsenz in angrenzenden Produktkategorien auszubauen, während man sich gleichzeitig auf Kernkompetenzen im Bekleidungs- und Lederwarensegment konzentriert.

Markenwert und intangible Assets

Ein wichtiger Werttreiber ist der immaterielle Markenwert. In der Bilanz eines Luxusunternehmens spiegeln sich solche Assets nur begrenzt, doch für die Marktbewertung spielen sie eine grosse Rolle. Kunden sind bereit, Aufschläge gegenüber generischen Produkten zu zahlen, wenn sie einer Marke einen besonderen Status und Qualität zuschreiben.

Im Fall von Burberry ergibt sich dieser Wert aus der langen Geschichte, dem Wiedererkennungswert des Designs und der konsistenten Markenkommunikation. Der Markenwert trägt dazu bei, dass Burberry in der Wahrnehmung eher im Premiumsegment eingeordnet wird und damit andere Preisspielräume hat als Modeanbieter im Massenmarkt.

Finanzielle Steuerung und Effizienzpotenziale

Für ein börsennotiertes Luxusunternehmen ist neben Umsatzwachstum auch die Effizienz der Kostenstruktur wichtig. Dazu gehören Beschaffungsprozesse, Logistik, Lagerhaltung, Personalaufwand und Marketingausgaben. Potenziale liegen in der Optimierung von Lieferketten, einer sorgfältigen Steuerung der Filialnetzstruktur und einer auf den Markenwert abgestimmten Kampagnenplanung.

Wenn es gelingt, die operative Marge über die Zeit zu stabilisieren oder zu erhöhen, spiegelt sich dies häufig in einer positiveren Wahrnehmung der Aktie. Der Kapitalmarkt achtet bei Luxuswerten sowohl auf die Topline-Entwicklung als auch auf Kennziffern wie EBIT-Marge oder Nettomarge. Unternehmen mit solider Margenbasis haben in der Regel mehr Spielraum, in Markenpflege und Innovationen zu investieren.

Burberry und der europäische Konsumsektor

Innerhalb des europäischen Konsumsektors nimmt Burberry eine besondere Rolle ein, da der Fokus klar auf hochwertiger Mode und Accessoires liegt. Im Gegensatz zu breit aufgestellten Konsumgüterkonzernen, die etwa Nahrungsmittel, Haushaltswaren oder Massenmode vertreiben, konzentriert sich Burberry auf ein spezifisches, höherpreisiges Segment.

Für Anleger, die in europäische Konsumwerte investieren, kann die Burberry-Aktie eine Ergänzung darstellen, um den Bereich Luxusmode abzubilden. In einem Portfolio kann Burberry neben anderen Konsumtiteln stehen, die unterschiedliche Nachfrage- und Zyklusmuster aufweisen. Dadurch lässt sich das Spektrum von Basisbedarf bis Premiumkonsum abdecken.

Innovationen im Design und Kollektion

Burberry arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung seiner Kollektionen. Neue Linien, saisonale Kollektionen und limitierte Editionen dienen dazu, das Interesse bestehender und neuer Kunden zu wecken. Modeshows und Präsentationen in wichtigen Modezentren transportieren die kreative Richtung der Marke.

Innovationen im Design umfassen sowohl klassische Elemente, die neu interpretiert werden, als auch zeitgemässe Trends, die in das Markenbild integriert werden. Für den langfristigen Erfolg ist es entscheidend, dass solche Neuerungen mit der Kernidentität der Marke kompatibel bleiben, damit Stammkunden die Wiedererkennbarkeit behalten und gleichzeitig neue Zielgruppen angesprochen werden.

Rolle des Wholesale-Geschäfts

Neben eigenen Geschäften spielt das Wholesale-Geschäft eine Rolle. Über Partner im gehobenen Einzelhandel oder Warenhäuser wird die Marke zusätzlich verbreitet. Dies erweitert die Reichweite und kann Absatzvolumen steigern, verlangt aber eine sorgfältige Steuerung der Präsentation, damit das Markenbild konsistent bleibt.

Die Balance zwischen eigenem Retail und Wholesale ist für Luxusunternehmen ein strategischer Punkt. Eigene Boutiquen bieten mehr Kontrolle über das Markenumfeld, während Wholesale-Partner Zugang zu bestehenden Kundenstämmen und zusätzlichen Standorten ermöglichen. Burberry nutzt beide Kanäle, um weltweit präsent zu sein.

Finanzkommunikation und Investor Relations

Burberry informiert den Kapitalmarkt regelmässig über Geschäftszahlen, strategische Initiativen und Entwicklungen durch seine Investor-Relations-Angebote. Dazu gehören Berichte, Präsentationen und Mitteilungen, die Einblick in Umsatz, Gewinn, regionale Verteilung und wesentliche Projekte geben.

Für institutionelle und private Anleger stellt eine transparente Finanzkommunikation einen wichtigen Vertrauensfaktor dar. Ein klarer Blick auf Kennziffern und strategische Schwerpunkte erleichtert es, die Lage des Unternehmens einzuschätzen und Entscheidungen über Engagements in der Burberry-Aktie zu treffen.

Produktbeispiel: Burberry-Trenchcoat

Der klassische Burberry-Trenchcoat gilt als Symbolprodukt der Marke. Er kombiniert funktionale Aspekte wie wasserabweisende Materialien mit einem ikonischen Design, das seit Jahrzehnten weiterentwickelt wird. Der Trenchcoat wird in unterschiedlichen Stoffvarianten, Farben und Schnittführungen angeboten und zählt zu den wichtigsten Artikeln im Sortiment.

Seine Rolle im Markenbild ist bedeutend: In vielen Bildkampagnen und Markenauftritten steht der Trenchcoat im Zentrum und verkörpert den Mix aus britischem Heritage und moderner Eleganz. Durch seine Wiedererkennbarkeit und den Ruf als langlebiges Qualitätsprodukt ist er ein Beispiel dafür, wie ein einzelnes Produkt zur Stärkung des Gesamtimages beiträgt.

Die Burberry-Aktie im Schlussblick

Die Burberry-Aktie steht für ein Unternehmen, das sich im globalen Luxussegment mit einer etablierten Marke, einem differenzierten Produktportfolio und internationaler Präsenz behauptet. Der Titel bietet Anlegern Zugang zu einem Geschäftsmodell, das auf hoher Markenbekanntheit und der Nachfrage nach Premiummode basiert.

Im europäischen Konsumsektor nimmt Burberry damit eine spezielle Stellung ein. Die Konzentration auf hochwertige Mode und Accessoires, die Fokussierung auf die eigene Markenidentität und die Ausrichtung auf Wachstumsmärkte, insbesondere im asiatischen Raum, prägen die langfristige Perspektive. Für Anleger, die den Luxusbereich im Portfolio abbilden wollen, ist die Burberry-Aktie ein Beispiel eines fokussierten, britischen Luxusunternehmens.

Fakten zur Burberry-Aktie

  • Unternehmen: Burberry plc
  • ISIN: GB0031743007
  • Ticker: BRBY
  • Handelsplatz: London Stock Exchange
  • Sektor / Branche: Luxusmode und Accessoires
  • Indexzugehörigkeit: europäischer Konsum- und Luxusbereich
  • Nächstes Earnings-Datum: nicht offiziell terminiert

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