BASF, DE000BASF111

Die BASF-Aktie reagiert auf solide Quartalszahlen und Milliardenumsatz im Chemiesektor

Veröffentlicht am: 22.07.2026 um 04:49 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Die BASF-Aktie steht im DAX mit einem Chemiekonzern im Fokus, der Milliardenerlöse und Ergebnisschwankungen im aktuellen Bericht ausweist. Für Anleger sind vor allem Umsatzentwicklung, Ergebnis und Dividendenpolitik entscheidend.

Froschperspektive auf Reaktorturm und Rohrleitungsnetz eines Chemiewerks unter bewölktem Himmel
Architektonische Industriefotografie in Farbe: Extremer Weitwinkelblick von unten auf einen hohen zylindrischen Reaktorturm mit Aluminium-Isolierverkleidung, umgeben von einem Netz aus Edelstahlrohren, Flanschen, Ventilverteiler und Kabeltrassen. Konvergierende Linien führen den Blick senkrecht nach oben. Kühles, diffuses Bedeckt-Licht, gedämpfte Industriepalette aus Silber, Grau und Rostbraun, Illustration mit AI erstellt.

Die BASF-Aktie des Chemiekonzerns BASF SE (ISIN DE000BASF111) steht im DAX im Blick, nachdem der Konzern in seinem jüngsten veröffentlichten Geschäftsjahresbericht für das Jahr 2024 einen Umsatz im zweistelligen Milliardenbereich und Veränderungen beim Ergebnis ausgewiesen hat. Laut öffentlich zugänglichen Finanzportalen erzielte BASF im Geschäftsjahr 2024 einen Konzernumsatz von rund 68,9 Milliarden Euro, nach etwa 73,1 Milliarden Euro im Vorjahr 2023, was einem Rückgang um gut 5,7 Prozent entspricht. Im selben Zeitraum weist der Konzern ein schwankendes Ergebnis aus, wobei das Ergebnis nach Steuern im Milliardenbereich liegt und die Gewinnentwicklung von Marktbedingungen, Energiepreisen und Nachfrage aus der chemischen Industrie beeinflusst wird.

Umsatz und Ergebnisentwicklung im Vergleich zum Vorjahr

Laut den zusammengefassten Kennzahlen des BASF-Geschäftsjahres 2024 bewegt sich der Konzernumsatz mit etwa 68,9 Milliarden Euro leicht unter dem Niveau des Jahres 2023, als rund 73,1 Milliarden Euro erzielt wurden. Dieser Rückgang um knapp 4,2 Milliarden Euro verdeutlicht die konjunkturelle Abkühlung und die Auswirkungen niedrigerer Verkaufspreise in wichtigen Segmenten wie Chemikalien und Materialien. Im Industrieumfeld gilt eine Umsatzgröße in dieser Größenordnung weiterhin als stark, doch der prozentuale Rückgang zeigt, dass BASF auf Effizienzsteigerung und Portfoliosteuerung achten muss.

Beim Ergebnis nach Steuern meldet BASF für das Geschäftsjahr 2024 einen Wert im Bereich von rund 2,0 Milliarden Euro, nachdem im Vorjahr 2023 das Ergebnis nach Steuern ebenfalls im niedrigen einstelligen Milliardenbereich lag. Die genaue Ausprägung der Margen hängt von Einmaleffekten und Abschreibungen ab, doch sichtbar ist, dass BASF trotz eines Umsatzrückgangs weiterhin profitabel arbeitet. Die operative Ergebnisgröße (EBIT vor Sondereinflüssen) bewegt sich im Milliardenbereich und spiegelt die Fähigkeit des Konzerns wider, in einem herausfordernden Marktumfeld eine Basisprofitabilität zu halten.

Dividendenpolitik und Ausschüttungshöhe

Ein zentrales Thema für Aktionäre der BASF-Aktie ist die Dividendenpolitik des Konzerns. Laut den veröffentlichten Daten zur Hauptversammlung 2025 hat BASF für das Geschäftsjahr 2024 eine Dividende je Aktie im Bereich von etwa 3,40 Euro vorgeschlagen, nachdem für das Jahr 2023 eine Dividende von rund 3,30 Euro je Aktie ausgeschüttet wurde. Damit steigt die Dividende um etwa 0,10 Euro je Aktie, was einem Plus von knapp 3 Prozent entspricht und ein Signal für die Ausschüttungsstabilität bei dem Chemiekonzern ist.

Gemessen am Konzerngewinn ergibt sich damit eine Ausschüttungsquote im grob mittleren zweistelligen Prozentbereich. Für viele langfristige Anleger ist diese stetige Dividendenpolitik ein wichtiger Faktor bei der Bewertung der BASF-Aktie im Vergleich zu anderen DAX-Titeln. Die Dividende auf dem Niveau von gut 3 Euro je Aktie und der Milliardenbilanzgewinn unterstreichen, dass BASF trotz konjunktureller und energiepreisbedingter Belastungen die Anteilseigner am Unternehmenserfolg beteiligt.

Segmententwicklung und Bedeutung des Chemiegeschäfts

Auf Segmentebene ist für BASF besonders das klassische Chemiegeschäft von Bedeutung, das Grundlage für viele nachgelagerte Anwendungen in der Industrie ist. Die Umsätze im Segment Chemikalien bewegen sich laut zusammengefassten Angaben im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Milliardenbereich pro Jahr, wobei der genaue Wert im Geschäftsjahr 2024 etwas unter dem Niveau des Vorjahres liegt. Gleichzeitig tragen Segmente wie Materialien, Industrielösungen und Oberflächen zu einer breiten Diversifikation des Umsatzes bei.

Die Nachfrage aus der Automobilindustrie, der Bauwirtschaft und der Konsumgüterbranche bestimmt maßgeblich die Entwicklung dieser Segmente. Wenn diese Endmärkte schwächer wachsen oder stagnieren, wirkt sich dies direkt auf die Absatzmengen und Verkaufspreise von BASF aus. Der Rückgang des Gesamtumsatzes von etwa 73,1 Milliarden Euro auf rund 68,9 Milliarden Euro im Jahr 2024 zeigt, dass der Konzern die zyklischen Schwankungen seiner Kundenindustrien spürt.

DAX-Kontext und Bedeutung für Anleger

Als im DAX gelisteter Titel hat die BASF-Aktie einen hohen Stellenwert im deutschen Aktienmarkt. Viele institutionelle und private Anleger nutzen BASF als chemieorientierten Indexwert, um an der Entwicklung der weltweiten Industrieproduktion zu partizipieren. Mit einer Marktkapitalisierung im zweistelligen Milliardenbereich rangiert BASF unter den größeren Industriewerten im DAX.

Der Rückgang des Umsatzes im Geschäftsjahr 2024 gegenüber 2023, die gleichzeitige Aufrechterhaltung einer Dividende im Bereich von etwa 3,40 Euro je Aktie und ein Ergebnis nach Steuern um etwa 2,0 Milliarden Euro sind wesentliche Faktoren, die Anleger bei der Einschätzung der BASF-Aktie berücksichtigen. Der quantifizierte Vergleich der Umsatzentwicklung von rund 73,1 Milliarden Euro auf 68,9 Milliarden Euro zeigt die Sensitivität des Geschäfts gegenüber der globalen Konjunktur und Energiepreisen.

Produktbeispiel aus dem BASF-Portfolio

Ein repräsentatives Beispiel für das breite Produktportfolio von BASF ist das Kunststoffgranulat für Automobilanwendungen, das in verschiedenen Materialien und Spezifikationen angeboten wird. Solche Kunststoffe tragen im Segment Materialien zu einem Umsatz im hohen Milliardenbereich im Geschäftsjahr 2024 bei und sind für BASF strategisch wichtig, weil die Automobilindustrie ein großer Abnehmer bleibt. Die Nachfrage nach leichten und zugleich stabilen Kunststoffen beeinflusst sowohl den Segmentumsatz als auch die Margen.

Marktwert und Kursniveau der BASF-Aktie

Für die BASF-Aktie ist neben den fundamentalen Kennzahlen auch der Marktwert des Unternehmens bedeutsam. Die Marktkapitalisierung bewegt sich laut aktuellen Börsenangaben im Bereich von rund 35 Milliarden Euro, womit BASF zu den größeren Industrieunternehmen im DAX zählt. Gemessen an der Dividendenhöhe von etwa 3,40 Euro je Aktie ergibt sich eine Dividendenrendite im mittleren einstelligen Prozentbereich, was im Vergleich zu anderen DAX-Werten wettbewerbsfähig ist.

Der Kurs der BASF-Aktie spiegelt diese Gemengelage aus Umsatzrückgang, stabiler Dividendenpolitik und Ergebnisentwicklung wider. Im Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse liegt der Aktienkurs im zweistelligen Eurobereich, wobei das Kursniveau im Verhältnis zur Ausschüttung ein wichtiger Faktor für Einkommensinvestoren ist. Die Kombination aus Milliardenumsatz, Milliardengewinn und einer Dividende oberhalb von 3 Euro je Aktie macht BASF weiterhin zu einem viel beachteten Wert im Chemiesektor.

Fakten zur BASF-Aktie

  • Unternehmen: BASF SE
  • ISIN: DE000BASF111
  • WKN: BASF11
  • Ticker: BAS
  • Handelsplatz: Xetra
  • Kurs (Stand 21.07.2026, 17:30 Uhr): 47,50 Euro
  • Marktkapitalisierung: 35,0 Milliarden Euro (Stand 21.07.2026)
  • Sektor / Branche: Chemikalien / Grundstoffe
  • Indexzugehörigkeit: DAX
  • Nächstes Earnings-Datum: 30.10.2026

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