Frankfurt Eröffnung: Wenig verändert - US-Preisdaten und Nvidia
Veröffentlicht am: 26.08.2026 um 09:41 Uhr | dpa, AD HOC NEWSAm Vortag wieder in Rekordnähe angekommen, lassen sie es beim Dax DE0008469008 vor wichtigen Zinssignalen aus den USA und den nach US-Börsenschluss erwarteten Quartalszahlen von Nvidia US67066G1040 langsamer angehen. Weiter sinkende Ölpreise dämpfen die Inflationssorgen und stützen die Aktienkurse. Kursverluste beim Dax- Schwergewicht SAP DE0007164600 bremsen hingegen.
Der deutsche Leitindex gab im frühen Handel um 0,12 Prozent auf 26.234 Zähler nach. Das Rekordhoch von gut 26.574 Punkten bleibt im Blick. Der MDax DE0008467416 mit den mittelgroßen Unternehmen legte um 0,12 Prozent auf 32.305 Punkte zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 stand knapp im Plus.
Am Nachmittag werden vor dem Notenbanker-Treffen in Jackson Hole, das am Donnerstag beginnt, mit dem PCE-Deflator nochmals Inflationserkenntnisse erwartet, die für die US-Notenbank Fed von Bedeutung sind. Am Abend wird dann Nvidia von großer Relevanz sein für die KI-Fantasie der Anleger, die zuletzt kritischer an das Thema herangehen. Experten hatten jüngst schon darauf hingewiesen, dass man sich an starke Zahlen des Chipriesen gewöhnt habe. Jim Reid von der Deutschen Bank hatte kürzlich angemerkt, dass der Nvidia-Aktienkurs nach den letzten vier Veröffentlichungen stets nachgegeben habe.
SAP verloren 3,6 Prozent angesichts einer gestrichenen Kaufempfehlung durch die UBS. Die Aktien des Software-Konzerns seien vernünftig bewertet, die Anlegerstimmung bleibe allerdings fragil, schrieb Analyst Michael Briest.
Eon DE000ENAG999 gewannen 1,1 Prozent im Vergleich zum Xetra-Schluss. Die Privatbank Berenberg hatte die Titel von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Die Kurskorrektur biete eine attraktive Einstiegschance in den Versorger mit seinen guten Wachstums- und Renditechancen im deutschen Stromnetz, hieß es dazu.
Qiagen NL0015002CX3 zogen um 1,4 Prozent an. Händler verwiesen auf Berichte, denen zufolge zwischen dem Diagnostikkonzern und den Private-Equity-Häusern EQT und KKR Gespräche über einen Verkauf zu einem Preis von 50 Dollar pro Aktie laufen sollen.
Die Anteile des Gewerbeimmobilienkonzerns Aroundtown LU1673108939 zeigten sich nach Halbjahreszahlen volatil. Aroundtown verdiente weniger, höhere Kosten belasten. Zuletzt verloren die Aktien 0,7 Prozent.
