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DHL warnt vor neuer Welle gefährlicher Betrugs-SMS

29.01.2026 - 02:23:11

Kriminelle nutzen massenhaft gefälschte DHL-Nachrichten, um persönliche Daten und Kreditkartendetails zu stehlen. Verbraucherschützer und das BSI warnen vor den sogenannten Smishing-Angriffen.

Betrüger verschicken massenhaft gefälschte DHL-Nachrichten, um an persönliche Daten und Kreditkartendetails zu gelangen. Die sogenannten Smishing-Angriffe nutzen den alltäglichen Paketversand als perfiden Köder. Verbraucherschützer und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schlagen Alarm.

Die SMS behaupten, eine Zustellung scheitere an einer falschen Adresse oder ausstehenden Zollgebühren. Ein dringender Ton soll Opfer zum sofortigen Klick auf einen Link drängen. Dieser führt jedoch nicht zu DHL, sondern auf täuschend echte Fake-Seiten.

So locken die Kriminellen ihre Opfer in die Falle

Die Masche ist einfach, aber wirkungsvoll: Die Nachrichten sind bewusst allgemein formuliert, um möglichst viele Menschen anzusprechen, die gerade ein Paket erwarten. Typische Vorwände sind:

  • Ein Paket wurde im Verteilerzentrum angehalten.
  • Die Sendung kann wegen falscher Adressdaten nicht zugestellt werden.
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Klickt man, landet man auf einer gefälschten DHL-Website. Dort wird man aufgefordert, persönliche Daten zu „bestätigen“. Anschließend soll eine kleine Gebühr von wenigen Euro per Kreditkarte bezahlt werden – nur ein Vorwand, um an die vollständigen Kartendetails zu kommen.

Die Gefahr geht über gestohlene Daten hinaus

Der Klick kann noch schlimmere Folgen haben: Manchmal wird im Hintergrund Schadsoftware auf dem Smartphone installiert. Diese Malware kann das Gerät sperren oder teure Premium-SMS verschicken – und verursacht so horrende Rechnungen.

Das BSI und Verbraucherzentralen bestätigen eine hohe Fallzahl. Die Betrüger verfeinern ihre Methoden ständig und nutzen die Bekanntheit von DHL schamlos aus.

So schützen Sie sich vor den Fake-SMS

DHL und Sicherheitsexperten geben klare Handlungsempfehlungen. Die offensichtlichsten Warnsignale sind:

  • Eine unaufgeforderte SMS zu einer nicht erwarteten Sendung.
  • Eine unpersönliche Anrede (z.B. „Sehr geehrter Kunde“).
  • Rechtschreibfehler oder eine verdächtige URL im Link.

DHL stellt klar: Offizielle Benachrichtigungen kommen von Absendern wie @dhl.com. Das Unternehmen fragt niemals Passwörter oder Zahlungsdaten per SMS oder E-Mail für eine Standardlieferung ab.

Die sicherste Methode: Nutzen Sie für die Sendungsverfolgung ausschließlich die offizielle DHL-Website oder die „Post & DHL“-App und geben Sie die Sendungsnummer dort selbst ein.

Was tun, wenn Sie eine verdächtige SMS erhalten?

Löschen Sie die Nachricht sofort und unbeantwortet. Klicken Sie auf keinen Fall auf den Link. Falls Sie bereits Daten eingegeben haben, handeln Sie schnell:

  1. Kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank, um die Kreditkarte sperren zu lassen.
  2. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei (oft online möglich).
  3. Leiten Sie die verdächtige SMS zur Meldung an phishing@dhl.com weiter.
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