DHL, Aktie

DHL Aktie: Beschwerden und Rückkäufe

08.04.2026 - 12:45:23 | boerse-global.de

Die Deutsche Post AG setzt ihr Aktienrückkaufprogramm fort, während die Beschwerden über Postdienstleistungen bei der Bundesnetzagentur auf ein historisches Niveau gestiegen sind.

DHL Aktie: Beschwerden und Rückkäufe - Foto: über boerse-global.de

Der gelbe Riese steht gleich auf zwei Fronten im Blickfeld der Öffentlichkeit. Einerseits läuft das laufende Aktienrückkaufprogramm auf Hochtouren, andererseits häufen sich die Kundenbeschwerden auf einem historischen Niveau.

Rückkaufprogramm läuft weiter

Am 2. April kaufte die Deutsche Post AG im Rahmen ihres Rückkaufprogramms insgesamt 157.000 eigene Aktien zurück — zu einem Durchschnittspreis von rund 45,67 Euro je Stück. Der Gesamtbetrag dieser Transaktion: knapp 7,2 Millionen Euro. Seit dem Start der aktuellen Programmtranche am 1. Dezember 2025 wurden damit bereits über 5,4 Millionen Aktien erworben. Das ist ein klares Signal, dass das Unternehmen weiterhin Kapital an seine Aktionäre zurückfließen lässt.

Rekordbeschwerden als Reputationsrisiko

Weniger erfreulich ist die Lage auf dem Heimatmarkt. Die Bundesnetzagentur verzeichnete 2025 insgesamt 55.395 Beschwerden zu Postdienstleistungen — ein Anstieg von rund 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Rund 90 Prozent davon entfallen auf DHL selbst. Schon seit 2022 verharren die Beschwerdezahlen auf einem erhöhten Niveau, und trotz damaliger Gegenmaßnahmen blieb eine spürbare Entspannung aus.

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Das Unternehmen verweist auf die schiere Menge bewältigter Sendungen: Bei 9,4 Milliarden Briefen und 4,5 Milliarden Paketen jährlich entsprechen die Beschwerden rechnerisch etwa vier Meldungen pro Million Sendungen. Zudem schiebt DHL einen Teil der Kritik auf Zustellfehler von Wettbewerbern, die fälschlicherweise dem eigenen Netz zugerechnet würden — konkret nennt das Unternehmen rund 800.000 sogenannte Fundbriefe, die Wettbewerber falsch abgeliefert hatten.

Politisch wächst dennoch der Druck. Aus der SPD-Bundestagsfraktion kommen Forderungen nach verstärkter Kontrolle durch die Bundesnetzagentur. Der Vorwurf: DHL vernachlässige den gesetzlich verankerten Universaldienst.

Für 2026 zeichnet sich bislang eine weitere Eskalation ab — allein im ersten Quartal gingen bereits gut 20.000 Beschwerden ein. Allerdings ist die Vergleichbarkeit eingeschränkt: Ein neues, vereinfachtes Beschwerdetool der Netzagentur dürfte die Einreichungsbereitschaft erhöht haben, was die rohen Zahlen nach oben verzerrt.

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