Telekom, Millionen

Deutsche Telekom: 5,8 Millionen Aktien seit April gekauft

08.05.2026 - 01:38:02 | boerse-global.de

Telekom setzt milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm fort, während ver.di mit Warnstreiks höhere Löhne fordert. Starke US-Tochter T-Mobile hebt Prognose an.

Deutsche Telekom: 5,8 Millionen Aktien seit April gekauft - Foto: über boerse-global.de
Deutsche Telekom: 5,8 Millionen Aktien seit April gekauft - Foto: über boerse-global.de

Während ver.di den Druck auf die Deutsche Telekom erhöht, kauft der Konzern weiter eigene Aktien zurück. Genau das liefert der Gewerkschaft ihr stärkstes Argument.

Rückkaufprogramm als Zankapfel

Seit dem 2. April hat die Telekom rund 5,77 Millionen eigene Aktien erworben. Das Programm für 2026 ist auf zwei Milliarden Euro angelegt. Für Anleger ist das ein positives Signal — es stützt den Kurs und verbessert die Gewinnkennzahlen je Aktie.

Für ver.di ist es etwas anderes: Beweis, dass Geld vorhanden ist. Die Gewerkschaft fordert für rund 60.000 Tarifbeschäftigte 6,6 Prozent mehr Lohn bei zwölf Monaten Laufzeit. Hinzu kommen ein jährlicher Mitgliederbonus von 660 Euro sowie 120 Euro mehr monatlich für Auszubildende.

Die Warnstreiks laufen bereits in zwölf Bundesländern. Betroffen sind Service-Hotlines, technischer Support und Kundentermine. Die dritte Verhandlungsrunde folgt am 11. und 12. Mai, eine weitere am 26. und 27. Mai.

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T-Mobile liefert, Deutschland streikt

Das operative Fundament bleibt stark. Die US-Tochter T-Mobile erzielte im ersten Quartal Service-Umsätze von 18,8 Milliarden US-Dollar — ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das bereinigte Core EBITDA wuchs um 12 Prozent auf 9,2 Milliarden US-Dollar.

T-Mobile hob zudem die Jahresprognose an. Der Konzern erwartet nun 950.000 bis 1,05 Millionen postpaid-Nettoneuzugänge auf Kontoebene, nach zuvor 900.000 bis eine Million.

Für den Gesamtkonzern peilt das Management ein bereinigtes operatives Ergebnis von gut 47 Milliarden Euro an. Der Free Cashflow soll rund 19,8 Milliarden Euro erreichen.

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Kritische Woche

Der Aktienkurs spiegelt die Unsicherheit wider. Mit 27,66 Euro liegt die Telekom-Aktie rund 19 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch und notiert deutlich unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Der RSI von knapp 72 signalisiert eine kurzfristig überkaufte Lage.

Am 13. Mai veröffentlicht der Konzern seinen Quartalsbericht für Q1 2026. Analysten rechnen im Konsens mit einem bereinigten Gewinn von 2,17 Euro je Aktie für das Gesamtjahr. Ob die Zahlen diesen Pfad bestätigen und wie weit die Tarifgespräche bis dahin gediehen sind, entscheidet maßgeblich über das Sentiment der nächsten Wochen.

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