Rohstoff, Aktie

Deutsche Rohstoff Aktie: 100 Millionen aus Almonty-Verkauf

28.04.2026 - 04:07:40 | boerse-global.de

Die Deutsche Rohstoff AG finanziert durch Beteiligungsverkäufe eine massive Ausweitung ihres US-Ölgeschäfts und hebt die Ergebnisprognose für 2026 deutlich an.

Deutsche Rohstoff Aktie: 100 Millionen aus Almonty-Verkauf - Foto: über boerse-global.de
Deutsche Rohstoff Aktie: 100 Millionen aus Almonty-Verkauf - Foto: über boerse-global.de

Fast 182 Prozent Kursgewinn in zwölf Monaten — und das Unternehmen gibt erst jetzt richtig Gas. Die Deutsche Rohstoff AG hat nach einem strategisch ruhigen Vorjahr einen radikalen Schwenk vollzogen: Beteiligungsverkäufe finanzieren jetzt eine massive Ausweitung des US-Öl- und Gasgeschäfts.

Wolfram-Beteiligung bringt 100 Millionen Euro Cash

Der Schlüssel zur Offensive liegt im Beteiligungsportfolio. Durch den Verkauf von rund einem Drittel der Almonty-Industries-Position flossen der Mannheimer Gesellschaft im laufenden Jahr bereits rund 100 Millionen Euro zu. Almonty produziert Wolfram — ein Metall, das in der Rüstungs- und Halbleiterindustrie stark gefragt ist.

Bedeutend: Trotz des Teilverkaufs hält die Deutsche Rohstoff noch rund 14 Millionen Almonty-Aktien. Deren Marktwert wird mit 215 bis 250 Millionen Euro beziffert — bei einem Gesamtunternehmenswert der Gruppe von rund 470 Millionen Euro ein erheblicher Anteil der Substanz.

Von einem auf drei Bohrgeräte

Das frische Kapital fließt direkt ins operative Geschäft. Im vergangenen Jahr arbeitete das Unternehmen noch mit einem einzigen Bohrgerät in den USA. Inzwischen sind es drei — und das Bohrprogramm für 2026 sieht die Fertigstellung von 26 neuen Ölquellen vor.

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Das Investitionsvolumen für dieses Vorhaben wurde auf rund 220 Millionen Euro verdoppelt. Als Ziel gilt eine Tagesproduktion von 17.000 bis 18.000 Barrel Öläquivalent.

Ehrgeizige EBITDA-Ziele

Die Produktionsausweitung schlägt sich in einer deutlich angehobenen Ergebnisprognose nieder. Bei einem WTI-Ölpreis von 75 US-Dollar erwartet der Vorstand für 2026 ein EBITDA zwischen 290 und 310 Millionen Euro. Steigt der Ölpreis auf 85 US-Dollar, könnten es bis zu 340 Millionen Euro werden.

Zum Vergleich: Der Kurs hat seit Jahresbeginn bereits rund 95 Prozent zugelegt und notiert bei 97 Euro — nur knapp unter dem Anfang April markierten 52-Wochen-Hoch von 102,60 Euro. Die Erwartungen sind entsprechend hoch gesteckt.

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Ob die Bohrprogramme planmäßig laufen und der Ölpreis die Prognoseannahmen stützt, entscheidet darüber, ob das EBITDA-Ziel für 2026 tatsächlich erreichbar bleibt. Die Quartalszahlen im weiteren Jahresverlauf werden zeigen, wie schnell die neuen Quellen in den Cashflow einfließen.

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