Deutsche Pfandbriefbank: Rating auf bb herabgestuft
30.04.2026 - 16:04:20 | boerse-global.deKurz vor der Hauptversammlung am 21. Mai 2026 verdichten sich die Probleme bei der Deutschen Pfandbriefbank. Rating-Abstufung, ein Vorsteuerverlust von 250 Millionen Euro für 2025 und eine enttäuschende Gewinnprognose — die Nachrichtenlage belastet.
S&P senkt das Bonitätsprofil
S&P Global stufte das isolierte Rating der pbb von „bb+" auf „bb" herab. Das eigenständige Bonitätsprofil liegt damit unter Investment-Grade-Niveau. Das langfristige Emittentenrating hält sich zwar bei „BBB-", der Ausblick ist jedoch negativ. Die Folge: höhere Refinanzierungskosten am Kapitalmarkt — ausgerechnet in einer Phase, in der die Bank ihre Liquidität neu ausrichtet.
Gewinnprognose weit unter Erwartungen
Vorstandschef Kay Wolf rechnet für 2026 mit einem Vorsteuergewinn von maximal 40 Millionen Euro. Branchenexperten hatten zuvor rund 100 Millionen Euro mehr erwartet. Als Gründe nennt das Management die schleppende Erholung der europäischen Gewerbeimmobilienmärkte und anhaltende Kosten durch den Rückzug aus dem US-Geschäft.
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Aktionäre erhalten für das Geschäftsjahr 2025 keine Dividende. Der Vorsteuerverlust von 250 Millionen Euro lässt dafür keinen Spielraum. Auf der Hauptversammlung steht außerdem ein Führungswechsel an: Jan Kupfer soll als neuer Aufsichtsratsvorsitzender gewählt werden und löst damit Louis Hagen ab.
Neugeschäft wächst, Kurs bleibt unter Druck
Operative Fortschritte gibt es im Neugeschäft. Das Volumen stieg 2025 um 23 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro. Für 2026 strebt die Bank bis zu 8,5 Milliarden Euro an. Das provisionsbasierte Geschäft soll ausgebaut werden.
An der Börse spiegelt sich die Unsicherheit wider. Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 24 Prozent verloren und notiert mehr als 40 Prozent unter dem Niveau vor zwölf Monaten. Am 12. Mai 2026 legt die pbb ihren Quartalsbericht vor — der erste konkrete Stimmungstest vor der Hauptversammlung.
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