Pfandbriefbank, Aktie

Deutsche Pfandbriefbank Aktie: US-Desaster belastet

06.03.2026 - 02:03:13 | boerse-global.de

Die Deutsche Pfandbriefbank meldet für 2025 einen Fehlbetrag von 284 Millionen Euro, verursacht durch hohe Abschreibungen im US-Gewerbeimmobilienportfolio. Die angestrebte Rendite verzögert sich.

Deutsche Pfandbriefbank Aktie: US-Desaster belastet - Foto: über boerse-global.de
Deutsche Pfandbriefbank Aktie: US-Desaster belastet - Foto: über boerse-global.de

Die Krise am US-Gewerbeimmobilienmarkt hat die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) im Geschäftsjahr 2025 mit voller Wucht getroffen. Statt Gewinnen stehen tiefrote Zahlen in den Büchern, und die Rückkehr zu alter Ertragskraft verzögert sich deutlich. Während das Management versucht, durch Neugeschäft gegenzusteuern, stellt sich für Aktionäre die Frage: Ist der Boden endlich erreicht oder folgen weitere Belastungen?

Bilanz rutscht tief ins Minus

Die heute vorgelegten Zahlen zeichnen ein düsteres Bild der operativen Lage. Das Finanzinstitut verbuchte für das abgelaufene Jahr einen Fehlbetrag von 284 Millionen Euro. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor stand noch ein Gewinn von 90 Millionen Euro in der Bilanz.

Verantwortlich für diesen massiven Einbruch sind explodierende Kosten für die Risikovorsorge. Die Abschreibungen und Rückstellungen sprangen von 170 Millionen auf 410 Millionen Euro. Der Löwenanteil dieser Belastungen – konkret 334 Millionen Euro – entfällt allein auf das notleidende Kreditportfolio in den USA. Die charttechnische Situation spiegelt diese fundamentale Schwäche wider: Der Kurs markierte heute mit 3,22 Euro ein neues 52-Wochen-Tief.

Sanierungsziele nach hinten verschoben

Trotz der schweren See gibt es operative Lichtblicke. Das Neugeschäft zog im Jahr 2025 um fast 24 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro an. Dennoch schrumpfte der gesamte Kreditbestand, da die Bank Risiken aktiv abbaut.

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Die anhaltenden Probleme zwingen den Vorstand um Kay Wolf jedoch dazu, die mittelfristigen Ziele zu korrigieren. Die angestrebte Rendite auf das materielle Eigenkapital wird nun erst für das Jahr 2028 erwartet – ein Jahr später als ursprünglich geplant. Für das laufende Jahr 2026 backt die Bank kleine Brötchen: Der Vorsteuergewinn soll lediglich zwischen 30 und 40 Millionen Euro liegen, was angesichts der Marktkapitalisierung und der Historie der Bank eine sehr zurückhaltende Prognose darstellt.

Die Kombination aus hohem Verlust und verschobenen Zielen lastet schwer auf dem Vertrauen der Investoren, was sich in einer negativen Performance von über 46 Prozent auf Sicht von zwölf Monaten niederschlägt. Die Augen richten sich nun auf die Stabilisierung des US-Portfolios als wichtigste Voraussetzung für eine Wende.

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