Pfandbriefbank, Aktie

Deutsche Pfandbriefbank Aktie: Neustart unter Druck

04.03.2026 - 05:33:28 | boerse-global.de

Die Deutsche Pfandbriefbank ernennt eine Immobilienexpertin zur neuen Vorständin und strebt nach einem Verlust von 250 Millionen Euro für 2026 wieder einen positiven Jahresüberschuss an.

Deutsche Pfandbriefbank Aktie: Neustart unter Druck - Foto: über boerse-global.de
Deutsche Pfandbriefbank Aktie: Neustart unter Druck - Foto: über boerse-global.de

Die Deutsche Pfandbriefbank holt sich eine neue Managerin für ihr Kerngeschäft – und das ist mehr als nur ein Personalwechsel. Mit Barkha Mehmedagic übernimmt eine ausgewiesene Immobilienexpertin die Verantwortung für Real Estate Finance Solutions, während das Institut nach einem Verlustjahr von 250 Millionen Euro in die Gewinnzone zurückkehren will. Die Weichenstellung erfolgt zu einem kritischen Zeitpunkt: Die erwartete Erholung auf den europäischen Gewerbeimmobilienmärkten lässt auf sich warten.

Klarer Fahrplan für den Führungswechsel

Barkha Mehmedagic hat ihre Tätigkeit zum 1. März aufgenommen. Spätestens zum 1. Juli 2026 soll sie – vorbehaltlich der aufsichtsrechtlichen Zustimmung – in den Vorstand aufrücken und Thomas Köntgen ablösen, der das Institut nach über zehn Jahren auf eigenen Wunsch verlässt. Die mehrmonatige Übergangsphase soll einen reibungslosen Wechsel gewährleisten.

Die neue Führungskraft bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung im professionellen Immobiliensektor mit. Zuletzt verantwortete sie bei der ING Deutschland die gewerbliche Immobilienfinanzierung für Deutschland, Österreich und Tschechien. Diese regionale Spezialisierung passt präzise zur strategischen Neuausrichtung der Bank, die sich nach dem Rückzug aus dem US-Markt wieder primär auf Europa konzentriert.

Rückkehr in die Gewinnzone als oberstes Ziel

Das Geschäftsjahr 2025 schloss mit einem Vorsteuerverlust von 250 Millionen Euro ab. Neben der anhaltenden Schwäche auf dem globalen Gewerbeimmobilienmarkt belasteten vor allem die Kosten für den US-Ausstieg die Bilanz erheblich.

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Für 2026 peilt das Management ein Konzernergebnis vor Steuern zwischen 30 und 40 Millionen Euro an, bei operativen Erträgen von 375 bis 425 Millionen Euro. Diese verhaltene Prognose begründet der Vorstand mit einer Erholung der europäischen Gewerbeimmobilienmärkte, die deutlich zögerlicher verläuft als ursprünglich erwartet. Der Titel notiert aktuell bei 3,28 Euro und hat damit den niedrigsten Stand seit zwölf Monaten erreicht. Die Aktie verlor binnen eines Jahres über 40 Prozent an Wert.

Der Fokus liegt nun auf risikobewusster Portfoliosteuerung und dem konsequenten Ausbau des Geschäfts in den europäischen Kernmärkten. Ende März folgt der vollständige Geschäftsbericht 2025 mit weiteren Details zur strategischen Ausrichtung.

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