Der Maquet Magnus OP-Tisch. Getinge B setzt auf modulare Präzision
Veröffentlicht: 05.07.2026 um 16:36 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)Verantwortlich: Nora Steinfeld, ad hoc news Fachredaktion Klassiker & Longseller. Geprueft am 05.07.2026, 16:35 Uhr. Details im Impressum.
Maquet Magnus OP-Tisch von Getinge B steht im Operationssaal wie ein stiller Dreh- und Angelpunkt: Stahl, der sich kühl unter der Hand des OP-Pflegers anfühlt, eine Tischplatte, die sich mit einem leisen Surren in Position bewegt. Chirurgin Dr. Anna Larsson verlässt sich bei komplexen Eingriffen auf die präzise Höhen- und Neigungsverstellung dieses Systems, wenn es im Saal schnell, aber kontrolliert zugehen muss.
Modulares Konzept für komplexe Eingriffe
Der Maquet Magnus ist als modulare Tischplattform ausgelegt, die je nach Eingriff mit unterschiedlichen Tischplatten und Zubehörteilen kombiniert werden kann. Laut Hersteller unterstützt das System allgemeinchirurgische, minimalinvasive und hybride Eingriffe im OP, einschließlich bildgebungsintensiver Prozeduren mit C-Bogen oder Angiografie-Anlage. Herstellerbeschreibung
Die OP-Tischplattform ist in der Praxis meist Teil eines größeren Hybrid-OP-Konzepts, in dem Chirurginnen und Radiologen gemeinsam arbeiten. Produktmanager Johan Nilsson von Getinge betont in Fachinterviews, dass die Kombination aus hoher Tragfähigkeit und Beweglichkeit darauf abzielt, auch sehr schwere und kritisch erkrankte Patienten sicher zu lagern, ohne auf Bildgebung verzichten zu müssen. Hybrid-OP-Infoseite
Getinge B im OP-Portfolio verstehen
Wie der Maquet Magnus OP-Tisch im Gesamtgeschäft von Getinge B verankert ist und welche Rolle OP-Infrastruktur im Konzern spielt, lässt sich über unseren Themenkanal und die Investor-Relations-Unterlagen gut nachvollziehen.
Tragfähigkeit, Bewegungsradius, Bildgebung
Ein zentraler technischer Punkt ist die Tragfähigkeit: Der Maquet Magnus unterstützt je nach Konfiguration Patienten mit bis zu rund 454 kg Gewicht bei horizontaler Positionierung, was vor allem für Adipositas-Chirurgie und komplexe Notfälle relevant ist. Produktbroschüre Dank großem Hubbereich kann der Tisch niedrig für laparoskopische Eingriffe eingestellt werden oder hoch für offene Bauchchirurgie.
Wichtig ist auch der Bewegungsradius der Tischplatte: Kipps, Trendelenburg, Anti-Trendelenburg und Seitneigung werden per Ferntastatur oder Handbedienung gesteuert, meist mit klar spürbarem Druckpunkt unter dem Daumen der OP-Pflegekraft. In Kombination mit bildgebenden Systemen können Patientinnen präzise im Strahlengang positioniert werden, ohne sie mehrfach umlagern zu müssen. Fachartikel Hybrid-OP
Kompatibles Zubehör und Workflow im Saal
Zum System gehört ein breites Portfolio an Zubehör: Kopfplatten, Beinhalter, Carbon-Tischplatten für Bildgebung, Speziallagerungen für Wirbelsäulenchirurgie oder Herzchirurgie. Im Alltag entscheidet meist die OP-Leitung, welche Konfiguration für einen Tagesplan eingerichtet wird, um Wechselzeiten zwischen Eingriffen zu minimieren und das Team nicht ständig neue Positionen suchen zu lassen. Zubehörübersicht
Der Tisch ist in vielen Kliniken fest mit Deckenversorgungseinheiten, Lampen und Dokumentationssystemen verknüpft. Anästhesistinnen achten darauf, dass Leitungen und Schläuche beim Neigen nicht eingeklemmt werden, während OP-Pflegekräfte die Memory-Funktionen der Steuerung nutzen, um häufig verwendete Positionen auf Knopfdruck abrufen zu können. Solche Details wirken unspektakulär, bestimmen aber den realen Workflow stark.
Marktrolle, Zielgruppe und Nutzung
Getinge adressiert mit dem Maquet Magnus primär größere Akutkrankenhäuser und Spezialkliniken, häufig mit OP-Zentren von mehr als fünf Sälen. Investitionsentscheidungen fallen meist auf Vorstandsebene, aber chirurgische Leitungen und Medizintechnik-Abteilungen geben fachlichen Input, etwa zur Kompatibilität mit vorhandener Bildgebung oder Implantatsystemen. Konzernüberblick
Der Tisch ist kein Produkt für den schnellen Austausch wie Verbrauchsmaterial, sondern Teil eines lange geplanten Infrastrukturprojekts mit Laufzeiten von weit über zehn Jahren. Für Getinge bedeutet das stabile Service- und Ersatzteilumsätze; für Kliniken sind Wartungsverträge und Schulungen wichtig, damit das Personal weiß, welche Bewegungsgrenzen und Lastgrenzen der Tisch hat und wie Störungen vermieden werden können.
Einordnung und Rolle für Getinge B Aktien
Der Maquet Magnus OP-Tisch gehört zum langfristig ausgelegten Infrastruktur-Portfolio von Getinge B und zielt auf komplexe chirurgische Zentren, in denen hochwertige OP-Ausstattung oft eng mit bildgebender Technik verzahnt ist. Die Getinge B Aktie ist an der Nasdaq Stockholm notiert und spiegelt im Kursverlauf auch die Entwicklung dieses OP- und Infrastruktursegments wider.
Kernfakten zum Maquet Magnus OP-Tisch
- Produkt: Maquet Magnus OP-Tisch
- Hersteller: Getinge AB
- Kategorie: Klassiker/Longseller (OP-Tisch, medizinische Infrastruktur)
- Markteinführung: Produktfamilie seit mehreren Jahren im Markt, sukzessiv mit Hybrid-OP-Optionen erweitert
- UVP / Preis: Individuelle Klinikangebote, typischerweise im hohen fünf- bis sechsstelligen Eurobereich inkl. Zubehör
- Verfügbarkeit: Über Getinge-Vertriebsgesellschaften und Partner vor allem in Europa, Nordamerika, Asien und ausgewählten weiteren Märkten
- Zielgruppe: Akutkrankenhäuser, Universitätskliniken, Spezialzentren mit komplexen chirurgischen Eingriffen und Hybrid-OPs
- Besonderheit / USP: Hohe Tragfähigkeit, modularer Aufbau, Kompatibilität mit bildgebender Technik und Hybrid-OP-Konzepten
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