Haushaltsausschuss befasst sich mit Kamikazedrohnen für Bundeswehr
25.02.2026 - 05:50:03 | dpa.deDas Verteidigungsministerium legt den Abgeordneten dazu seinen Plan vor, die neuen Waffensysteme von den deutschen Herstellern Helsing und Stark Defence zu kaufen. In der ersten Runde sollen beide Rüstungsfirmen Aufträge in Höhe von jeweils rund 270 Millionen Euro erhalten.
Vor allem die Grünen haben Bedenken gegen den an Stark Defence beteiligten US-Investor Peter Thiel auf den Tisch gebracht und Aufklärung über dessen möglichen Einfluss gefordert. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) erklärte dazu, er teile "ausdrücklich" Bedenken gegen die Person, relevant für eine Entscheidung sei aber, ob Thiel das operative Geschäft beeinflussen könne.
Die Bundeswehr testet die Kamikazedrohnen - fachlich als "Loitering Munition" bezeichnet - bereits. Als "Loitering Munition" - etwa "lauernde Munition" - werden Drohnen mit einem Sprengkopf bezeichnet, die längere Zeit über einem Zielgebiet kreisen können, bis ihnen per Datenlink ein Ziel zugewiesen und das Angriffskommando gegeben wird. Sie fliegen dann das Ziel an.
Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Aktien-Empfehlungen - Dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Jetzt abonnieren.

