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Kreise: RWE bietet zusammen mit KKR für Uniper

Veröffentlicht am: 29.09.2026 um 08:56 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Der Energiekonzern RWE DE0007037129 hat offenbar ein Auge auf den Gaskonzern Uniper geworfen.

Zusammen mit dem Finanzinvestor KKR US48251W1045 hätten die Essener ein unverbindliches Gebot für das Staatsunternehmen abgegeben, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Weitere interessierte Parteien seien der norwegische Konzern Equinor NO0010096985 sowie ein Konsortium aus Brookfield Asset Management und dem Canada Pension Plan Investment Board (CPPIB). In der vergangenen Woche war die Frist für die Abgabe unverbindlicher Angebote abgelaufen.

Das "Handelsblatt" hatte zudem in der vergangenen Woche berichtet, dass die zum tschechischen Milliardär Daniel Kretinsky gehörende EPH ebenfalls ein Gebot abgegeben habe. KKR, RWE, Brookfield, CPPIB und Uniper wollten sich nicht äußern, Equinor war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Für RWE stellt das Angebot eine Kehrtwende dar, nachdem Vorstandschef Markus Krebber im August in einer Telefonkonferenz mit Analysten erklärt hatte, das Unternehmen sei nicht an einem Kauf von Uniper interessiert. Mit Equinor, das selbst mehrheitlich im Staatsbesitz ist, unterhält Uniper bereits geschäftliche Beziehungen und hat erst Ende August einen großen Erdgas-Liefervertrag mit den Norwegern abgeschlossen.

Uniper hat als Gasimporteur und Kraftwerksbetreiber eine große Bedeutung für Deutschlands Energiesicherheit. Das Unternehmen ist derzeit fast vollständig in deutschem Staatsbesitz. Bis Ende 2028 muss Deutschland seine Anteile aber wieder auf höchstens 25 Prozent plus eine Aktie verringert haben.

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