Drägerwerk, DE0005550636

Der Dräger Alcotest 7000 von Drägerwerk AG & Co. KGaA - vernetzter Alkoholtester für Polizei und Betriebe

Veröffentlicht: 08.07.2026 um 12:25 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Dräger Alcotest 7000 bietet vernetzte Atemalkoholmessung mit Bluetooth, erhöhter Batterie-Laufzeit und robustem Gehäuse für den professionellen Einsatz. Wer Drägerwerk AG & Co. KGaA Aktien (ISIN DE0005550636) hält, sollte dieses Produkt kennen.

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Dräger Alcotest 7000 liegt wie ein kompaktes Funkgerät in der Hand, das dunkle Gehäuse wird mit einem leichten Klicken vom Mundstück eingerastet und ein Polizist dreht das Display in Richtung Fahrerin, während der kalte Atem über den Kunststoff strömt. In genau diesem Moment entscheidet das Messgerät mit einem Zahlendisplay, ob die Fahrt weitergehen kann oder nicht.

Was der Alcotest 7000 leisten soll

Der Alcotest 7000 ist ein professioneller Atemalkoholtester, den Dräger vor allem für Polizei, Verkehrsüberwachung und betriebliche Sicherheitsabteilungen entwickelt hat. Er misst den Alkoholgehalt in der Atemluft über einen elektrochemischen Sensor und gibt das Ergebnis in Promille beziehungsweise Milligramm pro Liter aus. Dabei orientiert sich das Gerät an internationalen Normen wie EN 15964, die die Anforderungen an elektronische Atemalkoholmessgeräte definiert.

Die Projektverantwortliche bei Dräger, Produktmanagerin Jana Meier, betont in einer aktuellen Broschüre, dass der Alcotest 7000 auf schnelles Ansprechen und stabile Messwerte ausgelegt ist, selbst wenn die Testperson nur kurz pustet. Dazu nutzt Dräger die langjährige Erfahrung aus früheren Serien wie Alcotest 6820 und 7510 und hat den Sensor weiter optimiert. Laut technischen Unterlagen liegt die Reaktionszeit im Bereich weniger Sekunden, der Messbereich deckt die in der Praxis relevanten Alkoholkonzentrationen ab.

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Vernetzung und Bedienkonzept

Ein zentrales Merkmal des Alcotest 7000 ist die Vernetzung: Das Gerät verfügt über Bluetooth Low Energy, sodass sich Messdaten an eine App oder an ein Backend-System für Protokollierung und Fallmanagement übertragen lassen. Dräger positioniert das Modell bewusst als Teil einer digitalen Prozesskette, in der die Messergebnisse nicht nur vor Ort am Display erscheinen, sondern später auch in Akten und Datenbanken genutzt werden. Für Behörden kann das helfen, Abläufe zu standardisieren.

Die Bedienung soll trotz zusätzlicher Funktionen überschaubar bleiben. Auf den Produktfotos ist ein klar strukturiertes Farbdisplay mit wenigen Funktionstasten zu sehen, über die Anwender durch Menüs navigieren, Tests starten und Einstellungen anpassen. Die Nutzerführung lehnt sich, laut Herstellerunterlagen, an ältere Modelle an, um Polizisten oder Sicherheitsbeauftragten den Umstieg zu erleichtern. Gleichzeitig bringt das neue Display eine bessere Ablesbarkeit bei Nacht und im Regen mit sich, weil Helligkeit und Kontrast gezielt ausbalanciert wurden.

Sensorik, Temperaturbereich und Mundstücke

Im Inneren arbeitet ein Dräger-eigener elektrochemischer Sensor, der gezielt auf Ethanol reagiert und andere Substanzen weitgehend ausfiltert. Das ist wichtig für die rechtliche Verwertbarkeit der Messung, denn Störstoffe sollen das Ergebnis nicht verzerren. Auf der englischsprachigen Spezifikation ist ein Temperaturarbeitsbereich von etwa -5 bis +50 Grad Celsius angegeben, sodass der Alcotest 7000 sowohl im Winter als auch im Sommer im Außeneinsatz bestehen kann. Für Polizeistreifen bedeutet das weniger Einschränkungen bei Extremwetter.

Ein praxistaugliches Detail ist die Lösung für die Mundstücke. Dräger liefert passende Mundstücke, die sich mit einem einfachen Drehmechanismus befestigen und nach dem Test entsorgen lassen. Damit sinkt das Risiko von Kreuzkontamination und die Hygienefrage bekommt eine klare technische Antwort. Die typischen weißen oder transparenten Kunststoffmundstücke sind so geformt, dass Testpersonen intuitiv wissen, wie sie hineinblasen sollen, ohne lange Erklärung vom Beamten.

Batterie, Robustheit und Wartung

Dräger hebt hervor, dass der Alcotest 7000 eine deutlich verlängerte Betriebsdauer gegenüber Vorgängermodellen bietet, abhängig vom Nutzungsprofil sprechen Unterlagen von mehreren Tausend Messungen mit einer Batterieladung. Zum Einsatz kommen je nach Ausführung entweder wiederaufladbare Batterien oder Standardbatterien, was Unternehmen und Behörden bei der Wartung Flexibilität verschaffen kann. Ein Energiesparmodus reduziert den Verbrauch, wenn das Gerät längere Zeit nicht genutzt wird.

Beim Gehäuse setzt Dräger auf robustes, stoßresistentes Material und ein Design, das auf Produktfotos nach Schutzklasse IP54 aussieht, also gegen Spritzwasser und Staub partiell geschützt. Das ist naheliegend, wenn Verkehrskontrollen auf nassen Straßen oder staubigen Parkplätzen stattfinden. Die Tasten wirken im Nahaufnahmefoto groß genug, um sie auch mit Handschuhen zu bedienen. Aus den Unterlagen geht hervor, dass kalibrierbare Bauteile im Wartungsintervall durch den Hersteller oder autorisierte Servicepartner geprüft werden sollen, um die Messgenauigkeit langfristig zu sichern.

Zielgruppen und typische Einsatzszenarien

Die Kernzielgruppe des Alcotest 7000 sind Polizeibehörden und Verkehrsüberwachungsstellen, die im Rahmen von Kontrollen im Straßenverkehr Atemalkoholtests durchführen. Hinzu kommen Betriebe mit hohen Sicherheitsanforderungen, etwa in Chemie, Logistik oder Luftfahrt, in denen Mitarbeiter vor Schichtbeginn oder nach Vorfällen stichprobenartig getestet werden. In solchen Unternehmen wird das Gerät meist durch die Arbeitssicherheit oder den Werkschutz geführt und in eine betriebliche Richtlinie eingebunden.

Ein denkbares Szenario: Ein Sicherheitskoordinator in einem Industriepark nutzt den Alcotest 7000, wenn Kollegen mit auffälligem Verhalten an Maschinen arbeiten. Der kurze Test vor Ort gibt ihm eine objektive Grundlage, um über weitere Schritte zu entscheiden. Für die Testperson ist wichtig, dass der Vorgang standardisiert abläuft und keine willkürliche Behandlung stattfindet. Genau hier sehen Experten für Arbeitssicherheit den Nutzen eines zertifizierten Messgeräts gegenüber improvisierten Lösungen.

Regulatorische Einordnung und Normen

Die Verwertbarkeit von Atemalkoholmessungen hängt stark vom Rechtsrahmen des jeweiligen Landes ab. Während Blutproben vielerorts als Goldstandard gelten, sind zertifizierte Atemmessgeräte in der Praxis der erste Schritt, der über weitere Maßnahmen entscheidet. Dräger verweist in seinen Materialien darauf, dass der Alcotest 7000 für behördliche Anwendungen ausgelegt und entsprechend geprüft ist. Internationale Normen und nationale Zulassungen spielen hier eine entscheidende Rolle.

Für den Einsatz in Deutschland ist relevant, dass die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) für bestimmte Messgeräte Baumusterprüfungen durchführt und Richtlinien vorgibt, auf die sich Hersteller wie Dräger beziehen. Die technische Dokumentation des Alcotest 7000 passt zu diesen Anforderungen, etwa was Messgenauigkeit, Nacheichung und die Dokumentation der Ergebnisse betrifft. So soll sichergestellt werden, dass die Messergebnisse im Streitfall vor Gericht nicht sofort angezweifelt werden.

Drägerwerk, Portfolio und Aktie

Drägerwerk AG & Co. KGaA mit Sitz in Lübeck ist ein traditionsreicher Hersteller von Medizin- und Sicherheitstechnik, der vom Atemalkoholtester über stationäre Gaswarnanlagen bis hin zu Beatmungsgeräten ein breites Portfolio bedient. Der Alcotest 7000 gehört zur Sparte "Alcohol and Drug Detection", in der Dräger auch Geräte zur Drogendetektion sowie kleinere Modelle für spezielle Anwendungen anbietet. Für den Konzern sind solche Spezialgeräte zwar kein Volumenprodukt wie etwa klinische Beatmungssysteme, aber ein stabiler Teil des Sicherheitsgeschäfts.

An der Heimatbörse Xetra werden die Drägerwerk Vorzugsaktien unter der ISIN DE0005550636 in Euro gehandelt. Die Kursentwicklung spiegelt unter anderem die Nachfrage nach Sicherheits- und Medizintechnik wider, in die auch Produkte wie der Alcotest 7000 einzahlen, ohne dass sich der Einfluss eines einzelnen Geräts klar isolieren lässt.

Kernfakten Dräger Alcotest 7000

  • Produkt: Dräger Alcotest 7000
  • Hersteller: Drägerwerk AG & Co. KGaA
  • Kategorie: Zubehör/Ersatzteil (Sicherheitstechnik, Atemalkoholmesser)
  • Markteinführung: laut Herstellerunterlagen ab 2019 auf internationalen Märkten
  • UVP / Preis: je nach Ausführung und Land, typischerweise im oberen dreistelligen Euro-Bereich (B2B-Listenpreise)
  • Verfügbarkeit: über Dräger-Vertrieb und Fachhändler für Behörden und Unternehmen, keine klassische Consumer-Retail-Platzierung
  • Zielgruppe: Polizei, Verkehrsüberwachung, Werkschutz, Arbeitssicherheit in Industrie und Transport
  • Besonderheit / USP: vernetzter, professioneller Atemalkoholtester mit Bluetooth und optimiertem elektrochemischem Sensor für behördliche und betriebliche Anwendungen

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