Ergebnisse, Produktion/Absatz

Der Baumarktkonzern Hornbach Holding DE0006083405 hat zu Beginn seines neuen Geschäftsjahres vom wärmeren Wetter im März und April profitiert.

25.06.2024 - 10:03:50

Hornbach verdient dank gutem Wetter und Kostenkontrolle mehr

Wegen eines verhalteneren Juni und der anhaltend gebremsten Konsumstimmung schaut das Unternehmen weiter vorsichtig auf das Gesamtjahr. "Wir bleiben zur√ľckhaltend, da wir die Lust unserer Kunden auf Renovierungsprojekte im Sommer schwer absch√§tzen k√∂nnen", sagte der Chef von der Hornbach Baumarkt AG, Erich Harsch, laut einer Mitteilung vom Dienstag. Anlegern gefielen die Ergebnisse des ersten Gesch√§ftsquartals dennoch: Die im SDax DE0009653386 notierte Aktie legte rund drei Prozent zu und baute damit ihr Jahresplus auf mehr als 20 Prozent aus.

Der Umsatz der drei Monate bis Ende Mai stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent auf gut 1,8 Milliarden Euro. Kunden griffen demnach in die Fr√ľhjahrssaison vor allem bei Pflanzen und Gartenprodukten zu. Im Mai bremsten dagegen Regenf√§lle im S√ľdwesten und S√ľden Deutschlands die Verk√§ufe aus.

Weil der Vorstand strikt auf die Ausgaben achtete, stieg das um Sonderposten bereinigte operative Ergebnis (bereinigtes Ebit) um gut ein Drittel auf 146,4 Millionen Euro. Vor Anteilen anderer Gesellschafter blieb ein Gewinn von 100 Millionen Euro √ľbrig - gut 40 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor.

Dagegen sei der Start in das zweite Gesch√§ftsquartal (bis Ende August) schw√§cher verlaufen, w√§hrend die Branche weiter mit einer eingetr√ľbten Konsumstimmung zu k√§mpfen habe. Die sich aufhellenden Rahmenbedingungen schlagen sich bisher nicht in h√∂heren Ausgaben unserer Kunden nieder, insbesondere bei gro√üen, langfristigen Projekten, erg√§nzte Albrecht Hornbach, Chef von der Hornbach Management AG.

Entsprechend best√§tigte das Unternehmen seine Prognose. In den zw√∂lf Monaten bis Ende Februar 2025 d√ľrfte der Nettoumsatz "leicht" √ľber den 6,16 Milliarden Euro aus dem Vorjahr liegen. Dabei kann sich der Vorstand ein Plus von zwei bis f√ľnf Prozent gegen√ľber dem Vorjahr vorstellen.

Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) werde die 254,2 Millionen Euro aus dem Vorjahr h√∂chstens "leicht" √ľbertreffen. Dabei zeigt sich allerdings eine recht gro√üe Spannweite auf: So halten die Manager sowohl einen R√ľckgang von bis zu f√ľnf Prozent als auch einen Zuwachs von bis zu zw√∂lf Prozent beim operativen Gewinn f√ľr m√∂glich.

@ dpa.de

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