Red Bull kann Dosenwerk bauen - Stadt Baruth stellt Weichen
Veröffentlicht am: 18.09.2026 um 09:19 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDas Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hatte den bisherigen Bebauungsplan aus formellem Grund gekippt. Bei der Entscheidung ging es um Vorgaben zur Lärmbegrenzung. Der "Tagesspiegel" berichtete zuvor über die Entscheidung der Stadtverordneten.
Künftig sollen die Red-Bull-Dosen direkt in Baruth neben der Abfüllung hergestellt werden. Für die Erweiterung sollen 17 Hektar Kiefernwald in der Nähe der bestehenden Hallen gerodet werden. Red Bull und der Safthersteller Rauch hatten den auf der Kippe stehenden Getränkeabfüller Urstromquelle im Jahr 2023 gekauft. Gegen die Erweiterung gibt es Proteste.
Red Bull und Rauch können eine Menge von rund 2,35 Millionen Kubikmeter Grundwasser pro Jahr entnehmen. Ein Netzwerk von Umweltgruppen befürchtet Wasserknappheit in der Region wegen der Erweiterung. Red Bull betont, dass kein zusätzliches Wasser gebraucht werde. Brandenburg leidet unter Trockenheit. In Baruth/Mark ist auch ein großes Rechenzentrum von Amazon US0231351067 Web Services geplant.
