BMW-Absatz, US-Markt

BMW-Absatz auf US-Markt geht zurück - Elektroautos unter Druck

02.04.2026 - 08:14:44 | dpa.de

Der Autobauer BMW DE0005190003 hat auf dem wichtigen US-Markt im ersten Quartal weniger Autos verkauft.

Der Absatz der Stammmarke BMW sank im Jahresvergleich um 3,9 Prozent auf 84.231 Autos, wie das Unternehmen am Donnerstag in Woodcliff Lake (New Jersey) mitteilte. Bei der Kleinwagenmarke Mini gab es ein Minus von 10,2 Prozent auf 6.261 Pkw. Die Ergebnisse hätten die Trends am Markt widergespiegelt, sagte US-Chef Sebastian Mackensen laut Mitteilung. Gemessen daran habe sich BMW im Vergleich mit dem Gesamtmarkt gut geschlagen.

Vor allem Elektroautos und Mischantriebe gerieten bei BMW unter Druck. Die Verkäufe von elektrifizierten Autos - also Batteriebetriebene (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV) sackten um die Hälfte auf weniger als 10.000 Fahrzeuge ab. Auf dem US-Markt haben Elektroautos derzeit einen schweren Stand. US-Präsident Donald Trump hatte Subventionen für elektrische Antriebe gestrichen und Abgasregeln geändert. Das ließ die Nachfrage einbrechen.

Die stark in den USA vertretenen Autoriesen Stellantis NL00150001Q9, Ford US3453708600 und General Motors US37045V1008 steuerten daraufhin in ihrer Elektroautostrategie um und wurden von milliardenschweren Abschreibungen belastet.

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