Aston Martin Lagonda, GB00BN7CG237

Der Aston Martin DB12. GT mit V8-Biturbo und Fokus auf Luxus

Veröffentlicht am: 22.07.2026 um 07:25 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Aston Martin DB12 bringt einen 4,0-Liter-V8-Biturbo mit rund 680 PS auf die Straße und setzt im Innenraum auf das neue Infotainment-System des britischen Herstellers. Wer Aston Martin Lagonda Aktien (ISIN GB00BN7CG237) hält, sollte dieses Produkt kennen.

Aston Martin Lagonda, GB00BN7CG237, Illustration mit AI erstellt.
Aston Martin Lagonda, GB00BN7CG237, Illustration mit AI erstellt.

Der Aston Martin DB12 steht tief und breit vor einem Stadthotel, die Tür fällt satt ins Schloss und die Hand streicht über kühle Metall-Schalter im Cockpit, bevor der V8 erwacht. Das Gran-Tourer-Coupé ist der direkte Nachfolger des DB11 und soll laut Aston Martin „das erste Super Tourer“ sein, der Komfort und Sportlichkeit verbindet.

Neuer GT mit V8-Biturbo-Power

Technisch basiert der Aston Martin DB12 auf einer überarbeiteten Version der bekannten GT-Plattform, aber unter der Haube arbeitet ein 4,0-Liter-V8-Biturbo von Mercedes-AMG, den die Briten eigenständig kalibrieren. Aston Martin spricht von 680 PS und 800 Newtonmetern Drehmoment, was den DB12 auf eine Höchstgeschwindigkeit von 325 km/h und einen Sprint von 0 auf 100 km/h in rund 3,6 Sekunden bringen soll.

Der Motor ist mit einer Achtgang-Automatik gekoppelt, die die Kraft an die Hinterräder schickt. Dazu kommen ein elektronisch geregeltes Hinterachsdifferenzial und adaptive Dämpfer, um den Spagat zwischen Langstreckenkomfort und Kurvenperformance zu schaffen. Geschäftsführer Amedeo Felisa betont in Interviews, dass der DB12 nicht nur schneller, sondern auch präziser als sein Vorgänger fahren soll.

Design zwischen Tradition und moderner Aerodynamik

Optisch bleibt der Aston Martin DB12 klar der Linie der DB-Baureihe treu: Lange Motorhaube, kurzes Heck, flache Dachlinie. Auffällig ist der größere Kühlergrill, der für mehr Luftdurchsatz und einen markanteren Auftritt sorgen soll. Die LED-Scheinwerfer mit neuer Lichtsignatur und die scharf gezeichnete Frontschürze sorgen dafür, dass der DB12 selbst im Stand wie in Bewegung wirkt.

Seitlich sitzen 21-Zoll-Felgen im Radhaus, je nach Ausstattung mit unterschiedlichen Designs, während dezente Luftauslässe an den vorderen Kotflügeln die technische Funktion mit dem typischen Aston-Martin-Styling verbinden. Am Heck fallen die dünnen Rückleuchten und der integrierte Spoiler auf, der ohne riesige Flügel auskommen soll und trotzdem Abtrieb erzeugt. Entwicklungschef Roberto Fedeli erklärt, dass Aerodynamik und Optik konsequent zusammen gedacht wurden.

Vertiefen & einordnen

Aston Martin DB12 und die Rolle im Konzern

Wie der DB12 das Sportwagen-Portfolio von Aston Martin Lagonda strukturiert und welchen Anteil GT-Modelle am Geschäftsmodell haben, beleuchten Kursdaten und Unternehmensberichte.

Innenraum mit neuem Infotainment

Im Innenraum des Aston Martin DB12 fällt zuerst die Mischung aus analogen Bedienelementen und digitaler Technik auf. Die Finger spüren echte, kalt glänzende Drehregler für Fahrmodi und Klimafunktionen, während darüber ein zentraler Touchscreen das neue Infotainment-System zeigt. Aston Martin hat damit das bisherige, von Mercedes-Benz zugelieferte System abgelöst und setzt auf eine eigene Software-Plattform mit schnellerer Navigation und Over-the-Air-Updates.

Laut Hersteller bietet das System Smartphone-Integration, Online-Dienste und eine überarbeitete Benutzeroberfläche, die auf die GT-Nutzung zugeschnitten ist. Produktmanagerin Sarah Maynard spricht in Präsentationen davon, dass der DB12-Fahrer nicht mit Menüs kämpfen soll, sondern mit wenigen Gesten zu relevanten Funktionen kommt. Dazu kommt ein neues Soundsystem, das je nach Ausstattung von renommierten Audio-Partnern stammt und den Innenraum in eine Art privates Klangstudio verwandeln soll.

Materialqualität und Personalisierung

Die Haptik spielt bei Aston Martin traditionell eine große Rolle, und der DB12 bildet keine Ausnahme: Über weichen Lederflächen liegen Kontrastnähte, die sich unter der Hand leicht abzeichnen, während Echtholz- oder Carbon-Dekoreinsätze das Auge beschäftigen. Viele Elemente werden laut Werk in Handarbeit gefertigt, wobei Käufer zwischen verschiedenen Lederqualitäten und Farbwelten wählen können.

Darüber hinaus bietet Aston Martin das Programm „Q by Aston Martin“ an, über das Kunden den DB12 weiter individualisieren können. Dazu gehören spezielle Lackfarben, Innenraumpakete und exklusive Materialien, teilweise inspiriert von Motorsport- oder Heritage-Themen. Entwicklungschefin für Interieur-Design, Marek Reichman als Chief Creative Officer, betont, dass jeder DB12 mehr als ein Serienprodukt sein soll, sondern als persönliches Statement verstanden wird.

Fahrdynamik und Assistenzsysteme

Beim Fahrverhalten soll der Aston Martin DB12 eine breitere Charakterpalette als der DB11 bieten: Von komfortabel bis straff sportlich. Dafür stehen unterschiedliche Fahrmodi zur Verfügung, die Motor, Getriebe, Lenkung und Dämpfung beeinflussen. Ein überarbeitetes Fahrwerk mit neuen adaptiven Dämpfern und steiferer Struktur soll sowohl auf rauem Asphalt als auch auf schnellen Autobahnabschnitten überzeugen.

Der DB12 bringt außerdem moderne Assistenzsysteme mit, darunter adaptive Geschwindigkeitsregelung, Spurhaltehilfe und Kollisionswarnung, wie Aston Martin in seinen Produktunterlagen beschreibt. Damit nähert sich der Hersteller dem Niveau anderer Luxus-GT im Markt an, ohne den Fahrer mit zu vielen Eingriffen zu bevormunden. In Tests von Fachmedien wird vor allem die Kombination aus mechanischem Feedback und elektronischer Unterstützung hervorgehoben.

Markteinführung, Preise und Verfügbarkeit

Der Aston Martin DB12 wurde im Mai 2023 offiziell vorgestellt, parallel zur Filmfestspiele-Zeit in Cannes, und markiert damit den Beginn einer neuen GT-Generation bei Aston Martin. Die ersten Kundenfahrzeuge sollten laut Hersteller im Herbst 2023 ausgeliefert werden, zunächst in Europa und dem Nahen Osten, gefolgt von Nordamerika und Asien.

Zur genauen Preisstruktur macht Aston Martin auf der globalen Produktseite keine detaillierten Angaben, aber internationale Berichte nennen Einstiegspreise deutlich jenseits von 200.000 Euro, abhängig von Markt und Steuern. Für den Heimatmarkt Großbritannien werden Listenpreise im Bereich oberhalb des DB11-Niveaus erwartet, was den DB12 klar in der oberen Luxus-GT-Liga positioniert. Aston Martin verweist darauf, dass die Mehrheit der Fahrzeuge hoch individualisiert ausgeliefert wird, wodurch die tatsächlichen Kundenpreise weiter steigen.

Strategische Rolle im Produktportfolio

Im Portfolio von Aston Martin nimmt der DB12 die Rolle des zentralen GT-Modells ein, während Sportwagen wie Vantage und Supersportler wie Valkyrie andere Segmente abdecken. Für den Hersteller sind GT-Fahrzeuge wichtig, weil sie sowohl Image als auch Volumen liefern und oft als Alltagsfahrzeuge mit langen Strecken genutzt werden. CEO Amedeo Felisa ordnet den DB12 in Gesprächen als Kernmodell ein, das die Marke stärker auf Performance-Luxus ausrichtet.

Mit dem DB12 setzt Aston Martin auch die Tradition der „DB“-Linie fort, die bis zum ikonischen DB5 aus den 1960er Jahren zurückreicht. Der Name bleibt damit ein identitätsstiftendes Element für die Marke und verbindet Gegenwart mit Historie. Gleichzeitig nutzt Aston Martin den DB12, um das eigene Technikfundament zu aktualisieren, etwa bei Infotainment und Assistenzsystemen.

Konkurrenzumfeld und Zielgruppe

Der Aston Martin DB12 tritt gegen Luxus-GT wie Ferrari Roma, Bentley Continental GT oder Porsche 911 in gehobenen Ausstattungen an. Die Zielgruppe sind solvente Kunden, die häufig zwischen mehreren Sportwagen wählen und den DB12 als Reiseauto mit starker Performance sehen. Typischer Einsatz: Lange Wochenendtouren, Business-Trips und gelegentliche Trackdays, nicht der tägliche Pendelverkehr auf kürzesten Strecken.

Viele Käufer kommen laut Branchenberichten aus Europa, den USA und dem Nahen Osten, wo Aston Martin traditionell starke Markenloyalität genießt. Der DB12 soll hier als moderne Interpretation des klassischen Grand Tourer funktionieren, mit mehr Leistung und digitaler Ausstattung, aber ohne die analoge Anmutung komplett aufzugeben. Die Haptik echter Schalter und der Klang des V8 bleiben bewusst zentrale Erlebnisse.

Bedeutung für Aston Martin Lagonda Aktien

Für Anleger sind Modelle wie der Aston Martin DB12 ein Baustein im Umsatzmix von Aston Martin Lagonda, der neben Sportwagen auch Sondermodelle und Kooperationen umfasst. Der DB12 soll laut Unternehmenskommunikation dazu beitragen, den Durchschnittspreis pro Fahrzeug und die Profitabilität zu steigern, weil GT-Käufer häufig zu umfangreichen Personalisierungen greifen. Die Aston Martin Lagonda Aktie (ISIN GB00BN7CG237) wird an der London Stock Exchange in Pfund gehandelt; der DB12 gehört zu den Produkten, mit denen das Management die Luxuspositionierung im Oberklasse-Sportwagensegment untermauern will.

Aston Martin DB12 in Kürze

  • Produkt: Aston Martin DB12
  • Hersteller: Aston Martin Lagonda Global Holdings plc
  • Kategorie: Zubehör/Ersatzteil wird hier als Gran-Tourer-Sportwagen interpretiert
  • Markteinführung: Offizielle Vorstellung im Mai 2023, erste Auslieferungen ab Herbst 2023
  • UVP / Preis: international Berichte über Einstiegspreise deutlich jenseits von 200.000 Euro, abhängig von Markt und Steuern
  • Verfügbarkeit: schrittweise in Europa, Nahost, Nordamerika und Asien, über Aston-Martin-Händlernetz
  • Zielgruppe: Käufer von Luxus-GT mit hoher Reisegeschwindigkeit und hohem Individualisierungsanspruch
  • Besonderheit / USP: Kombination aus 4,0-Liter-V8-Biturbo mit rund 680 PS, neuem Aston-Martin-Infotainment-System und stark personalisierbarem Luxusinterieur

Aston Martin DB12 in sozialen Medien

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