Depeche Mode 2026: Kommt jetzt die nächste große Tour?
10.02.2026 - 16:28:53Depeche Mode lassen einfach nicht los – weder von den Bühnen noch aus unseren Playlists. Nach der riesigen "Memento Mori"-Tour fragen sich deutsche Fans: War das der letzte große Run durch die Stadien oder geht 2026 doch noch mal was – vielleicht mit neuen Shows, Special-Gigs oder sogar frischer Musik?
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In Foren, auf TikTok und in Telegram-Gruppen überschlagen sich die Spekulationen: zusätzliche Europa-Dates, intime Clubshows, ein Live-Album aus Berlin? Offiziell ist Stand heute zwar nichts Neues angekündigt, aber die Hinweise und kleinen Signale aus Bandinterviews reichen, um die "Depeche Mode"-Timeline im Sekundentakt explodieren zu lassen.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Auch wenn die offizielle Tourseite aktuell vor allem die bereits gelaufene "Memento Mori"-Welle abbildet, lohnt sich für deutsche Fans ein genauer Blick auf die letzten Monate. Die Band hat nach dem Tod von Andy Fletcher bewiesen, dass sie weiterhin als starke Live- und Studio-Macht existiert. In mehreren Interviews – vor allem mit britischen und US-Medien – haben Dave Gahan und Martin Gore betont, dass sie nach der Tour erst einmal durchatmen, aber keineswegs automatisch in Rente gehen.
Spannend für die deutsche Fanbase: In Rückblicken auf die Tour werden Berlin, Düsseldorf, München, Frankfurt und Leipzig immer wieder als Highlights genannt. Die Band spricht häufig von der Energie des deutschen Publikums und der besonderen Geschichte, die sie seit den 80ern mit Deutschland verbindet – Stichwort: erste ganz großen Hallen, frühe Radio-Unterstützung und ein Kultstatus, der sich schon lange vor dem internationalen Mainstream-Erfolg abgezeichnet hat.
In mehreren Branchenberichten wird spekuliert, dass Depeche Mode ihr Momentum nutzen könnten, um in den kommenden Jahren eher punktuelle, exklusive Shows zu spielen, statt eine nächste XXL-Welttour mit 90+ Dates rauszuhauen. Das könnte bedeuten: weniger Termine, dafür ausgewählte Städte – und Deutschland ist da quasi gesetzt, weil die Ticketnachfrage hier regelmäßig durch die Decke geht.
Gerade im deutschsprachigen Raum werden aktuell drei Themen heiß diskutiert:
- Wird die "Memento Mori"-Ära mit einer Bonus-Edition oder einem Live-Release abgeschlossen? Viele Fans vermuten eine Live-Aufnahme aus Berlin oder London, eventuell als Vinyl-Box. Konkrete Ankündigung? Noch nicht. Aber die Nachfrage ist riesig.
- Kommt eine Jubiläumsaktion für Kultalben wie "Violator" oder "Music for the Masses"? Die Release-Jubiläen häufen sich – perfekt für Deluxe-Remaster, Doku-Content oder spezielle Anniversary-Shows.
- Wie lange machen Gahan und Gore weiter? Beide haben offen über ihr Alter gesprochen, aber gleichzeitig klargemacht: Solange die Songs auf der Bühne funktionieren und die Shows körperlich machbar bleiben, ist Schluss kein festes Datum, sondern eher ein offenes Szenario.
Für deutsche Fans heißt das: Die nächsten Moves der Band werden strategischer und seltener – aber jedes Event gewinnt dadurch an Gewicht. Wer sich also auf potenzielle neue Tour-Blöcke vorbereitet, sollte die offizielle Tourseite, Band-Newsletter und die Kanäle der großen deutschen Veranstalter im Auge behalten. Auch Vorabregistrierungen und Fanclub-Presales werden wichtiger, weil die Nachfrage nach Tickets im Vergleich zu früheren Zyklen noch einmal angezogen hat.
Unterm Strich: Es gibt momentan keinen offiziellen neuen Deutschland-Termin – aber genug Signale, dass Depeche Mode sich weder auflösen noch leise verschwinden. Eher sieht es so aus, als würden sie ihre Livepräsenz dosierter, bewusster und für Hardcore-Fans sogar noch reizvoller gestalten.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wer die "Memento Mori"-Tour erlebt hat, weiß: Depeche Mode sind 2020er-Jahre-Liveband, nicht 80er-Nostalgietruppe. Die Setlist hat das ziemlich klar bewiesen. Typisch war eine Mischung aus neuen Songs, düsteren Fan-Favorites und den ganz großen Hymnen, die am Ende einfach jeder mitsingt – egal ob seit "Speak & Spell" dabei oder erst seit TikTok.
Ein typischer Abend begann oft mit einem neuen Track wie "My Cosmos Is Mine" oder "Wagging Tongue". Diese Songs haben live einen deutlich härteren Punch als auf Platte, mit dicken Synth-Bässen und einem sehr direkten, fast bedrohlichen Sound. Danach folgten meist starke Album-Cuts wie "Walking in My Shoes", "It’s No Good" oder "Policy of Truth" – Stücke, die in Deutschland seit Jahrzehnten Radiopräsenz haben und bei den ersten Akkorden sofort für Hände in der Luft sorgen.
Emotionales Zentrum der Show war fast immer "World in My Eyes", das der Band als Tribute an Andy Fletcher besonders wichtig ist. Die Visuals, die während des Songs laufen, bilden Fletch ab – für viele Fans einer der Momente, in denen klar wird, wie viel Geschichte diese Band mitschleppt und wie sehr sie ihren Weggefährten vermissen. Die Reaktionen gerade in deutschen Arenen waren jedes Mal spürbar intensiv.
Parallel dazu bekommt Martin Gore traditionell seinen eigenen Abschnitt, in dem er Solo-Versionen performt. Songs wie "Home", "Strangelove" (in reduzierter Version) oder "A Question of Lust" tauchen hier regelmäßig auf. Genau diese Momente sorgen dafür, dass selbst ganz hinten auf den Tribünen plötzlich mucksmäuschenstill ist, bevor am Ende die Handylichter angehen.
Das Finale der Shows setzt dann komplett auf Eskalation: "Everything Counts", "Enjoy the Silence", "Never Let Me Down Again" – und ja, das berühmte "Arms-Waving"-Ritual bei "Never Let Me Down Again" funktioniert 2026 genauso mächtig wie in den 90ern. Dieser Moment, wenn 40.000 Leute gleichzeitig ihre Arme über dem Kopf hin- und herschwenken, ist praktisch das inoffizielle Depeche-Mode-Logo.
Stark ist aber auch, wie die neueren Songs integriert werden. "Ghosts Again" hat sich erstaunlich schnell zum Fanliebling entwickelt. Das Stück funktioniert live als melancholischer, aber gleichzeitig eingängiger Mitgröhl-Moment – und zeigt, dass die Band auch im Spätwerk noch Hooks schreibt, die direkt hängen bleiben. Kombiniert mit Klassikern wie "Precious", "I Feel You" oder "Personal Jesus" entsteht eine Dramaturgie, die weniger nach Retrokonserve, sondern eher nach einem lebenden Best-of wirkt.
Die Show-Atmosphäre in Deutschland ist dabei speziell: Viele Fans kommen seit Jahrzehnten, aber bringen inzwischen ihre Kinder mit. Auf den Rängen mischen sich Original-Devotees in alten Tourshirts mit Gen-Z-Kids, die dank Streaming und Social Media in die Band reingezogen wurden. Dazu kommt ein visueller Ansatz, der eher Kunstinstallation als klassische Rockshow ist: starke Schwarz-Weiß-Bilder auf den Screens, reduzierte Farbpaletten, fast schon filmische Schnitte, statt plumper Effekthascherei.
Wer für mögliche kommende Termine plant, kann davon ausgehen, dass Depeche Mode ihre Setlist weiter anpassen: ein paar rotierende Deep Cuts, vielleicht mehr Fokus auf bestimmte Alben, dazu natürlich die Pflicht-Songs, die ohne großes Gedöns einfach dazugehören. Spannend wird sein, ob es wieder einen klaren thematischen Rahmen (wie "Memento Mori") gibt – oder ob die Band eine mehr karriere-umspannende Setlist wählt, die wie ein Live-Rückblick auf vier Jahrzehnte Synth-Historie funktioniert.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, in deutschen Facebook-Gruppen und unter TikTok-Hashtags wie #depechemodegermany oder #mementomori kursieren jede Menge Theorien, wohin die Reise der Band 2026 führen könnte. Ein großes Thema: Kommt eine "Abschlussrunde" mit kleinerer Anzahl an Städten, ähnlich wie es andere große Acts machen, die ihre letzten Tourneen bewusst als Kapitelüberschriften inszenieren?
Ein Teil der Fans glaubt, dass Depeche Mode eher überraschende, kleinere Shows einplanen könnten – zum Beispiel Club- oder Theaterkonzerte in Städten, die für die Band historisch wichtig sind: Berlin, Hamburg, vielleicht Köln. Daraus speist sich die Theorie einer "Back to the Roots"-Reihe, in der selten gespielte Tracks wie "Halo", "Clean", "The Sun and the Rainfall" oder "Here is the House" endlich wieder eine Bühne bekommen.
Eine andere Strömung beschäftigt sich mit Ticketpreisen. Schon bei der letzten Tour gab es hitzige Diskussionen über Dynamic Pricing, VIP-Pakete und hohe Gebühren. Auf Twitter/X und in Kommentaren unter Ticketshops liest man regelmäßig Kritik: Viele langjährige Fans fühlen sich vom Preissystem großer Tourproduktionen abgehängt. Gleichzeitig berichten andere, dass sich frühe Presales und Fan-Club-Registrierungen gelohnt haben, weil hier oft faire Kontingente verfügbar waren, bevor der Sekundärmarkt zuschlug.
Auf TikTok tauchen immer wieder Clips auf, in denen gezeigt wird, wie Leute über Umwege noch an Tickets kamen: kurzfristig vor der Halle, Restkontingente wenige Tage vorher oder Wiederverkauf über offizielle Plattformen zum Originalpreis. Genau daraus entsteht eine Art Schwarmintelligenz: Fans geben sich gegenseitig Tipps, wie man nicht komplett von den Preisen überrollt wird. Für eine mögliche nächste Tour dürfte dieses Wissen noch wichtiger werden.
Daneben kursieren klassische Depeche-Mode-Theorien:
- Neues Studioalbum? In Fanthreads wird jede Interview-Aussage seziert, in der Martin Gore von neuen Songideen oder Demo-Ordnern erzählt. Viele halten es für realistisch, dass nach einer Pause noch einmal ein neues Album erscheint – vielleicht mit einem etwas elektronischeren, minimalistischen Ansatz, als bewusster Gegenpol zum opulenten Stadium-Sound.
- Gastauftritte und Features: Einige Fans wünschen sich Kollabos mit jüngeren Acts aus Synth- und Darkwave-Spektren – etwa Boy Harsher, The Weeknd (wegen seiner offensichtlichen 80s-Bezüge) oder auch deutschen Künstler:innen, die von Depeche Mode beeinflusst sind.
- Archiv-Projekte: Immer wieder wird darüber spekuliert, ob endlich komplette historische Shows (z.B. Berlin 1993 oder frühere Deutschland-Konzerte) in hoher Qualität als offizielles Release landen.
Was all diese Theorien verbindet: Die Community ist aktiv, laut und extrem emotional. Kaum eine andere Band aus den 80ern hat online so eine präsente und kreative Fanbase – Memes, Edit-Videos, Live-Mashups, Fankunst, Tattoos, alles dabei. Egal, was Depeche Mode als nächstes tun: Die Gerüchteküche sorgt schon vorher dafür, dass die Erwartungen hochkochen. Für dich als Fan bedeutet das: früh informieren, seriöse Quellen priorisieren, aber gleichzeitig den Spaß an den wilden Spekulationen nicht verlieren.
Alle Daten auf einen Blick
Offiziell gibt es Stand jetzt keine komplett neue 2026-Tour für Deutschland. Um dir Orientierung zu geben, hier eine Übersicht mit relevanten Infos zu typischen Tour- und Release-Daten der "Depeche Mode"-Historie und Orientierungspunkten für die nächsten Schritte. Alle künftigen Termine können sich ändern – checke immer die offizielle Tourseite für den aktuellen Stand.
| Jahr | Event / Release | Info für Deutschland-Fans |
|---|---|---|
| 2023–2024 | "Memento Mori"-Tour | Mehrere Stadion- und Arena-Shows in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Leipzig, München; extrem hohe Ticketnachfrage, viele Termine ausverkauft. |
| 2023 | Album "Memento Mori" | Chartete in Deutschland ganz oben, starke Streamingzahlen; Singles u.a. "Ghosts Again". |
| 2017–2018 | "Global Spirit"-Tour | Mehrfach ausverkaufte Shows in deutschen Stadien, u.a. Berlin, Gelsenkirchen, Hannover; Live-Mitschnitte stark nachgefragt. |
| 1990 | Album "Violator" | Meilenstein mit "Enjoy the Silence" und "Personal Jesus"; steht oft im Mittelpunkt von Jubiläumswünschen und möglichen Anniversary-Aktionen. |
| 1987 | Album "Music for the Masses" | Tour legte wichtige Grundlage für die spezielle Verbindung zu Deutschland; viele Deep Cuts daraus sind Fan-Favoriten. |
| Aktuell | Tour-Status | Keine neuen Deutschland-Termine offiziell bestätigt; Gerüchte über ausgewählte Europa-Shows, ggf. auch hierzulande. |
| Demnächst | Mögliche Releases | Fans spekulieren über Live-Album oder Special-Edition zur "Memento Mori"-Ära; noch nichts offiziell bestätigt. |
Häufige Fragen zu Depeche Mode
Um den Überblick zu behalten und gleichzeitig das Maximum aus deiner Fan-Experience rauszuholen, haben wir dir die wichtigsten Fragen rund um Depeche Mode, Touren und Musik ausführlich beantwortet.
Wie ist der aktuelle Stand zu neuen Depeche-Mode-Konzerten in Deutschland?
Im Moment sind keine neuen Deutschland-Shows offiziell bestätigt. Die letzte große Welle war die "Memento Mori"-Tour mit mehreren Stadion- und Arena-Gigs. Die Band selbst hat nach Tourende betont, dass sie erst einmal eine Pause braucht. Gleichzeitig wurde aber nie von einem definitiven Ende gesprochen. Aussagen von Dave Gahan und Martin Gore lassen eher auf eine "Wir schauen, wie es sich anfühlt"-Haltung schließen, statt auf einen klaren Schlussstrich.
Für dich heißt das: Rechne nicht automatisch mit einer neuen Full-Scale-Deutschlandtour innerhalb weniger Monate, aber bleib wachsam. Exklusive Einzelshows, Festival-Auftritte oder Special-Events sind möglich. Wichtig sind Newsletter-Abos (Band, Veranstalter), Pre-Registration-Formulare auf der offiziellen Seite und seriöse Ticketanbieter. Sobald sich etwas tut, verbreiten sich die Infos in der Szene sehr schnell – das Zeitfenster, um gute Plätze zu bekommen, ist aber oft kurz.
Wie komme ich am besten an Depeche-Mode-Tickets, ohne abgezockt zu werden?
Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt: Wer spontan wartet, zahlt häufig drauf – oder landet überhaupt nicht mehr im offiziellen Verkauf. Für kommende Touren empfiehlt sich eine klare Strategie:
- Früh registrieren: Viele große Tourneen nutzen Fan-Registrierungen, um Vorverkäufe zu strukturieren. Halte Ausschau nach solchen Links auf der offiziellen Tourseite.
- Offizielle Shops nutzen: Klicke dich zu Tickets immer über die offizielle Depeche-Mode-Seite oder die Seiten der bekannten, seriösen deutschen Veranstalter. Direkt-Links in Social-Media-Kommentaren sind oft riskant.
- Kein Blindkauf bei Drittanbietern: Plattformen mit überzogenen Preisen und zweifelhaften Garantien solltest du meiden. Wenn Wiederverkauf, dann nur über offizielle Resale-Funktionen der etablierten Ticketportale.
- Flexibel sein: Wer nicht zwingend in einer bestimmten Stadt oder an einem bestimmten Tag will, hat oft bessere Chancen auf reguläre Preise.
So bekommst du realistischerweise Chancen auf Tickets, ohne direkt im Preishorror zu landen.
Welche Songs spielen Depeche Mode fast immer – und welche sind Überraschungen?
Es gibt einen Kern an Songs, die praktisch bei jeder großen Tour gesetzt sind, weil sie für viele Fans identitätsstiftend sind. Dazu zählen:
- "Enjoy the Silence"
- "Personal Jesus"
- "Never Let Me Down Again"
- "Just Can't Get Enough" (je nach Tour, manchmal als Zugabenspaß)
- "Walking in My Shoes"
Daneben rotieren Songs aus bestimmten Albumphasen: Aus der "Ultra"-Ära etwa "Barrel of a Gun" oder "Home", aus den 2000ern "Precious" oder "Wrong". Die wirklichen Überraschungen sind Deep Cuts aus alten Alben, die nur auf einzelnen Tourblöcken auftauchen: "Stripped", "Fly on the Windscreen", "Black Celebration" oder "Shake the Disease". Viele Hardcore-Fans tauschen nach jedem Konzert Setlisten aus und diskutieren, welche Städte dieses Mal die "Glückspilze" waren.
Wenn Du dich auf eine mögliche Show vorbereiten willst, lohnt es sich, die Setlisten der letzten Tourblöcke zu studieren. So erkennst du Muster: Welche Songs sind fast sicher, welche tauchen selten, aber immer wieder auf? Plattformen wie Setlist.fm (Nutzergeneriert, aber oft sehr genau) helfen dabei, ein Gefühl für typische Abenddramaturgien zu bekommen.
Wie hat sich der Sound von Depeche Mode über die Jahrzehnte verändert?
Depeche Mode starteten Anfang der 80er als junge Synthpop-Band mit vergleichsweise hellen, verspielten Songs wie "Just Can't Get Enough". Mit dem Ausstieg von Vince Clarke und dem stärkeren Songwriting-Fokus von Martin Gore wurde der Sound dunkler, schwerer, emotionaler. Alben wie "Black Celebration" und "Music for the Masses" brachten industrialartige Elemente und deutlich mehr Ernsthaftigkeit.
Mit "Violator" und "Songs of Faith and Devotion" kamen Gitarren, organische Drums und eine noch intensivere, fast goth-artige Atmosphäre dazu. Später experimentierte die Band mit digitaler Produktion, glitchigen Sounds und reduzierten Arrangements. Trotz aller Wandlungen blieb eines konstant: das Zusammenspiel aus dunklen Themen, eingängigen Hooks und Daves markanter Stimme.
Die neueren Alben, inklusive "Memento Mori", kombinieren diese Vergangenheit mit moderner Produktion: klare, oft scharf gezeichnete Sounds, aber immer wieder Rückbezüge auf klassische Depeche-Mode-Stimmungen. Das macht die Band auch für jüngere Generationen interessant, die eher mit zeitgenössischem Dark Pop oder elektronischer Musik sozialisiert wurden.
Warum haben Depeche Mode in Deutschland so eine besondere Fanbasis?
Deutschland war von Anfang an ein Kernmarkt für Depeche Mode. Schon in den 80ern bekamen sie hier massiven Support von Radiostationen, Magazinen und später Musikfernsehen. Die Kombination aus düsterem, elektronic-lastigem Sound und emotionalen Texten traf einen Nerv – gerade in einer Szene, die sich zwischen New Wave, Gothic und später Techno bewegte.
Dazu kommt, dass Depeche Mode früh und oft in Deutschland gespielt haben. Viele Fans erinnern sich an Hallenkonzerte in den späten 80ern oder frühen 90ern, bei denen die Band zwar schon groß war, aber noch nicht diese globale Stadiongröße erreicht hatte. Aus diesen Erfahrungen entstand eine Loyalität, die bis heute anhält. Generationenübergabe spielt ebenfalls eine Rolle: Kinder, die ihre Eltern auf Konzerte begleiteten, sind heute selbst Fan – und bringen wieder neue Leute mit.
Das Ergebnis ist eine Community, die extrem treu ist, aber gleichzeitig kritisch-diskutierfreudig. Neue Releases werden intensiv durchleuchtet, Touren emotional begleitet. Und: In deutschen Städten gibt es seit Jahrzehnten Partys, Tribute-Bands und Stammtische, die sich nur um Depeche Mode drehen. Diese Kultur trägt den Hype auch dann weiter, wenn die Band gerade nicht aktiv tourt.
Wie kann ich mich optimal auf ein Depeche-Mode-Konzert vorbereiten?
Falls neue Shows angekündigt werden, kannst du mehr machen, als "nur" ein Ticket zu kaufen. Viele Fans bereiten sich sehr bewusst vor, um den Abend maximal auszukosten:
- Playlist-Check: Erstelle dir aus den Setlisten der letzten Shows eine Playlist. So kennst du auch die neueren Songs gut genug, um mitzusingen.
- Outfit & Merch: Ob altes Tourshirt vom Dachboden oder selbstgestaltetes Design – der Dresscode ist frei, aber der Anteil an schwarzer Kleidung ist traditionell hoch.
- Anreise früh planen: Gerade bei Stadion- oder Arena-Shows lohnen sich frühere Ankunftszeiten: kürzere Schlangen, entspannter Einlass, bessere Sicht (vor allem Innenraum).
- Nach dem Konzert: Viele Fans teilen ihre Clips und Fotos online – mit Hashtags zur Stadt und Tour. So bleibt der Abend nicht nur im Kopf, sondern auch im Feed lebendig.
Was unterscheidet Depeche Mode heute von klassischen Nostalgie-Acts?
Der wichtigste Punkt: Depeche Mode treten nicht als reine "Greatest Hits"-Maschine an. Sie veröffentlichen weiterhin Studioalben, spielen neue Songs prominent im Set und setzen sich visuell wie klanglich mit der Gegenwart auseinander. Die Shows sind technisch hochmodern, ohne den Kern der Band zu verwässern.
Während manche 80er-Acts heute mit statischen Programmen arbeiten, sind Depeche-Mode-Touren nach wie vor eigenständige künstlerische Statements. Das macht sie relevant – auch für Leute, die erst jetzt einsteigen. Genau deshalb ist die Spannung rund um mögliche kommende Tourzahlen so hoch: Jede Runde könnte die letzte sein, aber jede neue Runde zeigt auch, dass die Band noch etwas zu sagen hat.
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