Denison Mines Aktie: Phoenix-Bau seit März gestartet
Veröffentlicht am: 21.07.2026 um 04:24 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Denison Mines treibt den Ausbau massiv voran, während die Aktie deutlich an Boden verliert. Innerhalb von 30 Tagen sackte der Kurs um gut 13 Prozent ab. Anleger reagieren zunehmend vorsichtig auf die Risiken, die mit der Entwicklung neuer Minenprojekte verbunden sind. Aktuell notiert das Papier bei 2,49 Euro.
Durchbruch bei Wheeler River
Ein kritisches juristisches Hindernis für das Vorzeigeprojekt Wheeler River ist mittlerweile ausgeräumt. Die Peter Ballantyne Cree Nation hat ihre Klage offiziell zurückgezogen. Die indigene Gemeinschaft unterstützt nun den Bau und den späteren Betrieb der Phoenix-Mine. Ein lokales Programm zur Umweltüberwachung sichert die Akzeptanz vor Ort.
Hinzu kommen handfeste wirtschaftliche Vereinbarungen für die Region. Neben finanziellen Beteiligungen entstehen neue Arbeitsplätze und Ausbildungsmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung. Diese Einigung gilt als wichtiger Meilenstein für die Genehmigungssicherheit in der Provinz Saskatchewan.
Startschuss für die Produktion
Der Bau der Phoenix-Anlage hat bereits im März begonnen. Damit entsteht in Kanada das erste große Uran-Projekt seit über zwei Jahrzehnten. Das Unternehmen setzt auf das In-Situ-Recovery-Verfahren zur Gewinnung des Metalls. Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für den Betrieb auf Hochtouren.
An der Börse bleibt die Stimmung unterdessen gedämpft. Die Aktie liegt rund ein Drittel unter ihrem bisherigen Jahreshoch. Investoren scheuen derzeit das Risiko bei Unternehmen, die noch keinen Cashflow erzielen. Die allgemeine Volatilität im Rohstoffsektor belastet den Kurs zusätzlich.
Denison Mines plant die erste Uran-Produktion für Mitte 2028. Das Zielvolumen liegt bei etwa sechs Millionen Pfund Uranoxid pro Jahr. Bis dahin hängt der Erfolg des Unternehmens maßgeblich davon ab, ob der Zeitplan beim Bau der Mine ohne Verzögerungen bestehen bleibt.
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