Demenz-Prävention: Jeder Dritte Fall könnte verhindert werden
18.01.2026 - 07:57:12Ein Drittel aller Demenzerkrankungen in Deutschland geht auf vermeidbare Risikofaktoren zurück. Das zeigt eine neue Analyse des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). Die Wissenschaft sieht im präventiven Lebensstil den Schlüssel, um Hunderttausende Fälle zu verhindern.
Der „Hirschhausen-Check“ fürs Gehirn
Die Botschaft von Ärzten wie Eckart von Hirschhausen gewinnt an Gewicht: Die Gesundheit des Gehirns muss heute geschützt werden. Während die Medikamentenforschung voranschreitet, liegt die größte Hoffnung im Vorfeld. Ein gesunder Lebensstil kann den Ausbruch von Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen hinauszögern oder sogar verhindern.
Die Zahlen des DZNE sind beeindruckend. Würden die wichtigsten Risikofaktoren um 15 Prozent reduziert, ließen sich bis 2050 etwa 170.000 Erkrankungen vermeiden. Bei einer Reduktion um 30 Prozent wären es sogar über 330.000.
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Diese Risiken lassen sich beeinflussen
Die internationale Lancet-Kommission hat zentrale, modifizierbare Risikofaktoren identifiziert. Für eine wirksame Prävention gilt: Es ist nie zu früh und selten zu spät.
Die wichtigsten Stellschrauben sind:
* Bluthochdruck
* Schwerhörigkeit und Sehverlust
* Diabetes und Übergewicht
* Depressionen
* Ein niedriges Bildungsniveau
Besonders Sinnesbeeinträchtigungen wie Hörverlust werden unterschätzt. Sie reduzieren die kognitive Beanspruchung und können in die soziale Isolation führen – beides Triebfedern für den geistigen Abbau.
Neue EU-Initiative setzt auf Früherkennung
Parallel zur Prävention treibt Europa die Früherkennung voran. Im Januar startete die Forschungsinitiative „ACCESS-AD“, an der das DZNE maßgeblich beteiligt ist. Über 30 Organisationen aus Forschung und Industrie arbeiten fünf Jahre lang an einer besseren Versorgungsstrategie.
Der Fokus liegt auf praxistauglichen Lösungen: von einfachen Bluttests über bildgebende Verfahren bis zur Therapieüberwachung per Smartphone-App. Diese Tools werden immer wichtiger, da neue Medikamente eine präzise und frühe Diagnose voraussetzen.
Lebensstil als wirksamste Medizin
Was kann jeder Einzelne tun? Die Empfehlungen der Experten sind konkret. Der Schutz beginnt bei der Herz-Kreislauf-Gesundheit, die eng mit der des Gehirns verknüpft ist.
Die Grundpfeiler sind:
* Kontrolle von Bluthochdruck, Diabetes und Cholesterin
* Regelmäßige Bewegung und ausgewogene Ernährung
* Verzicht auf Rauchen
* Geistige und soziale Aktivität durch Lernen und Kontakte
Auch die mentale Gesundheit ist ein Schlüsselfaktor. Die Behandlung von Depressionen gilt als wichtiger Beitrag zur Vorbeugung. Die Wissenschaft ist sich einig: Ein aktiver, gesunder Lebensstil baut kognitive Reserven auf – die beste Versicherung für das Alter.
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